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KA300 - News zum Stadtgeburtstag

Regelmässig und aktuell:

 

Der Stadtgeburtstag als Karlsruher Sommermärchen

 

Bilanz des Stadtgeburtstags fällt in mehrfacher Hinsicht positiv aus: Besucherzahl, Resonanz und Stimmung übertrafen die Erwartungen und der Festivalsommer sorgt für eine Aufbruchstimmung in Karlsruhe.

 

Der Stadtgeburtstag war ein wunderbares Erlebnis und ein großartiger Erfolg“, bilanzierte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup nach 100 Tagen Festivalsommer und fast 600 Veranstaltungen. 

Abschluss

 

Die Feierlichkeiten zur Gründung von Karlsruhe vor 300 Jahren waren am Wochenende zu Ende gegangen. Das Fazit der dreieinhalb Monate fasste das Stadtoberhaupt so zusammen: Besucherzahl, Programm, Stimmung, nationale und internationale Aufmerksamkeit, alles hat unsere Erwartungen übertroffen.“

Mehr als eine Million Besucher, tausendfache Erwähnung in den Medien weltweit, zahlreiche nationale wie internationale Gäste sprechen eine eindeutige Sprache. Bei den Besucherzahlen der letzten Festivalsommerwochen trug besonders auch der Ausklang am vergangenen Samstag, 26. September, nochmals einen großen Teil für die die positive Besucherbilanz bei. Über 60.000 Menschen ließen sich von der märchenhaften Atmosphäre des Schlossgartens verzaubern und verfolgten zu später Stunde die spektakuläre Feuershow am Karlsruher Schloss.

Doch dies ist nur der eine Teil der Erfolgsgeschichte. Der Stadtgeburtstag hat ein Wir-Gefühl in der Bevölkerung erzeugt und für eine regelrechte Aufbruchstimmung gesorgt“, stellt Mentrup erfreut fest. Die Karlsruherinnen und Karlsruher würden inzwischen mit viel Stolz und Herz von und über ihre Stadt sprechen. Das ist eine der ganz großen Errungenschaften des Festivalsommers.“ Damit habe man ein weiteres wichtiges Ziel erreicht: etwas Bleibendes, etwas Dauerhaftes zu schaffen.

Eröffnungsshow, Schlosslichtspiele, Wissenschaftsfestival EFFEKTE, Zirkeltraining, GLOBALE, Landesaustellungen, Ausklang, Ideenwettbewerb, Frühsport, Karlsruher Stadtgespräche, Stadtteilduelle, Landesjazzfestival und Tribut an Carl Bentz – alleine schon diese kurze Aufzählung zeigt die Vielfalt des Programms. Der Star war die Stadt. Der Stadtgeburtstag war die Bühne, um alle Talente und Stärken von Karlsruhe zu präsentieren“, betonte KA300-Projektgeschäftsführer Martin Wacker auf der Abschluss-Pressekonferenz am Montag, 28. September, im KA300-Pavillon. Einige dieser Veranstaltungsformate hätten das Potenzial, dauerhaft in Karlsruhe installiert zu werden. Er regte an, den Festivalsommer in kompakterer Form zu einer festen Institution im Karlsruher Veranstaltungskalender weiter zu entwickeln. Wie sich gezeigt habe, gebe es keinen Verdrängungswettbewerb zwischen den Veranstaltungen. Vielmehr führe es zu einer Belebung der Stadt. Wir wollten mit dem Stadtgeburtstag Neues anstoßen und das wäre ein solcher Anstoß“, so Wacker.

Der KA300-Projektgeschäftsführer verwies in seiner Bilanz auf das Erreichte und wies dabei darauf hin, dass bei den mehr als eine Million Besucher diejenigen der begleitenden Großveranstaltungen wie DAS FEST, die zwei Landesausstellungen, die Friedrich Weinbrenner-Ausstellung in der Städtischen Galerie oder die noch laufende GLOBALE noch gar nicht eingerechnet seien. Touristisch habe der Stadtgeburtstag Karlsruhe deutliche Zuwachsraten beschert. Alleine im Juni sei die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Gleichzeitig verdoppelte sich die Zahl der Freizeit-Besucher. 25.100 Menschen haben die eigens für den Stadtgeburtstag organisierten Stadtführungen gebucht. 32.000 Menschen fragten in der Touristinformation nach Informationen zum Stadtgeburtstag und 17.500 Menschen wurden mit gezielten Wünschen zum Stadtgeburtstag im KA300-Laden vorstellig.

Viele nutzen des Stadtgeburtstages als Gelegenheit, Karlsruhe zu besuchen. Aber Karlsruhe war auch Gast in der ganzen Welt. USA, Singapur, Taiwan, Australien, Europa und natürlich in ganz Deutschland – überall dort berichteten die Medien über Karlsruhe und die Feierlichkeiten zum 300-jährigen Bestehen. Insbesondere die Schlosslichtspiele und der Pavillon standen dabei im Mittelpunkt der Berichterstattung. Rund 12.000 Berichte erschienen weltweit. Das entspricht einem Werbewert von rund 30 Millionen Euro. Zudem zierte das KA300-Logo mehr als eine Million an Printprodukten wie Flyer, Plakate oder Anzeigen.

Wacker erinnerte auch daran, welche große Herausforderung es gewesen sei, ein solches Mammutprogramm mit fast 600 Veranstaltungen in 100 Tagen und über einer Million Besuchern zu organisieren und reibungslos über die Bühne zu bekommen. Bis auf ein paar Wespenstiche gab es keine nennenswerten Vorkommnisse“, lobte er das vorbildliche Verhalten der Besucher und das Sicherheitskonzept mit den vielen Beteiligten. Sein Dank galt ebenso den zahlreichen Partnern. Ein solcher waren unter anderem die Stadtwerke Karlsruhe, die maßgeblich dazu beitrugen, den Stadtgeburtstag zu einem Green Event zu machen.

