Verlagshaus im Stadtpalais - Ihr Medienpartner

News

Regelmässig und aktuell:

 

„Auf dem Weg zum Finale: Schulterblick nicht vergessen!“ für morgen abgesagt


Rad-Aktion wurde wetterbedingt auf den 29. Juni verschoben


Die für Mittwoch, 15, Juni, angekündigte Blitzeraktion unter dem Motto „Auf dem Weg zum Finale: Schulterblick nicht vergessen!“ im Rahmen der Rad-Sicherheitskampagne „Tu's aus Liebe!“ wird wetterbedingt verschoben. Sie läuft nun am 29. Juni, 12 bis 14 Uhr, auf dem Friedrichsplatz. Der Aktionstag am 22. Juni, 12 bis 14 Uhr, findet - Stand heute - auf dem Kirchplatz St. Stephan statt.
Erstmals am 8. Juni konnten radelnde Fußballfans vor einer Fotowand mit Eiffelturm wählen: Darf es eine Haarpracht in Landesfarben oder eine Länderfahne sein?  Wichtig: ein fotogener Schulterblick. Nach dem Shooting stehen die Fotos auf der facebook Seite „karlsruhe.de – Stadtverwaltung“ (erreichbar auch über www.karlsruhe.de/radverkehr). Noch am gleichen Abend konnten die so Fotografierten ihr Umfeld für eine Woche zum Klicken aktivieren. Wer die meisten „Gefällt mir“ oder „Likes“ hat, erhält als Gewinner der Woche zwei KSC-Eintrittskarten. Unter den Wochensiegern wird eine Wochenendreise für zwei Personen mit Radissimo nach Paris verlost.
Mitmachen kann auch, wer bis 28. Juni ein Foto von sich selbst mit Fußball-Fan-Utensilien und gelungenem Schulterblick an stpla@karlsruhe.de schickt. Es wird in die Facebook-Bildergalerie der Woche aufgenommen.

 


 

 

Schloss Mannheim

Selfies in barocker Gesellschaft: Schlosserlebnistag am 19. Juni


Am Sonntag wird in vielen Schlössern der Schlosserlebnistag begangen – auch in Schloss Mannheim. Der Festtag der Schlösser findet 2016 bereits zum sechsten Mal in Folge statt und wendet sich mit seinem Programm besonders an Familien und Kinder. In Schloss Mannheim können die Gäste bei Führungen in die Schlossgeschichte eintauchen, barocke Kostümaccessoires auf- und anprobieren und sich fotografieren lassen. Der Schlosserlebnistag am 19. Juni steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schlossspitzen“.


Der Schlosserlebnistag in Mannheim

Im Barockschloss Mannheim ist am 19. Juni viel geboten – für Kinder ebenso wie für  Erwachsene: Im großen Festsaal erklingt die Musik , in den Fluren flaniert der Adel aus aller Welt, Kinder können die ersten Tanzschritte üben und die Putzfrauen machen zum Schluss echt kurpfälzisch den Kehraus. Damen und Herren in historischen Kostümen spazieren durch die Räume, plaudern mit den Gästen aus der Gegenwart und spielen mit, wenn die Besucher sich mit ihnen in einem „Selfie“ verewigen wollen. „Schlossspitzen“ ist das Motto in diesem Jahr. Wer als Besucher am Schlosserlebnistag Spitze trägt, bekommt eine kleine Überraschung. Im Schloss kann man standesgemäße Kopfbedeckungen probieren und sich selber in den prunkvollen Spiegel der Barockresidenz bewundern – und fotografieren. Die Schlossverwaltung lädt alle Teilnehmer dazu ein, ihr schönstes Selfie einzuschicken.

Neue Tradition seit sechs jahren 
Am 19. Juni öffnen die Schlösser, Burgen und Gärten des Landes ihre Tore zum Schlosserlebnistag, der in diesem Jahr unter dem Titel „Schlossspitzen“ steht. Der Festtag der Schlösser findet zum sechsten Mal statt: Immer am dritten Sonntag im Juni bieten alle Monumente, die sich beteiligen, ein besonderes Programm, erlebnisorientiert und überwiegend an Familien gerichtet. Veranstalter sind die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und der Verein „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg“, in dem sich kommunale, staatliche und private Kulturdenkmäler zusammengeschlossen haben. Das diesjährige Motto „Schlossspitzen“ wird wieder je nach Ort ganz unterschiedlich aufgegriffen. Von ungewöhnlichen Führungen bis zu Festen ist alles geboten. Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, erläutert das Konzept: „Die Idee des Schlosserlebnistags ist, dass man an diesem Tag überall mit viel Spaß die Schlösser im Land kennenlernen kann, und zwar mit einem Angebot, das keine kulturellen Schwellen errichtet und das sich besonders auch an Familien wendet.“
www.schloss-mannheim.de
www.schloesser-und-gaerten.de




Service und Informationen

TERMIN SCHLOSSERLEBNISTAG
Sonntag, 19. Juni 2016

TREFFPUNKT UND KARTENVERKAUF
Barockschloss Mannheim


Besucherzentrum, Museumseingang


Schloss Mittelbau


Telefon +49 (0) 621 . 292 28 91

EINTRITT
Erwachsene 7,00 €


Ermäßigt 3,50 €
Alle Aktionen sind im Schlosseintrittspreis enthalten.