Denn was haben Schüler in Ecuador oder Waldarbeiter in Uganda mit dem Karlsruher Stadtgeburtstag zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auf den Zweiten eine ganze Menge. Der Karlsruher Stadtgeburtstag wurde klimafair gefeiert. CO2-Emissionen, die sich bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung nicht vermeiden lassen, werden über drei CO2-Ausgleichsprojekte kompensiert. Dabei handelt es sich um ein Aufforstungsprogramm in Ecuador, an dem eine Grundschule maßgeblich beteiligt ist, und um ein weiteres Aufforstungsprogramm in Uganda, das über 600 einheimische Arbeitskräfte beschäftigt. Außerdem gibt es ein Karlsruher Projekt: Einkommensschwache Haushalte können ihre alten Kühlschränke durch energieeffiziente Geräte ersetzen.

Die Stadtwerke finanzieren als einer der vier Haupt-Sponsoren des Stadtgeburtstages die Erhebung der Daten, die zur Ermittlung der CO2-Emissionen bei den zentralen Veranstaltungen im Schlossgarten notwendig sind sowie den Kauf der Emissionszertifikate für die Ausgleichsprojekte. Dienstleister dabei ist die Karlsruher Energie- und Klimaschutz-Agentur KEK.

Ohne unsere engagierten Partner und Sponsoren wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, betonte hierbei auch Martin Wacker. In diesem Zusammenhang lobte der KA300-Projektgeschäftsführer sein Team sowie die mehr als 300 Volunteers: Was sie geleistet haben, verdient unser aller Dank und Hochachtung.“

www.ka300.de <http://www.ka300.de>

 

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Herzstück des Festivalsommers nimmt Formen an


Pavillon ist ein architektonisches Symbol für die Weltoffenheit und Liberalität von Karlsruhe

 

Der KA300-Pavillon als Herzstück des Festivalsommers hat am 24. März 2015 Richtfest gefeiert. Im zentralen Veranstal-tungsort zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag finden mehr als 400 der insgesamt über 500 Programmpunkte des Festivalsommers statt. Die 16 Meter hohe Holzstabkonstruktion sorgt bereits vor der Fertigstellung über die Landesgrenzen hinaus für beachtliche Aufmerksamkeit und reichlich Gesprächsstoff. Der Pavillon ist jedoch weit mehr als ein architektonisches Kunstwerk. Durch die transparente Bauweise ist er ein Symbol für die Liberalität und Weltoffenheit, die Karlsruhe seit seiner Gründung auszeichnen und prägen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.  Richtfest

 

Er verwies dabei auf den Privilegienbrief von Markgraf Karl-Wilhelm aus dem Jahre 1715. Viele Menschen aus ganz Europa fanden so in Karlsruhe eine neue Heimat, unabhängig ihrer Nationalität oder Weltanschauung. Durch die im Privilegienbrief garantierten Rechte gelang es, ein prosperierendes Gemeinwesen aufzubauen.

 

An erster Stelle stand dabei die Religionsfreiheit. Das Miteinander der Glaubensrichtungen ist zentraler Bestandteil einer liberalen und offenen Gesellschaft“, betonte das Stadtoberhaupt. Mit einem gemeinsamen Gebet direkt im Anschluss an das Richtfest von Vertretern der beiden christlichen Kirchen, der Jüdischen Kultusgemeinde und dem Dachverband der Muslime erinnerte man an diese Tradition. Wir Karlsruher fühlen uns dieser Kultur des Miteinanders besonders verpflichtet und es ist unsere Aufgabe, diese zu pflegen und aktiv zu gestalten“, machte Dr. Frank Mentrup deutlich. Deshalb würden diese Werte beim Stadtgeburtstag in Erinnerung gerufen.
 
Für KA300-Projektgeschäftsführer Martin Wacker ist der Pavillon daher auch ein echter Ort des Austausches und der Begegnung: Die ungeheure Vielfalt des Stadtlebens wird auf 1.500 Quadratmetern präsentiert.“ Vorträge, Vorführungen, Diskussionen, Ausstellungen, Mitmachaktionen und das jeden Tag von 7 bis 24 Uhr verspricht er den Besuchern. Alleine im Erdgeschoss mit Bühne, Café und Infothek finden bis zu 600 Gäste Platz. Bei gutem Wetter lassen sich zudem die Seitenwände komplett öffnen und geben so den Blick aufs Schloss frei. Das verleiht dem Pavillon zusätzliche Offenheit und Großzügigkeit. Die sind auf den beiden oberen als Aussichtsplattform konzipierten Ebenen immer gegeben.
 
Die in dem Zusammenhang wohl wichtigste Botschaft von Martin Wacker lautete: Die Arbeiten befinden sich voll im Zeitplan.“ Nach dem Spatenstich Anfang Dezember und dem nun gefeierten Richtfest steht der Fertigstellung bis Juni 2015 nichts im Wege. Bis dahin werden 234 Kubikmeter Brettschichtholz in Stab- und Plattenformat verbaut sein. Das markanteste Element des Pavillons sind die schräg stehenden Stützen aus Fichtenholz. 102 davon mit einer Länge von bis zu 19 Metern und einem Gewicht von maximal 650 Kilogramm kommen zum Einsatz. Und auch das danach ist bereits geregelt. Die Rasenfläche wird renaturiert, die eingesetzten Materialien bleiben in der Region und aus dem Holz entstehen bleibende Erinnerungen für die Bürgerinnen und Bürger von Karlsruhe“, so der KA300-Projektgeschäftsführer.