Termin: 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

INFORMATIONEN
Barockschloss Mannheim


Bismarckstraße 10, 68161 Mannheim


Service Center Schlösser Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen


Telefon +49 (0) 62 21 . 65 888 – 0


Telefax +49 (0) 62 21 . 65 888 – 18


service@schloss-mannheim.com

www.schloss-mannheim.de
www.schloesser-und-gaerten.de

 


 

 

Sonnenbad eröffnet deutsche Freibad-Saison


Kostenloses Schwimmvergnügen am 26. Februar


Als erstes Freibad in Deutschland startet das Sonnenbad in Karlsruhe am Freitag, 26. Februar, in die Freibad-Saison 2016. Die offizielle Eröffnung nehmen um 10 Uhr Bürgermeister Dr. Martin Lenz, der Amtsleiter der Bäderbetriebe Karlsruhe, Oliver Sternagel, und der Vorsitzende des Freundeskreises Sonnenbad e. V., Ralf Gurock, vor. Bei freiem Eintritt sind am Eröffnungstag die Badegäste dazu eingeladen, die ersten Bahnen im 28 Grad warmen Wasser zu ziehen.
Die Zusammenarbeit des Freundeskreis Sonnenbad e. V. und der Karlsruher Bäderbetriebe macht die von Februar bis zum ersten Advent laufende Saison erst möglich.
Öffnungszeiten
Geöffnet ist das Bad mit der längsten Freibadsaison in Deutschland in der Vorsaison (26. Februar bis 6. Mai) montags, mittwochs und freitags von 10 Uhr bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 Uhr bis 22 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 17 Uhr. In der Hauptsaison (7. Mai bis 11. September) ist das Bad montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 Uhr bis 22 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 Uhr bis 20 Uhr zugänglich. In der Nachsaison (12. September bis 27. November) können Schwimmer montags, mittwochs und freitags von 10 Uhr bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 Uhr bis 22 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 17 Uhr ihre Bahnen ziehen.
Freibadsaisonkarten sind im Sonnenbad, in der Therme Vierordtbad sowie ab Freitag, 7. Mai, auch im Rheinstrandbad Rappenwört, Freibad Rüppurr und im Turmbergbad erhältlich. Weitere Infos im Internet unter www.ka-baeder.de.

 


 

 

KA-WLAN: 50.000er-Marke bei Registrierungen geknackt


Deutlicher Anstieg bei Nutzerzahlen und Nutzungszeiten von KA-WLAN

Montag Morgen um 10.01 Uhr war es so weit: Der 50.000. Nutzer hat sich für KA-WLAN angemeldet. Damit wird das kostenfreie Internetangebot der Stadt von immer mehr Menschen genutzt. Doch nicht nur das: Auch die Nutzungszeiten von KA-WLAN steigen kontinuierlich weiter. 130.000 Login-Stunden, rund 200.000 Sessions und mehr als 18 Terabyte Datennutzung verzeichnet KA-WLAN derzeit pro Monat – zu Spitzenzeiten sind über 1.200 Menschen gleichzeitig im KA-WLAN-Netz angemeldet.
Auch die im September 2015 gestarteten mobilen Hotspots in zwei Straßenbahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) werden sehr gut angenommen. Bis zu 1.100 Nutzerinnen und Nutzer nehmen KA-WLAN in den Straßenbahnen täglich in Anspruch und bewegen insgesamt 50 Gigabyte Daten pro Monat. Im Peak loggen sich pro Bahn 30 bis 40 Personen gleichzeitig ein.
Fast ein Drittel aller Registrierten nutzt inzwischen mit KA-sWLAN das zusätzliche gesicherte Serviceangebot. Auch das in der TechnologieRegion Karlsruhe verfügbare BADEN-WLAN wird weiter ausgebaut und hat inzwischen über 14.000 registrierte Nutzer. Der Service steht aktuell in Bretten, Baden-Baden, Bühl und Sinsheim sowie an allen Standorten des Klinikums Mittelbaden zur Verfügung. Nutzer von KA-WLAN können BADEN-WLAN ohne eine erneute Registrierung direkt nutzen.
KA-WLAN ist ein Gemeinschaftsprojekt von INKA e.V., CyberForum e.V. und der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Karlsruher Softwareunternehmen Gameforge AG.


Weitere Informationen gibt es unter www.ka-wlan.de.

 


 

 

Karlsruhe ist „Best Christmas City“

Jury wählte Karlsruhe zur schönsten Weihnachtsstadt in der Kategorie „Großstadt“

 

Karlsruhe ist „Best Christmas City“: Aufgrund ihres schlüssigen Gesamtkonzepts wurde die Stadt Karlsruhe heute bei der offiziellen Preisverleihung in Frankfurt am Main von der Fachjury in der Kategorie „Großstadt“ zur schönsten Weihnachtsstadt gewählt.

 

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung zur ‚Best Christmas City‘. Sie ist ein Beleg dafür, dass es uns gelungen ist, das vielfältige Angebot von über 60 Akteuren unter der Dachmarke ‚Weihnachtsstadt Karlsruhe‘ zu bündeln und ein schlüssiges Gesamtkonzept zu entwickeln“, sagt Gabriele Luczak-Schwarz, Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe. „Weihnachtlicher Zauber und stimmungsvoller Glanz – Karlsruhe strahlt zur Weihnachtszeit besonders, bringt Kinderaugen zum Leuchten und versetzt Erwachsene in echte Weihnachtsstimmung.“

Preisverleihung

 


Mit der Auszeichnung würdigt die Jury die Kooperation der verschiedensten Akteure aus allen Bereichen des städtischen Zusammenlebens – ob Kulturinstitutionen, Wissenschaftseinrichtungen, Kirchen, Vereine oder der Einzelhandel – und die strategische Zusammenfassung aller vorweihnachtlichen Veranstaltungen in Karlsruhe unter einer Dachmarke. Ebenso setzen der Christkindlesmarkt, das Kinderland St. Stephan, die Open-Air-Eisbahn „Stadtwerke Eiszeit“, die Dekoration und der Lichterschmuck die Stadt perfekt in Szene.

 

„In der Weihnachtszeit ist in Karlsruhe ein Gesamtkonzept in der Stadt sehr gut erkennbar“, wurde das Juryurteil bei der heutigen Preisverleihung in Frankfurt am Main verkündet. „Eine Dachmarke, die Kirchen, Museen, Theater und viele weitere Akteure der Stadt einbindet, moderne Öffnungszeiten, kostenloses WLAN, Schlittschuhspaß und Sonderaktionen wie der fliegende Weihnachtsmann machen die ‚Weihnachtsstadt Karlsruhe‘ zum Gewinner in der Kategorie ‚Großstadt‘ – mit einem rundum sehr gelungenen Weihnachtsprogramm.“

 

„Gerade weil sich die Stadt derzeit im Umbau befindet, freut es mich, dass die Fachjury Karlsruhe und die vom Stadtmarketing etablierte Dachmarke ‚Weihnachtsstadt Karlsruhe‘ würdigt“, ergänzt Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH.