 

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Vier Sondermarken für KA300

 

Zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag gibt es jetzt auch einen sogenannten Ersttagsbrief als Klappkarte mit vier Sondermarken, gestaffelt nach den Preisklassen des privaten Briefdienstleisters arriva. Die Marken der auf 500 limitierten Serie zeigen neben dem KA300-Logo auch Motive aus Karlsruhe: Schloss, Botanischer Garten und Pavillon im Schlossgarten, Arbeiten des Fotografen Daniel Schoenen.

 

„Wir freuen uns, dass wir diesen Ersttagsbrief zum Karlsruher Stadtgeburtstag haben umsetzen können“, betonten „arriva“-Geschäftsführer Heiko Stihl und Marketingleiter Oliver Klink bei der Vorstellung: „Regionale Motive sind uns dabei wichtig.“ So finden sich auf den Philatelieprodukten des Briefdienstleisters und langjährigen Zustellpartners der Stadt Karlsruhe zahlreiche regionale Produkte, von Konstanz über Lörrach bis Karlsruhe.

Sondermarke

 

In enger Kooperation mit dem KA300-Team erfolgte die Motivauswahl, die natürlich zum Stadtgeburtstag passt. So gibt’s für Sammler und Philatelisten Karlsruhe jetzt auch in Form des Ersttagbriefes.


Trotz E-Mail, Twitter & Co: Die selbstklebenden bunten Sondermarken sind angesagt, haben einen ganz besonderen Reiz: Kaum waren die Ersttagsbriefe in der Kaiserstraße 97 angekommen, war auch schon der erste Käufer da: Erich Harbauer aus München kaufte gleich zwei Exemplare. „Ich habe im Internet davon gelesen und schaute deswegen ein paar Mal im KA300-Laden vorbei“, freute sich der Diplom-Ingenieur, der in Karlsruhe am Stadtbautunnel arbeitet, als er seine Exemplare in Händen hielt: „Ein Bekannter und ich mögen diese Sondermarken der Städte. Eine solche Jubiläumsmarke, die passt gut!“


Die limitierten Ersttagsbriefe in Form einer Klappkarte mit den vier Sondermarken gibt es für 10,49 Euro im KA300-Laden in der Kaiserstraße 97.

 

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Film ab! beim Stadtgeburtstag

 

Karlsruhe hat eine lebendige Filmszene. Jenseits der großen Filmmetropolen Berlin, München oder Hamburg wird hier filmische Kultur mit ihren kreativen Machern täglich neu und zukunftsweisend gelebt. Während des Festivalsommers zum 300. Stadtgeburtstag von Karlsruhe heißt es deshalb "Film ab!" im Schlossgarten. Von Juli bis September 2015 verwandelt sich der Pavillon zum Kinosaal und präsentiert donnerstagabends Filmprogramme mit Kurz- und Langfilmen über Karlsruhe und hier gedrehten Produktionen. Ingesamt sieben Themenabende beleuchten die Karlsruher Filmlandschaft, ihre Macher und Institutionen. Die "Film ab!"-Reihe gehört zum regulären Stundenplan im Karlsruher Pavillon und findet sich im KA300-Veranstaltungskalender im Themenfeld "Kultur".

 

Die Karlsruher zählen zu den eifrigsten Kinobesuchern Deutschlands, was auch an der hohen Qualität der verschiedenen Kinos vor Ort und dem großen Interesse der Bevölkerung an Filminhalten liegt. Zudem sind hier etliche Filmemacher angesiedelt. So finden sich Dokumentarfilmer ebenso in Karlsruhe wie innovative Regisseure, Drehbuchautoren, Kameraleute oder Schauspieler. Regelmäßig nutzt der SWR die anschauliche Karlsruher Kulisse für seine Produktionen. Grund genug, beim 300. Stadtgeburtstag das Filmschaffen in Karlsruhe zu würdigen.

 

Beim ersten Themenabend, „Filmvisions Karlsruhe“, setzen sich diverse Regisseure mit Zukunftsthemen auseinander. Gezeigt werden die besten Beiträge des Kurzfilmwettbewerbs FUTURE SHAPES sowie ein historischer Science Fiction-Klassiker. Bei der „Nacht der Festivals" gewähren Karlsruher Filmfestivals Einblicke in ihre thematischen Schwerpunkte von Dokumentarproduktionen, Stummfilmen, über 3D-Filme, bis hin zum Fokus auf lesbisch-schwule Pogramme sowie dem internationalen Independent-Kino. Mit "Karlsruhe als Filmkulisse“ zeigt sich, welche vielfältigen Drehorte die Stadt bietet, um die unterschiedlichsten Geschichten zu erzählen. Weiter geht es mit „Filmconnections", das von Karlsruhern erzählt, die längst internationale Leinwände erobern oder in der alten Heimat neue Filme drehen. Den Abschluss bildet der „SWR-Filmabend“ mit seinem Fernsehspiel „Glückskind“.

 

„Wir haben für die Veranstaltungsreihe alle wichtigen Filmakteure und -institutionen in Karlsruhe gewinnen können, um einen oder mehrere Programmpunkte beizusteuern", freut sich „Film ab!“-Kurator und Geschäftsführender Vorstand des Filmboard Karlsruhe, Dr. Oliver Langewitz. „Hiermit rücken wir beim Stadtgeburtstag das Thema 'Film' in den Fokus, da Karlsruhe über eine wirtschaftsstarke, zukunftsgerichtete Infrastruktur verfügt, um erfolgreich Filme produzieren zu können."

Der Ticketverkauf für das Pavillon-Programm beginnt am 20. Mai 2015.

 

Termine:

Do., 02.07.2015 um 21:45 Uhr: Filmvisions Karlsruhe
Do., 16.07.2015 um 21:45 Uhr: Zukunft Stadt
Do., 06.08.2015 um 20:30 Uhr: Die Nacht der Filmfestivals
Do., 13.08.2015 um 21:45 Uhr: Die Stadt im Film
Do., 27.08.2015 um 21:45 Uhr: Karlsruhe als Filmkulisse
Do., 10.09.2015 um 21:45 Uhr: Karlsruher Filmconnections
Do., 24.09.2015 um 21:45 Uhr: SWR-Filmabend – Glückskind

 

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Karlsruher Stadtgeburtstag setzt ökologische Maßstäbe

Green Event: In Sachen Nachhaltigkeit und Umwelt bleibt nichts dem Zufall überlassen

Eines steht jetzt schon fest: Die Karlsruher 300-Jahr-Feier hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck und zwar einen positiven. Der Stadtgeburtstag ist ein Fest für die Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen. Deshalb ist es selbstverständlich, auch an die nachfolgenden Generationen zu denken“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Entsprechend vielfältig sind die Maßnahmen, Umweltbelastungen erst gar nicht entstehen zu lassen oder zumindest entsprechend zu kompensieren. Das Stadtjubiläum wird möglichst klimaneutral und ökologisch nachhaltig gestaltet“, verspricht KA300-Projektgeschäftsführer Martin Wacker. Ein Anspruch, dem die Verantwortlichen bereits beim Open-Air-Festival Das Fest“ mehr als gerecht geworden sind. Dieses ist jüngst von der European Festival Association mit dem Green’n’Clean“-Award ausgezeichnet worden und ist damit das nachhaltigste Festival in Deutschland. Zusammen mit den Stadtwerken Karlsruhe als Partner soll der Festivalsommer zu einem echten Green Event werden. Ein entsprechender Leitfaden wurde erstellt, der im Übrigen auch Bestandteil der Verträge mit Partnern und Zulieferern ist. Dazu gehört ebenso die inhaltliche Einbindung in das Gesamtprogramm. So finden zahlreiche Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit und Ökologie statt.

Energie, Abfall, Wasser, Mobilität sowie Essen und Trinken – das sind die wichtigsten Bereiche einer solchen Großveranstaltung hinsichtlich der Umweltbilanz. Eine solche Umweltbilanz wird im Nachgang des Stadtgeburtstages von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) erstellt. Die nicht vermeidbaren CO2-Emmissionen kompensieren wir mit ökologisch und sozial nachhaltigen Klimaschutzprojekten“, erklärt Wacker. Diese Projekte stehen bereits fest. Zum einen handelt es sich um die Unterstützung beim Austausch von stromfressenden durch stromsparende Kühlgeräte. Und zum anderen ist es ein Aufforstungsprojekt in Ecuador. Mit der dortigen Partnergemeinde strebt Karlsruhe eine dauerhafte Klimapartnerschaft an. Der Stadtgeburtstag bildet hierfür den Auftakt. Zu diesem wird eine Delegation aus dem südamerikanischen Land erwartet.

Insektenfreundliche, stromsparende LED-Beleuchtung im Schlossgarten, 100 Prozent Naturstrom, öko-zertifiziertes Recycling-Papier oder biologisch abbaubare Teller und Becher – das sind nur einige der zahlreichen Maßnahmen in Sachen Nachhaltigkeit. Die nach EN 13432 zertifizierten Teller bestehen beispielsweise aus Zuckerrohrfasern, die anschließend industriell vergärt beziehungsweise kompostiert werden. Die Zuckerrohrfaser ist ein Reststoff, der bei der Zuckerextraktion anfällt. Ebenso gut fällt die Öko-Bilanz bei den verwendeten PLA-Getränkebechern aus. Diese werden aus Pflanzenstärke hergestellt und sind gänzlich frei von synthetischen Zusatzstoffen.

Ein anderes großes Nachhaltigkeits-Thema ist die Mobilität. Immerhin werden beim 300. Stadtgeburtstag auch viele Touristen erwartet und deren An- und Abreise verursacht unweigerlich einen ökologischen Fußabdruck. Um den möglichst klein zu halten und gleichzeitig noch alle Reisemöglichkeiten auf einen Blick zu haben, kommt ein spezielles Online-Portal zum Einsatz. Wie bei einem Routenrechner gibt man den eigenen Standort ein und bekommt dann aber neben den Informationen für die Fahrt mit dem eigenen Auto sämtliche Transportalternativen wie Bus- und Bahnverbindungen oder auch Mitfahrgelegenheiten angezeigt, mitsamt der jeweiligen CO2-Belastung. Wenn immer möglich, empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Auf jeden Fall richten wir zusätzliche Fahrradstellplätze ein“, so Wacker.

Viele der Besucher zieht es während des dreimonatigen Festivalsommers sicherlich zum Pavillon. Dort finden die meisten der über 500 Veranstaltungen statt. Diese Herzkammer des Stadtgeburtstags ist nicht nur ein architektonischer Höhepunkt, sondern besticht ebenso durch seine Nachhaltigkeit. Für die imposante Stabholzkonstruktion werden 234 Kubikmeter Brettschichtholz verbaut. Das Ende der 300-Jahr-Feier ist gleichzeitig der Anfang einer neuen Verwendung für die Bestandteile des Pavillons. Die eingesetzten Materialien bleiben alle in der Region und werden wiederverwendet“, berichtet Wacker. Und zwar als Bänke und Hocker, verteilt über die ganze Stadt. Das jedenfalls schlagen die sieben Schülerinnen und Schüler des Goethegymnasiums vor, die vor einem halben Jahr begonnen haben, Ideen zu sammeln und sie auf die Umsetzbarkeit zu prüfen.