 

Armin Baumbusch, Leiter des Marktamts der Stadt Karlsruhe, fügt hinzu: „Die urige Waldweihnacht auf dem Friedrichsplatz und das märchenhafte Kinderland St. Stephan sind fester Bestandteil der Weihnachtsstadt Karlsruhe und nur mit dem großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktamts, für das ich mich bedanken möchte, realisierbar.“

 

Neben dem Titel nahmen Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, Norbert Käthler und Armin Baumbusch einen Gutschein für Weihnachtsdekoration im Wert von 6.500 EUR für die kommende Saison mit nach Hause.

 

Der Wettbewerb „Best Christmas City“ wurde zum zweiten Mal von der Messe Frankfurt GmbH gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und dem Fachmagazin Public Marketing veranstaltet und zeichnet die schönsten Weihnachtsstädte in den Kategorien „Kleinstadt“, „Mittelstadt“ und „Großstadt“ aus. Nach Dresden im letzten Jahr ist Karlsruhe die zweite Großstadt, die mit dem Titel „Best Christmas City“ ausgezeichnet wurde.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf www.bestchristmascity.de

 

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Genug gejubelt? Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte


Am 4. Februar Führung durch den Stadtmuseums-Anteil der Jubelausstellung


Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und das Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg zeigen noch bis zum 27. März die Doppelausstellung "Genug gejubelt? Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte". Aus Anlass des 300. Stadtjubiläums bürstet sie die Geschichte Karlsruhes und der Mutter Durlach gründlich gegen den Strich. Die Kunsthistorikerin Helene Seifert führt am Donnerstag, 4. Februar, um 18 Uhr durch den Stadtmuseums-Teil.
Der Kombi-Eintrittspreis für beide Ausstellungsteile beträgt vier Euro.

 


 

 

"Tanzen, schießen, rauchen"


Am Sonntag Führung durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums


"Tanzen, schießen rauchen: Durlacher Vergnügungen im Biedermeier" - so ist die Führung durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums am Sonntag, 31. Januar, überschrieben. Die Kunsthistorikerin Eva Unterburg erwartet ihre Gäste um 11.15 Uhr in dem in der Karlsburg, Pfinzstraße 9, untergebrachten Museum. Der Eintritt ist frei.
 


 

 

Was die Feiertage ändern und was nicht

 

Übersicht der Erreichbarkeit städtischer Stellen / Europabad fast, Zoo immer offen

 

Wären da nicht der am 23. Dezember endende Christkindlesmarkt und der eigene (Advents-)Kalender, ließe das warme Wetter kaum vermuten, dass Weihnachten vor der Tür steht. Wer die Feiertage vor verschlossenen Türen steht, soll sich nicht wundern; dafür im Folgenden eine Übersicht der Erreichbarkeit städtischer Einrichtungen.

Die Rathäuser der Stadt- und Ortsverwaltungen sind am 24. und 25. Dezember, an Silvester und Neujahr sowie am 6. Januar ganztägig geschlossen, an allen sonstigen Werktagen jedoch besetzt. Nicht beeinträchtigt sind jene, die gerne das Pfinzgaumuseum in Durlachs Karlsburg besichtigen möchten: So wie die Feiertage fallen, bleibt es bei den üblichen Öffnungstagen Mittwoch, Samstag und Sonntag. Nur an Dreikönig verschiebt sich die Zeit leicht auf 11 bis 18 Uhr. Ebenfalls am 2. Weihnachtstag besuchbar ist das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Darüber hinaus bleibt es abseits der sonstigen Feiertage zu den regulären Öffnungszeiten dienstags sowie donnerstags bis sonntags eine Option zur Ferien- oder Urlaubszeit. Die Erinnerungsstätte Ständehaus bleibt vom 24. bis zum 28. Dezember sowie von Silvester bis zum 4. Januar geschlossen. Am 29. und 30. Dezember steht sie wie gewohnt offen.

Die Städtische Galerie präsentiert ihre Werke am 1. Weihnachtstag von 13 bis 18 und am 2. sowie am Dreikönigstag von 11 bis 18 Uhr. Heiligabend, Silvester und Neujahr bleiben ihre Türen zu. Für das Stadtarchiv gilt das von 24. Dezember an bis einschließlich 3. Januar, ein Sonntag. Die Bestände von Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus sowie Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais sind neben Weihnachten, Neujahr und Dreikönig an Heiligabend, Silvester und am 2. Januar nicht greifbar, am Dienstag, 29., und Mittwoch, 30. Dezember, sowie Dienstag, 5. Januar, jedoch regulär. Die Stadtteilbibliotheken Durlach, Grötzingen, Mühlburg, Neureut und Waldstadt sowie die Amerikanische Bibliothek bleiben von Heiligabend bis einschließlich 6. Januar geschlossen. Während dieser Zeit steht auch der Medienbus still. Leseratten sollten gegebenenfalls rechtzeitig vorsorgen.

Wer sich noch mit frischen Waren für festlichen Gaumenschmaus eindecken möchte, sollte den veränderten Marktkalender beachten: Fünf Wochenmärkte (Daxlanden, Mühlburg, Neureut, Oberreut und Werderplatz), die regulär am 1. Weihnachtstag und an Neujahr stattfänden, werden auf die Donnerstage Heiligabend und Silvester vorverlegt. In der Waldstadt gilt das auch für 5. statt 6. Januar, was ebenso Rüppurr betrifft. In der Nordweststadt wird nicht am 26., sondern am 24. Markt gehalten.

Das ganze Jahr durchweg geöffnet hat der Zoologische Stadtgarten, auch Heiligabend und Silvester – mit leicht abweichenden Öffnungszeiten von 9 bis 15 Uhr. Außer an Heiligabend, einziger Schließtag aller Bäder, bietet das Europabad jeden Tag Gelegenheit zum Spaß im Nass zu folgenden Zeiten: 25. und 26. Dezember sowie 6. Januar: 10 bis 23 Uhr, 31. Dezember 10 bis 16 und 1. Januar 13 bis 23 Uhr. Die Therme Vierordtbad lädt am 2. Weihnachtstag und an Dreikönig zwischen 10 und 23 Uhr zum Entspannen ein. Auch das Fächerbad kann an diesen beiden Tagen (9 bis 19 Uhr) genutzt werden. Am 6. Januar ebenfalls geöffnet haben Weiherhofbad (9 bis 17 Uhr) und Adolf-Ehrmann-Bad (10 bis 17 Uhr). Das Grötzinger Hallenbad hat an den genannten Tagen geschlossen.

Die städtische Müllabfuhr ist am 25. Dezember und an Neujahr nicht im Einsatz, was andere Abholzeiten für Hausmüll, Wertstoffe, Biomüll und Papier bewirkt. Diese sind dem nach Straßen sortierten Abfuhrkalender auf www.karlsruhe.de/abfall zu entnehmen. In einzelnen Stadtteilen gelten folgende Besonderheiten: In Neureut rücken die Freitagstermine je einen Tag auf Heiligabend und Silvester vor. In Grötzingen-Süd wird der Restmüll am Dienstag, 22. Dezember, geleert. Im Norden ist er am 24. Dezember dran, Wertstoffe sind es dort am 31., im Süden am 29. Dezember. Biomüllbehälter werden in Grünwettersbach/Wettersbach Nord an den Montagen 21. und 28. Dezember sowie am 5. Januar geholt, solche für Restmüll am 23. Dezember und 7. Januar, Wertstofftonnen am 30. Dezember.

Für Hohenwettersbach sind 21. und 28. Dezember sowie 8. Januar (Bio), 23. Dezember und 8. Januar (Restmüll) sowie 30. Dezember (Wertstoffe) vorgesehen. Die Bioabfälle von Palmbach/Wettersbach Süd werden am 21. und 28. Dezember sowie am 9. Januar geholt, Restmüll ist am 23. Dezember und am 9. Januar eingeplant, Wertstoffe sind es am 30. Dezember. In Stupferich kommen Bio- und Restmüll am 8. (Nord) und 9. Januar (Süd) weg, in Wolfartsweier wird der Biomüll am 21. und 28. Dezember sowie am 7. Januar abgeholt, Restmüll am 22. Dezember und am 7. Januar, die Wertstofftonne am 29. Dezember. Die Wertstoffstationen, Schadstoffannahmestellen und Kompostierungsanlagen Knieligen und Grötzingen sind an Heiligabend und Silvester geschlossen. Ab 2. Januar gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. In der Kernstadt können Baustellen und Verkehr zu weiteren Verschiebungen führen, das Amt für Abfallwirtschaft bittet um Verständnis.

 


 

 

Frank Elstner übernimmt Ehrenpatenschaft für ein weißes Känguru


SWR-Moderator besuchte heute den Zoo Karlsruhe/Erinnerung an seine Reise mit Zoodirektor Dr. Reinschmidt für „Elstners Reisen“ 

 

Gestatten, Frank! Der eine steht fasziniert beim Neuling der Bennett-Kängurus, gehört der Spezies Mensch an und ist altersergraut: Frank Elstner, SWR-Moderator. Der andere ist schneeweiß und hopst erkundungsfreudig durchs Gehege, sucht Kontakt zu den vier Weibchen. Seine Artgenossinnen sind braun, wie sich das normalerweise für Bennett-Kängurus gehört. Frank ist ein knapp einjähriger Albino, mangels Farbpigmente hat er daher auch ein rosa Schnäuzchen und rosarote Augen, die nun skeptisch die Möhre anschauen, mit denen sein Ehrenpate Frank Elstner und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt ihn am Dienstag locken wollten. „Natürlich werde ich mein Patentier im Zoo Karlsruhe besuchen, wir werden uns wiedersehen“, versprach Frank Elstner, dieser „Pflicht“ eines Ehrenpaten nachzukommen wird. Auf rund 20.000 Geburten kommt ein Albino.


Auf den Spuren des weißen Kängurus in Tasmanien


Mit dem weißen Känguru hat es eine besondere Bewandtnis erzählten Reinschmidt und Elstner bei der Übergabe der Ehrenpatenurkunde durch Bürgermeister Michael Obert. Das gemeinsame Anliegen, sich den bedrohten Tierarten anzunehmen, hatte Reinschmidt und Elstner dieses Jahr für die neue Folge der SWR-Dokumentation "Elstners Reisen" für drei Wochen nach Australien und Tasmanien geführt (Sendetermine: 3. Januar, 12.45 Uhr, und 6. Januar, 14.30 Uhr,

 

Ehrenpate Frank Elstner mit Zoodirektor Reinschmidt und Bürgermeister Obert

 

 

 

Frank ist ein Albino-Känguru

SWR-Fernsehen). In Tasmanien habe ihm sein Freund dann erzählt, dass es hier ganz selten auch weiße Kängurus gebe“, so Elster. Und, hat er denn schon einmal ein weißes Känguru gesehen? Reinschmidts Antwort damals: „Nein, da muss man schon sehr großes Glück haben.“ „Und genau in dem Moment hopst doch tatsächlich ein weißes Känguru neben unserem Auto her“, erinnerte sich Elstner. So plötzlich, dass es Reinschmidt zum Fotografieren nicht gereicht hat. „Ich brauche ein weißes Känguru“, lautete seine Konsequenz, dank eines deutschen Züchters kam so Albino Frank vor sechs Wochen nach Karlsruhe und traf nach der Quarantänezeit am Montag erstmals auf die vier Weibchen. Bruno, der andere Känguru-Bock, wurde fürs Erste weggesperrt, damit Frank einen guten Einstand hat.