 

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Landschaftsgeschichte in Karlsruhe

Natura-2000-Kampagne im Jahr des Stadtgeburtstags


Der Veranstaltungsreigen der Natura-2000-Kampagne im Jahr des Stadtgeburtstags beginnt am Mittwoch, 25. März, um 17 Uhr beim Weingartener Moor und Grötzinger Baggersee.
Die Natura-2000-Kampagne 2015 widmet sich der Landschaftsgeschichte in Karlsruhe. In fünf je etwa zweistündigen Erkundungsgängen und einer rund dreieinhalbstündigen Radtour stellen Fachleute des Büros Breunig für Botanik und Landschaftskunde und das städtische Amt Umwelt- und Arbeitsschutz die Karlsruher Naturräume und deren Kultur- und Nutzungsgeschichte vor. Sie berücksichtigen dabei auch deren vegetationskundlichen und floristischen Besonderheiten. Bei allen Exkursionen geht es um die Entstehung der Landschaft, um die frühere und traditionelle Nutzung und darum, was der heutige Pflanzenbestand über frühere Nutzungen verrät.
Der erste Spaziergang gilt der Kinzig-Murg-Rinne. Das Weingartener Moor ist Teil dieses ehemaligen Flusslaufs. Treffpunkt ist die Zufahrt zum Grötzinger Baggersee an der Straße "Im Stahlbühl" nördlich von Grötzingen. Bis zum 13. Juni sind bei Veranstaltungen der Kraichgau mit seinen alten Kulturlandschaften am Knittelberg, die Streuobstwiesen des Schwarzwaldes bei Grünwettersbach, die Binnendünen und Flugsandflächen bei Neureut als Teil der Hardtplatte und die Rheinniederung bei Rappenwört weitere Themen. Den Abschluss bildet die Radtour durch drei Kulturräume entlang der Alb von der Kinzig-Murg-Rinne bis zur Rheinniederung.


Die Teilnahme an den Exkursionen ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es über Telefon 0721/133-3101, per Mail umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de oder im Internet: www.karlsruhe.de, dann durchklicken: Leben und Arbeiten, Natur- und Umweltschutz, Naturschutz.

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Erstes Kontingent ausverkauft

Karten für KA300-Eröffnungsshow erst wieder ab Mai erhältlich


Tickets erst wieder im Mai“ – heißt es ab heute im KA300 Laden und in den weiteren Vorverkaufsstellen. Denn nach nur drei Wochen ist das erste Kartenkontingent für die KA300-Eröffnungsshow am 20. Juni bereits ausverkauft. 20.000 Tickets gingen in dieser Verkaufsphase über die Ladentheke, das sind fast 1.000 pro Tag. Die Vorfreude der Karlsruherinnen und Karlsruher auf die Show ist enorm“ freut sich KA300-Projektgeschäftsführer Martin Wacker. Die Stadt ist schon jetzt im Stadtgeburtstagsfieber.“

Die zweite Verkaufsphase mit den restlichen 20.000 Tickets beginnt dann am 1. Mai im Online-Shop und am 2. Mai im KA300-Laden (Kaiserstraße 97),  in der Tourist-Information am Hauptbahnhof, im Badischen Landesmuseum im Schloss und in den drei Filialen der Sparda Bank in Karlsruhe (Kaiserstraße 207, Pfinztalstraße 73, Rheinstraße 34), sowie in den Filialen in Ettlingen und Pforzheim.
Wer nicht bis Mai warten möchte, kann sein Glück auch bei einer der Verlosungsaktionen versuchen. Die nächste Gelegenheit auf einen Dreh am KA300-Glücksrad bietet sich im Rahmen des Oster- und Genussmarktes am Samstag, 21. März, im KA300 Laden.

www.ka300.de

 

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Über Karlsruhe forschen

Stadt vergibt zum 300. Geburtstag historisches Promotionsstipendium


Zum 300. Stadtgeburtstag 2015 vergibt die Stadt Karlsruhe ein Promotionsstipendium. Die Stipendiatin oder der Stipendiat soll im Rahmen eines Promotionsvorhabens eine Forschungsarbeit zur Karlsruher Stadtgeschichte erarbeiten, die in Verbindung zu einem der folgenden Themen steht: Entwicklung der (bürgerlichen) Stadtgesellschaft im 19. Jahrhundert in Karlsruhe, Industrialisie­rung in Karlsruhe oder "Arisierung" in der Zeit des Nationalsozialismus in Karlsruhe. Das Stipendium beginnt am 1. Juli 2015 und läuft 30 Monate, die Höhe beträgt monatlich 1.000 Euro. Die Arbeit muss innerhalb von drei Jahren nach Beginn des Stipendiums abgeschlossen sein. Weitere Informationen gibt es unter www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/stadtarchiv/stipendium.de.


 

Run auf Eröffnungsshow-Tickets hält an

Die Bilanz nach einer Woche Ticketverkauf kann sich mehr als sehen lassen: über 15.500 Karten für die KA300-Eröffnungsshow am 20. Juni gingen in den vergangenen sieben Tagen in den Vorverkaufsstellen und im Online-Shop über die Ladentheke.

 

Das Kartenkontingent der ersten Verkaufswelle ist damit schon zu rund 63% ausgeschöpft. „Wer jetzt noch Tickets als Geburtstags- oder Ostergeschenk braucht, sollte sich beeilen“, betont KA300-Projektgeschäftsführer Martin Wacker. Denn ist das Kontingent erst einmal aufgebraucht, stoppt der Verkauf. Die zweite und letzte Verkaufsphase beginnt dann erst wieder im Mai.

 

Die Karten sind im KA300-Laden in der Kaiserstraße 97, in der Tourist-Information am Karlsruher Hauptbahnhof, im Badischen Landesmuseum im Schloss und in drei Filialen der Sparda Bank in Karlsruhe (Kaiserstraße 207, Pfinztalstraße 73, Rheinstraße 34), sowie in den Filialen in Ettlingen und Pforzheim für einen Unkostenbeitrag in Höhe von 300 Cent erhältlich.