Zoofreunde Karlsruhe kümmern sich um Patenschaften


Über den besonderen Paten für das Bennett-Känguru freuen sich die Zoofreunde Karlsruhe, die sich um die Tierpatenschaften für den Karlsruher Zoo kümmern. „Frank Elstner oder auch das Fächerbad (mit Pinguin-Maskottchen Paula für einen Humboldt-Pinguin) sind für uns Botschafterpaten“, so Zoofreunde-Vorsitzende Gisela Fischer. Paten, die den Zoo Karlsruhe mit ihren Namen auch nach draußen tragen. Willkommen ist natürlich jeder Pate, auch Teilpatenschaften sind möglich. Ab 50 Euro für ein Jahr ist eine Patenschaft möglich. Die Patenschaft wird mit einer Urkunde besiegelt, die „sich auch ideal als Weihnachtsgeschenk eignet“, fügt Fischer an. Das Patengeld wird für die Tiere eingesetzt. Aufgrund der großen Nachfrage an Erdmännchen-Patenschaften finanziert der Förderverein nun ein neue Erdmännchen-Anlage.

 


 

 

Tag der offenen Tür 2015 im Naturkundemuseum Karlsruhe 

 

Samstag, 14. November 2015, 10 – 18 Uhr

Eintritt frei 

 

Nachdem das Naturkundemuseum Karlsruhe wegen Umbauarbeiten den Sommer über geschlossen war, wird nun wieder zum Tag der offenen Tür eingeladen, an dem die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Museums oder in die Sammlungen werfen können.

 

Die Mitarbeiter des Museums öffnen die Türen zu ihren Arbeitsräumen, Laboren und Sammlungsmagazinen und geben Einblicke in ihre Tätigkeiten. In verschiedenen Führungen werden die aktuellen Sonderausstellungen und Projekte vorgestellt.  Die aktuellen Sonderausstellungen: „Farben der Erde. Fotografien von Bernhard Edmaier“ sowie „175 Jahre Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe“. 

 

Für die Bewirtung sorgt der Förderverein Freunde des Naturkundemuseums Karlsruhe e.V. 

 

Das Programm im Einzelnen: 

 

DURCHGEHENDE VERANSTALTUNGEN

10.00-18.00 Uhr  

Bewirtung

10.00-18.00 Uhr   Basteltisch
10.00-18.00 Uhr    Die Welt unter unseren Füßen – ein Blick auf die Tiere im Boden
10.00-18.00 Uhr   Präsentation lebender Spinnen
10.00-18.00 Uhr   Bücherflohmarkt
10–12.30 Uhr sowie 13.30-16 Uhr   Form und Farbe in der geowissenschaftlichen Präperation
 10-12 Uhr sowie 14-16 Uhr   Kernige Einblicke - Geologische Bohrkerne und Bohrtechnik
     
   

 

 

FÜHRUNGEN

10.15 Uhr    Im Reich der Mineralien
10.45 Uhr   Das Pilzherbarium – nicht schön, aber schön wichtig*
11.00 Uhr   Hinter den Kulissen des Vivariums
11.15 Uhr   Welt der Insekten
11.15 Uhr   Gesammelte Schätze – Blick ins Insektenmagazin *
11.30 Uhr   Der Eiszeitkeller

11.45 Uhr

  Moose und Flechten - Blick in das Pflanzenherbar
12.00 Uhr   Hinter den Kulissen des Vivariums
13.00 Uhr   Gesammelte Schätze – Blick ins Insektenmagazin *
13.30 Uhr   Der Eiszeitkeller
13.45 Uhr   Moose und Flechten - Blick in das Pflanzenherbar
14.00 Uhr   Hinter den Kulissen des Vivariums
14.30 Uhr   Die Farben der Erde - Führung durch die Sonderausstellung
15.00 Uhr   Hinter den Kulissen des Vivariums
15.15 Uhr   Gesammelte Schätze – Blick ins Insektenmagazin *
15.30 Uhr   Welt der Insekten
16.00 Uhr   Hinter den Kulissen des Vivariums
16.30 Uhr   Die Farben der Erde - Führung durch die Sonderausstellung
17.00 Uhr   Gesammelte Schätze – Blick ins Insektenmagazin

* begrenzte Teilnehmerzahl! Vorherige Anmeldung an der Information erforderlich.  

 

FÜHRUNGEN FÜR KINDER

10.30 Uhr    Insekten aus der Nähe
11.15 Uhr   Streifzug durch die heimische Tierwelt
14.00 Uhr   Vulkane - wenn die Erde Feuer spuckt
15.30 Uhr   Steinalt - Fossilien

 

 

Weitere Informationen:

Dr. Eduard Harms

Museumspädagogik

Tel.: 0721/175 2155

E-Mail: Eduard.harms@smnk.de

 

 


 

 

SCHLOSSWEIHNACHT VOM 3. BIS 15. DEZEMBER

Schlossweihnacht“ – in diesem Jahr mit gemeinsamem Verkehrskonzept

 

Die „Schlossweihnacht“ auf den Mauern von Schloss Heidelberg mit ihrer grandiosen Panoramasicht über Stadt und Neckartal hat sich längst zum beliebten Advents-Highlight auf dem Schloss entwickelt. Rechtzeitig vor dem Start des Adventsmarktes legen die Beteiligten ein Verkehrskonzept vor, um die schwierige Park- und Anfahrtssituation in den Griff zu bekommen. Im Mittelpunkt steht die Bergbahn mit vergünstigten Tickets – und die Vernunft der Besucherinnen und Besucher der „Schlossweihnacht“.

ERFOLGREICHE SCHLOSSWEIHNACHT MIT KEHRSEITE
Was anfänglich fast ein Geheimtipp war, hat sich längst zum Besuchermagneten entwickelt. „2014 war unsere Schlossweihnacht auf den Mauern extrem gut angenommen“, erklärt Michael Bös, der Leiter der Schlossverwaltung – was gut für die Stimmung unter den Gästen und noch besser für die Zufriedenheit der Aussteller und Veranstalter ist, verkehrstechnisch aber in der besonderen Situation am Schlossberg ein Problem wurde. Verstopfte Straßen und bei Weitem überlastete Parkplätze waren die Kehrseite des Erfolgs der „Schlossweihnacht“.

GEMEINSAMES VERKEHRSKONZEPT ALLER BETEILIGTER
Für 2015 haben sich Vertreter der Stadt Heidelberg, der Polizei, der Rettungsdienste und der Staatlichen Schlösser und Gärten zusammengesetzt und beraten, wie man die Situation verbessern kann. Ergebnis ist ein gemeinsames Verkehrskonzept. Es basiert auf verstärkter Information, auf Zufahrtsbeschränkungen an Wochenenden, darauf, bereits jetzt schon vorhandene Halteverbotsbereiche deutlicher kenntlich zu machen und auf den Einsatz von Sicherheitsmitarbeitern auf den kritischen Straßenabschnitten. „Unser Trumpf ist die Bergbahn“, erklärt Michael Bös. Sie wird in der Zeit der Schlossweihnacht bereits ab 16 Uhr günstigere Tickets anbieten – und zwar im gesamten Zeitraum vom 3. bis 15.12.2015. „Damit gelingt es uns hoffentlich, die Autofahrer vom Auto in die Bahn zu locken.“ Man appelliere daher an alle Gäste, den Besuch der „Schlossweihnacht“ ohne Auto zu planen.

BESONDERES PROGRAMM AM NIKOLAUSTAG
Nicht nur für Kinder ist schon die Anreise ein stimmungsvolles Vergnügen: Die Bergbahn hoch zum Schloss ist über 100 Jahre alt und die Fahrt aus der Altstadt über die erstaunlich steilen Gleise sind immer wieder ein Erlebnis. Am Nikolaustag, dem 6.Dezember, hat die Schlossweihnacht ein besonders vielfältiges Angebot für Kinder und Familien: Um 12 Uhr beginnt die „Weihnachtsbastelei“ – und ab 18 Uhr ist der Nikolaus persönlich auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Auch an den anderen Schlossweihnacht-Tagen gibt es Programm: An zwei Samstagen, am 5. und am 12. Dezember, erfahren Kinder und Erwachsene bei einer Kostümführung für die ganze Familie, wie der Alltag der Heidelberger Schlossbewohner vor mehreren Jahrhunderten aussah. Die Führung mit dem Titel „Das Leben bei Hofe“ beginnt jeweils um 14.30 Uhr. Ebenfalls an den beiden Samstagen 5. und 12.12. findet das schon traditionelle Weihnachtskonzert in der Kapelle des Schlosses statt. Auf dem Programm stehen Werke für Trompete und Orgel, Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Informationen zur „Schlossweihnacht“ und zu weiteren Führungen stehen im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten unter www.schloss-heidelberg.de.

SCHLOSSWEIHNACHT
Donnerstag, 3. 12 bis Dienstag, 15. 12.


Programm am Nikolaustag, Sonntag, 6. Dezember

12.00 bis 16.00 Uhr
WEIHNACHTSBASTELEI FÜR KINDER
Schöne Geschenke für Mama, Papa, Oma und Opa? Oder eine tolle Weihnachtsdeko fürs eigene Kinderzimmer? Beim gemeinsamen Basteln sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Kinder mit Schlossticket dürfen ohne zusätzliche Kosten mitbasteln.
Anmeldung (erforderlich) unter Telefon + 49(0)6221.65 888-0

14.30 Uhr

THEMENFÜHRUNG
„Wer hat hier die Hosen an? Frauenschicksale im Hause Wittelsbach"
Erwachsene: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €
Anmeldung (erforderlich) unter Telefon + 49(0)6221.65 888-0

16.00 Uhr

NIKOLAUSFÜHRUNG FÜR KINDER UND ERWACHSENE
Am Nikolaustag kann man in Schloss Heidelberg Gestalten wie aus dem Märchen treffen. Eine Hofdame oder eine Magd geleitet durch verborgene Gänge und strahlende Paläste. Sie berichtet, wie man früher am Hofe die Weihnachtszeit verbrachte, von frommen Bräuchen und ausgelassenen Feiern.
Ticket (regulär / ermäßigt 3,50 €)
Anmeldung (erforderlich) unter Telefon + 49(0)6221.65 888-0

17.00 Uhr

THEMENFÜHRUNG
„Im Dunkel der Nacht – mit dem kurfürstlichen Nachtwächter durch das Heidelberger Schloss“
Erwachsene: 7,00 € , ermäßigt. 3,50 €
Anmeldung (erforderlich) unter Telefon + 49(0)6221.65 888-0

18.00 bis 21.00 Uhr
Der heilige Nikolaus, sein Helfer Krampus und die heilige Lucia sind unterwegs auf dem Weihnachtsmarkt.

SCHLOSSWEIHNACHTSTICKET
Erwachsene 6,00 €; ermäßigt 4,00 €. Das Schlossweihnachtsticket umfasst die Hin- und Rückfahrt mit der Bergbahn (bis 21.00 Uhr) und den Eintritt in den Schlosshof (10.00 bis 17.30 Uhr) mit dem Großen Fass und dem Deutschen Apothekenmuseum.

 


 

 

Romantischer Lichterzauber bei der „Schlossweihnacht“

 

Von der Kurpfalz im Norden bis zum Bodensee im Süden des Landes verwandeln sich im Advent die Schlösser und Klöster in grandiose Kulissen für Weihnachtsmärkte. In Schloss Bruchsal bieten die Staatlichen Schlösser und Gärten an den Wochenenden vom dritten und vierten Advent einen besonders stimmungsvollen Rahmen für die „Schlossweihnacht“: Dann leuchtet die barocke Schlossfassade festlich und bunt.

 

LICHTINSTALLATION AN DER SCHLOSSFASSADE

Die eindrucksvolle Lichter-Show verwandelt das Barockschloss – der Effekt ist mehr als beeindruckend. Von Freitag, 11. Dezember bis Montag, 14. Dezember sowie von Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Dezember strahlt das Schloss Bruchsal in weihnachtlichem Lichterzauber. Die „Schlossweihnacht“ mit ihren Terminen am dritten und vierten Advent bietet kurz vor den Weihnachtstagen noch einmal eine besondere Gelegenheit, die einzigartige Stimmung dieser Zeit zu genießen. Die farbenprächtigen Lichtinstallationen an der barocken Schlossfassade lassen nicht nur Kinderaugen strahlen. Spektakulärer Auftakt der diesjährigen „Schlossweihnacht“ ist ein Feuerzauber, der während der Eröffnungsshow am 11. Dezember um 19.00 Uhr gezeigt wird. Für Familien ist ein Besuch am Montag, 14. Dezember nochmals attraktiver: Am Familientag ist der Eintritt zur Schlossweihnacht frei.