 

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Eröffnungsshow: Ab 19.2. Tickets sichern

 

Um Punkt 8:30 Uhr öffnete der KA300 Infoladen in der Kaiserstraße 97 am Donnerstag, 19. Februar, seine Tür und startet damit den Ticket-Vorverkauf für die KA300-Eröffnungsshow. Für symbolische 300 Cent können sich die Besucherinnen und Besucher ein Ticket für das multimediale Showereignis am 20. Juni vor dem Schloss sichern. Mit etwas Glück gewinnen sie aber auch eine von 300 Freikarten am Glücksrad, das exklusiv an diesem Tag im Laden stehen wird. Ebenfalls eine Freikarte erhalten alle, die spontan vor dem KA300-Gemälde des Karlsruher Streetartists Baske ToBeTrue im Laden ein Tanzvideo für den KA300 Dance Contest aufnehmen lassen. Anlässlich des Verkaufsstarts hat der Laden bis 20 Uhr geöffnet. An den darauffolgenden Tagen gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten (Mo-Fr, 10 bis 18 Uhr).

 

Weitere Verkaufsstellen sind die Tourist-Information am Hauptbahnhof (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08:30 bis 18:00 Uhr / Sa: 09:00 bis 13:00 Uhr), die Sparda-Bank-Filialen in Karlsruhe, Bruchsal, Ettlingen, Rastatt und Pforzheim sowie das Badische Landesmuseum. Über www.ka300.de können ebenfalls Tickets bestellt werden. Hierbei fällt zusätzlich eine Bearbeitungs- und Versandgebühr in Höhe von 1,80 Euro an. Karten für Menschen mit Behinderung (Normalpreis) und eine Begleitung (kostenfrei) sowie KA-Pass-Inhaber und KA-Kinderpass-Inhaber (kostenfrei) sind gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises nur im Laden KA300 erhältlich. Für Menschen mit Behinderung, die ihre Karte nicht persönlich im Laden abholen können, steht die Ticket-Hotline 0721-25000 zur Verfügung.

 

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Die Feier des Jahres gibt’s für 300 Cent

Die Eröffnungsshow zum Karlsruher Stadtgeburtstag steigt am 20. Juni vor dem Karlsruher Schloss. Der Ticketverkauf für die größte Einzelveranstaltung des gesamten Festivalsommers beginnt am 19. Februar. Um den beschränkten Zugang zu regeln, wird eine Bearbeitungsgebühr von symbolischen 300 Cent erhoben, also 1 Cent für jedes der 300 Jahre. „Der Stadtgeburtstag ist ein Fest für alle Bürger und das wollen wir mit einem gebührenden Auftaktevent zum 100-tägigen Festivalsommer beginnen“, sagt KA300-Projektgeschäftsführer Martin Wacker. Und denen verspricht er ein außergewöhnliches Erlebnis: „In dieser Show wird Karlsruhes Geschichte, Gegenwart und Zukunft lebendig, ein Event mit überregionaler Strahlkraft.“ 40.000 Besucher können live dabei sein, mehr sind aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

 

Das Spektakel beginnt am späten Nachmittag und endet nach Mitternacht. Dazwischen erwartet die Zuschauer eine multimediale Show für alle Sinne. „Eindrucksvoll, kurzweilig, kunstvoll, imposant, rasant, energiegeladen – so startet 300 Jahre Karlsruhe in den Festivalsommer“, betont Wacker. Lichtspiele und Feuerwerke, die den sommerlichen Nachthimmel verzaubern. Die Schlossfassade, die zu einer Riesenleinwand wird. Bühnen, auf denen sich Akrobaten, Sänger, Musiker, Tänzer, Chöre ständig abwechseln. Immer geht es dabei um eines, eine Hommage an Karlsruhe und die Menschen, die die Stadt geprägt haben.

 

50 Musiker und Tänzer, Modenschauen aus den jeweiligen Zeitepochen, Fassadenkletterer und das alles multimedial in Szene gesetzt. Eine Inszenierung, in der Geschichte und Moderne verschmelzen. Bleibenden Eindruck hinterlässt dabei sicherlich die Umwandlung der 170 Meter breiten Schlossfassade in eine einzige Projektionsfläche. Einer der zahlreichen Höhepunkte ist die Dance Competition. Als Musiktitel ausgewählt wurde Starwin von Boys Noize. Und zu diesem sind nun alle Bürger aufgerufen, bis zum 30. April 2015 ein Tanzvideo zu drehen und sich mit diesem zu bewerben. Die zehn Besten erhalten bei der Eröffnungsshow die Möglichkeit, auf der großen Bühne vor imposanter Kulisse ihren Tanz gemeinsam mit Tanzprofis aufzuführen.

 

Die Schlosslichtspiele beschließen das Programm der Eröffnungsshow, stellen aber gleichzeitig den Auftakt zur „GLOBALE“ dar. Die 300-tägige Ausstellung zeigt die Vielfalt und den Reichtum der globalen Gegenwartskunst. Dabei verknüpft sie Kunst, Wissenschaft, Technologie und Demokratie und prägt einen völlig neuen Kunstbegriff. Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe präsentiert damit bis Mitte April 2016 ein so noch nie dagewesenes Ausstellungsformat.

 

Die Karten für die Eröffnungsshow gibt es unter anderem im KA300-Laden in der Karlsruher Innenstadt (Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00 bis 18:00 Uhr). Nur hier können Menschen mit Behinderung (Normalpreis) und eine Begleitung (kostenfrei) sowie KA-Pass-Inhaber und KA-Kinderpass-Inhaber (kostenfrei) ihre Karte gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises abholen. Und nur hier findet der Verkauf von Resttickets am Veranstaltungstag, Samstag, 20. Juni 2015, statt. Für Menschen mit Behinderung, die ihre Karte nicht persönlich im Laden KA300 abholen können, steht eine Ticket-Hotline des Tourismus Karlsruhe 0721-25000 zur Verfügung.

 

Weitere Verkaufsstellen für reguläre Tickets sind die Tourist-Information am Bahnhof (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08:30 bis 18:00 Uhr / Sa: 09:00 bis 13:00 Uhr), die Sparda-Bank-Filialen in Karlsruhe, Bruchsal, Ettlingen, Rastatt und Pforzheim sowie das Badische Landesmuseum. Natürlich können die Tickets auch online über www.ka300.de bestellt werden, hier fällt allerdings eine Bearbeitungs- und Versandgebühr in Höhe von 1,80 Euro an. Pro Bestellung können maximal 10 Tickets erworben werden. Bei der Veranstaltung gibt es nur Stehplätze, die Platzwahl ist frei.

 

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Geburtstagsbox für Kinder


Zum Jahresauftakt im Karlsruher Geburtstagsjahr 2015 hat sich das Team KA300 für die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle Vier- bis Zehnjährigen, die am Tag ihres Geburtstages mit einem entsprechenden Nachweis, zum Beispiel in Form eines Kinderreisepasses, der Geburtsurkunde oder Gesundheitskarte, in den Laden KA300 in der Kaiserstraße 97 kommen, erhalten eine Geburtstagsbox. Einzige Bedingung: die Geburtstagskinder müssen in Karlsruhe wohnhaft sein. Sollten die Kinder am Wochenende oder einem Feiertag Geburtstag haben, kann die Geburtstagsbox nur am Montag bzw. am Tag nach dem Feiertag im Laden abgeholt werden.

 

 

Die Geburtstagsbox ist eine Brotdose aus Plastik mit Lüftungsstellen, wahlweise in den Farben Pink und Blau. Gefüllt ist diese mit Luftschlangen, Wasserbomben-Luftballons, KA300 Luftballons, einer roten Clownsnase, Tröte, Lolli und Aufkleber. Produziert wurde die Box von Dicke & Partner GmbH, die Gestaltung übernahm das KA300-Marketingteam zusammen mit Dicke-Designer Oliver Rentzsch.
Die Box gibt es nur gegen persönliche Abholung im KA300-Laden und nur, solange der Vorrat reicht. Die erste Auflage der Aktion geht bis Ende des ersten Quartals 2015, also bis zum 31. März 2015.

Geburtstagsbox
 

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Landesgymnaestrada 2015 verwandelt Karlsruhe zur Showbühne


Die Landesgymnaestrada 2015 – das baden-württembergische Festival für Turnen, Gymnastik und Tanz – kommt vom 3. bis 5. Juli 2015 nach Karlsruhe. Das haben der Karlsruher Bürgermeister Dr. Martin Lenz und Gerhard Mengesdorf, Präsident des Badischen Turner-Bundes (BTB), mit der Vertragsunterzeichnung am 22. Januar 2015 in Karlsruhe offiziell besiegelt.


„Die Landesgymnaestrada ist ein großes Fest des Turnens, der Bewegung und vor allem auch der Begegnung“, fasste BTB-Präsident Mengesdorf die Idee der von Badischem und Schwäbischem Turnerbund gemeinsam veranstalteten Landesgymnaestrada zusammen, zu der rund 3.000 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden. „Mit der Stadt Karlsruhe und den Festivitäten zum 300. Stadtgeburtstag bietet sich ein optimaler Rahmen, der alles mitbringt, damit Festivalstimmung aufkommt und Teilnehmer und Besucher ein tolles, gemeinsames Wochenende genießen können.“ Im Mittelpunkt der Landesgymnaestrada in der Fächerstadt werden vielfältige Vorführungen auf vier großen Open-Air-Bühnen in der Innenstadt und im Schlossgarten sowie unzählige Mitmachangebote stehen, die von allen Besuchern kostenfrei besucht werden können. Abends wird zu Livemusik gefeiert. Zu den Highlights zählen die hochkarätige Gymnaestrada-Gala, das „Best of…!“ sowie die Gala der Älteren und Senioren im Brahmssaal.


„Ich freue mich sehr auf die Landesgymnaestrada 2015 in Karlsruhe. Sie passt perfekt in unsere Philosophie als lebensfrohe Sportstadt Karlsruhe und unseren 300. Stadtgeburtstag, den wir gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern und vielen Gästen feiern möchten“, blickte Bürgermeister Lenz auf das turnerische Großevent voraus. Gleichzeitig sagte er die Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe durch einen finanziellen Zuschuss von 25.000 Euro, die mietfreie Nutzung von Veranstaltungsflächen sowie die Bereitstellung von Schulen als Unterkunft für die Gymnaestrada-Teilnehmer zu.


Gemeinsames Erleben und Feiern ist bei der Landesgymnaestrada wie auch bei den über 500 weiteren Veranstaltungen des Karlsruher Stadtgeburtstages Programm. Zentrum des 15-wöchigen Festivalsommers wird ein eigens errichteter, futuristischer Pavillon im Karlsruher Schlossgarten sein, der auch für die Landesgymnaestrada als Hauptbühne mit einmaligem Ambiente dienen wird.
Zur Teilnahme an der Landesgymnaestrada eingeladen sind nicht nur Gruppen aller Turn- und Sportvereine, sondern sämtliche Institutionen, die Lust haben, sich und ihre Choreografien auf den Showbühnen zu präsentieren. Vorgaben gibt es nicht – alle Bewegungsformen und Gestaltungen von Akrobatik über Clownerie, jegliche Tanzstile und Ausprägungen des Turnens bin hin zu Zirkuskünsten sind willkommen. Weitere Informationen zu Programm, Teilnahme und Tagesbesuch gibt es unter www.gymnaestrada.de.