 

DUFTENDE SPEZIALITÄTEN FÜR JEDEN GESCHMACK

Mit Blick auf das romantisch beleuchtete Schloss schmecken weihnachtliche Leckereien gleich noch besser. Frisches Stockbrot, Lebkuchen, Zimtsterne und Winterwaffeln duften um die Wette. Für alle, die auf der Suche nach individuellen Geschenken sind, bieten die festlich geschmückten Pagodenzelte der Kunsthandwerker reichlich Auswahl: Naturseifen, Schmuck aus Naturmaterialien, Unikate aus Filz, Keramik und Leder. Auch das musikalische Programm vor der Schlossfassade ist etwas Besonderes: Hier treten Ensembles, Musiker und Chöre aus Bruchsal und der Region auf und bieten ein musikalisches Programm, das zum Zuhören und Mitsingen einlädt.

 

DAS SCHLOSS WÄHREND DER SCHLOSSWEIHNACHT

An den beiden Weihnachtsmarkt-Sonntagen, am 13. und 20. Dezember, öffnet das Schloss seine Tore besonders lang: Jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr führen Damen und Herren in historischen Kostümen durch das Schloss und geben Einblick in lange vergangene Zeiten. Ebenfalls sonntags (17.00 und 18.30 Uhr) finden kurze Weihnachtskonzerte mit der selbstspielenden „Philharmonie-Orgel“ im Welte-Saal statt. Die Schlossräume, das Musikautomatenmuseum und das Museum der Stadt Bruchsal können freitags bis sonntags zwischen 10.00 und 17.00 Uhr besichtigt werden. An allen Weihnachtsmarkttagen fährt das „Bähnle“ vom Bahnhof über die Stadtmitte bis zum Schloss und bringt die Besucher, die mit dem Zug anreisen, direkt zum Weihnachtsmarkt.

 

TERMIN

Schlossweihnacht Freitag, 11. Dezember bis Montag, 14. Dezember 2015

Freitag, 18. Dezember bis Sonntag, 20. Dezember 2015

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Freitag und Samstag 15.00 bis 21.00 Uhr Sonntag 13.00 bis 21.00 Uhr

Montag 15.00 bis 21.00 Uhr

 


 

 

Ausblick 2016: Das ändert sich für Energieverbraucher

 

Jeder Jahreswechsel bringt nicht nur zahlreiche gute Vorsätze mit sich, sondern mindestens ebenso viele neue Gesetze und Verordnungen. Was für private Haushalte beim Thema Energie wichtig wird, erklärt Jochen Schneider, Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.    

 

Strompreise:

Viele Netzbetreiber werden 2016 die Entgelte erhöhen, außerdem steigt die Ökostromumlage von 6,17 auf 6,35 Cent. Zwar sinken die Preise an der Strombörse, doch geben viele Anbieter diese Preissenkungen nicht an ihre Kunden weiter. Unter dem Strich wird Strom daher wohl für viele Haushalte teurer. Allerdings sind Verbraucher nicht wehrlos: Jochen Schneider rät, bei Preiserhöhungen durch den Versorger einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu prüfen. Erhöht der Anbieter die Preise, haben Verbraucher immer ein Sonderkündigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucherzentrale wenden.

 

Anforderungen an Neubauten:

Ab 2016 gelten für Neubauten die neuen, strengeren Standards der Novelle der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV). Die Obergrenze für den Energiebedarf von neu errichteten Gebäuden wird um 25 Prozent gesenkt. "Die Angabe bezieht sich nur auf den Primärenergiebedarf. Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien, etwa einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe, werden nicht mit eingerechnet", erläutert Jochen Schneider. Ferner wird der erlaubte Wärmeverlust durch die Gebäudehülle um 20 Prozent verringert. Das lässt sich mit einer besseren Dämmung erreichen.

 

Heizung:

Neue Heizgeräte müssen schon seit vergangenem September das EU-Energielabel tragen – ähnlich wie Waschmaschinen. Ergänzt wird dieses ab dem 1. Januar 2016 durch eine eigene Kennzeichnung für Heizungsgeräte im Bestand, das sogenannte "Nationale Effizienzlabel für Altgeräte". Schritt für Schritt sollen ab 2016 alle Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, gekennzeichnet werden, zum Beispiel von einem Energieberater oder dem Schornsteinfeger. Das Anbringen des Labels ist für Verbraucher kostenlos und darf nicht verweigert werden. Jochen Schneider betont: "Das Nationale Label sagt aber nur etwas über den Gerätetyp, nicht über den tatsächlichen Zustand der Anlage oder die Eignung für den aktuellen Einsatzort aus. Darüber gibt zum Beispiel der Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale Aufschluss."

 

Energielabel:

Ein Energielabel gibt es ab dem 1. Januar auch für Wohnraumlüftungsgeräte. Ausgewiesen werden auf dem Etikett die Energieeffizienzklasse von A+ bis G, die Geräuschemissionen sowie der Volumenstrom, also die Menge bewegter Luft. "Lüftungsanlagen sind in der Regel ununterbrochen in Betrieb, ein niedriger Stromverbrauch ist daher besonders wichtig", erklärt Jochen Schneider.