 

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Karlsruhe ist zum Stadtgeburtstag attraktives Touristenziel

 

2015 wird Karlsruhe zum Touristenmagnet: Mit über 500 Veranstaltungen feiert die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs drei Monate lang ihren 300. Geburtstag, kurz: KA300 genannt. „Das Programm ist so vielfältig wie die Stadt und ihre Menschen. Auf jeden Fall ein echtes Bürgerfest“, verspricht KA300-Geschäftsführer Martin Wacker.


Der 15-wöchige Festivalsommer beginnt am 17. Juni. Genau an jenem Tag, an dem 1715 mit dem Bau eines Schlosses im Hardtwald die Geschichte von Karlsruhe begann. Das Schloss steht im Zentrum der Stadtgründung und gleichermaßen im Zentrum des Stadtgeburtstags. So findet das Eröffnungskonzert ebenso dort statt wie das große Finale am 26. September 2015. Dazwischen liegt ein wahrer Veranstaltungsmarathon, der tagtäglich jeweils am frühen Morgen beginnt und spät in der Nacht endet. Eine Million Besucher erwarten die Verantwortlichen. Alleine 40.000 Zuschauer dürfen sich am 20. Juni auf die Multimedia-Show mit Feuerwerk und Tanz vor dem Schloss freuen. Dort ist auch ein guter Platz, um sich die jeden Abend auf die Schlossfassade projizierten Licht- und Farbspiele anzusehen.


Wobei, eigentlich beginnt der Stadtgeburtstag bereits am 9. Mai. Da startet im Badischen Landesmuseum bereits die erste von zwei großen Landesausstellungen. Die befasst sich mit dem Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Eben jenem badischen Landesfürsten, dem der Legende nach im Traum die Idee zur Errichtung eines neuen Schlosses kam. Mit dem Regenten hat ein weiterer Programmpunkt zu tun. Er besaß eine Vorliebe für Tulpen und leistete sich im Schlossgarten eine illustre Sammlung. 300.000 knallrote und honiggelbe Vertreter dieser eleganten und damals nahezu unerschwinglichen Zierpflanze erblühen mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne in der Stadt. Am 30. Mai beginnt dann in der Staatlichen Kunsthalle die Ausstellung „Karoline Luise von Baden – Sammlerin von europäischem Rang“. Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe präsentiert vom 20. Juni 2015 bis Mitte April 2016 ein so noch nie dagewesenes Ausstellungsformat mit internationaler Strahlkraft: Die 300-tägige „GLOBALE“ zeigt die Vielfalt und den Reichtum der globalen Gegenwartskunst. Dabei verknüpft sie Kunst, Wissenschaft, Technologie und Demokratie und prägt damit einen völlig neuen Kunstbegriff. Die Städtische Galerie Karlsruhe widmet sich vom 27. Juni bis zum 4. Oktober 2015 ganz dem Architekten Friedrich Weinbrenner. Der berühmte Baumeister des Klassizismus hat wie kein anderer das Erscheinungsbild von Karlsruhe geprägt.


Für Kulturbegeisterte bietet die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH die Möglichkeit, alle vier Highlights mit einem Ticket zu erleben. Im Zeitraum vom 17. Juni bis 6. September 2015 gewährt der Kulturpass KULTURmalVIER an zwei Tagen freien Eintritt für die vier Museen zum Preis von nur 21 € pro Person. Für Gruppen ab 10 Personen gibt es das ermäßigte Ticket ab 17 € pro Person. Der Kulturpass ist bei allen teilnehmenden Museen sowie der Tourist-Information Karlsruhe erhältlich.


Ansonsten gilt beim Blick auf das Programm das Motto „Wo anfangen und wo aufhören?“ Kunst, Kultur, Wissenschaft, Recht, Wirtschaft, Sport – alle Facetten, die Karlsruhe zu einer der innovativsten und attraktivsten Städte in Europa machten, erhalten ihren gebührenden Platz. Dazu zählt die Erinnerung an große Karlsruher Erfinder. Mit einem Oldtimerkorso am 19. Juli wird beispielsweise an die Verdienste von Carl Benz erinnert. Vom 3. bis 5. Juli trifft sich die Turnjugend von Baden-Württemberg zur Landesgymastrada in der badischen Metropole. Das Zentrum für Kunst- und Medientechnologie startet am 16. Juni die Ausstellung „GLOBALE“ zum Zusammenwachsen von Kunst, Wissenschaft und Technik. 300 Tage lang bespielt das ZKM seine Flächen mit Ausstellungen, Konzerten, Performances und Symposien. Auch architektonisch bietet der Stadtgeburtstag einen Höhepunkt. Im Schlossgarten errichtet der international renommierte und seit Jugendtagen mit Karlsruhe verbundene Architekt Jürgen Mayer H. die Herzkammer des Festivalsommmers – einen Pavillon. Die 16 Meter hohe Holzstabkonstruktion ist multifunktional und kann sowohl für Indoorveranstaltungen als auch Open Air-Events genutzt werden.


Aber gleich, welchen der vielfältigen Programmpunkte sich die Besucher ansehen beziehungsweise besuchen werden, auf eines können sie sich bereits jetzt freuen: eine freundliche Begrüßung. Dafür sorgen die vielen freiwilligen Helfer. Auch das ist eine Besonderheit des Karlsruher Stadtgeburtstags. Diese in ihrem blauen Dress leicht zu erkennenden Volunteers begrüßen Besucher, informieren, geben Tipps und helfen, wo immer sie gebraucht werden, sind zwischen 18 und 80 Jahre alt und kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Gruppen. Ein Querschnitt der Bevölkerung also. Sie stehen beispielhaft für die über 10.000 Karlsruhe und Karlsruherinnen, die sich bereits jetzt ehrenamtlich für ihr großes Jubiläum engagieren.

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