 

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Spielerisch über Tiere und Pflanzen lernen


Zoologischer Stadtgarten mit eigenem tiptoi-System/Kasse Süd ist Ausgabestelle

 

Spielerisch Wissen aneignen: Das geht ab sofort im Zoologischen Stadtgarten mit einem tiptoi-Stift. 21 Stationen wurden im Zoo und Stadtgarten für den audiodigitalen Stift ausgerüstet. Der Spielwarenhersteller Ravensburger gehe damit erstmals in einen Zoo, erläuterte Bürgermeister Michael Obert bei der Vorstellung des Systems am Dienstag. Die neue Attraktion für Kinder sei im Zoojubiläumsjahr schon vor seinem Amtsantritt von Dr. Ulrike Stephan von der Zoopädagogik sowie Bäderchef Oliver Sternagel  angeleiert worden, informierte Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt. Er freue sich, diese nun einführen zu können. „Stationen und Fragen zu Tieren und Pflanzen sind natürlich mit uns abgestimmt worden“, fügte Dr. Stephan an. Drei Altersgruppen – ab Kindergartenalter bis zur 7. bis 10. Klasse - können ausgewählt werden. Daran orientiert sich, wie schwer die Fragen an den mit Glühbirnen-Symbol erkennbaren Stationen sind.

 

AUCH MÄNNER SPIELEN GERNE:

Zur Premiere von tiptoi am 1. Dezember probierten Dr. Reinschmidt, Sternagel, Obert und Kern die Stifte aus.

Gerade für diejenigen, die noch keine Tierschilder lesen können, schließt das neue Angebot eine Lücke in der Zoopädagogik, so Stephan.Die Technologie des „schlauen Stifts“ dürften viele Kinder bereits von zu Hause kennen, vermutete Gartenbauamtsleiter Helmut Kern. An der Ausgabestelle, der Kasse Süd am Hauptbahnhof, erklärt das Kassenpersonal aber auch, wie die tiptoi-Rallye funktioniert. Wird mit dem Stift auf die Glühbirne getippt, erfährt das Kind etwas über die Tiere oder die Pflanzen, die dort zu sehen sind. Danach gibt es eine Frage mit drei Antwortmöglichkeiten, wobei nur eine Antwort richtig ist. Das Set, das nicht auf tiptoi-Systeme zu Hause übertragbar ist, bekommt man für drei Euro Mietgebühr. Bei der Rückgabe an der Kasse Süd erhält jedes Kind eine Urkunde mit der erreichten Punktezahl.

 


 

Karlsruhe ist "Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2015"

 

Regina Halmich überreichte Auszeichnung an Umweltbürgermeister Klaus Stapf in Düsseldorf / Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks unterstrich Rolle von Städten und Gemeinden

 

Karlsruhe ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2015. Die Auszeichnung nahm Umweltbürgermeister Klaus Stapf am Freitagabend bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in Düsseldorf aus den Händen von Regina Halmich entgegen. "Das ist ein großartiger Erfolg, der unsere Anstrengungen in Sachen Klimaschutz würdigt und das vielfältige Engagement aller Beteiligten auszeichnet", freute sich Stapf über den Preis. "Die Kommunen sind die Orte, in denen die Menschen die Umwelt am direktesten beeinflussen können", unterstrich Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks den Stellenwert von Städten und Gemeinden in ihrer Laudatio. Im Rahmen der Veranstaltung mit musikalischen, sozial engagierten Gästen wie Marlon Roudette, Ute Lemper und Art Garfunkel wurden Königin Silvia von Schweden, Antonio Guterres, der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, und Hans-Dietrich Genscher mit Ehrenpreisen gewürdigt.

 

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird seit 2008 jährlich von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen vergeben - seit 2012 auch an Kommunen, in den drei Kategorien große, mittlere und kleine Städte und Gemeinden. Die jeweiligen Siegerkommunen erhalten von der Allianz Umweltstiftung ein Preisgeld von 35.000 Euro, zweckgebunden für Projekte zur Nachhaltigkeit. Die Stadt Karlsruhe setzte sich 2015 in der Kategorie Großstädte in der Endrunde gegen Nürnberg und Recklinghausen durch. Beworben hatten sich insgesamt über 100 Kommunen.

Karlsruhe hatte die Jury "durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Wachstum" überzeugt. Den Herausforderungen einer prosperierenden Stadt begegnete Karlsruhe "mit einer sozial gerechten und ökologisch orientierten Stadtentwicklung und setzt dabei auch auf eine weitere Stärkung der Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung", heißt es in der Begründung weiter. Hervorghoben wird die "vorbildliche Operationalisierung der Nachhaltigkeitsstrategien". Aktivitäten wie "ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept, Ökostromversorgung aller städtischen Einrichtungen, ein verwaltunginterner Klimaschutzfonds zur Kompensation sowie beeindruckende Maßnahmen für Flächenrecycling" seien nur ein Auszug aus den vielfältigen Maßnahmen mit nachhaltiger Wirkung.

 

Die Grundlage bilde das "Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020", unterstreicht die Jury. Ressortübergreifend seien hier die Nachhaltigkeitsstrategien gebündelt und das Monitoring festgelegt. Verschiedene Leitvorhaben und Schwerpunkträume verdeutlichten die Ziele der Nachhaltigkeitspolitik und zeigten Maßnahmen auf. Ein zentraler Aspekt stelle dabei die Bürgerbeteiligung dar. Karlsruhe habe es auf herausragende Weise verstanden, Partizipation im Verwaltungshandeln zu verankern und Bürgerinnen und Bürger durch innovative Konzepte in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Ein besonderer Fokus liege dabei auf der Kinder- und Jugendbeteiligung durch Projekte wie das "Mobile (Kinder-)Büro". Ein hervorragend organisierter Agenda 21-Prozess mit bemerkenswerten Initiativen in den verschiedensten Bereichen sowie zielführende Kooperationen mit anderen Akteuren, wie NABU oder BUND, spiegle den Governance-Erfolg der badischen Stadt wider.

 

Beim Klimaschutz überzeugte Karlsruhe mit einer vorbildlichen Operationalisierung der Nachhaltigkeitsstrategien. In einem Drei-Säulen-Modell, das die Bausteine Klimaschutzkonzept, Machbarkeitsstudie "Klimaneutrales Karlsruhe 2050" und Klimaanpassungsstrategie beinhaltet, zeige sich ein umfassender Maßnahmenansatz. Dazu zählten Initiativen und Projekte wie ein verwaltungsinterner Klimaschutzfonds zur Kompensation, eine Kampagne zum Klimaschutz im Alltag sowie eine kommunale Klimaschutzagentur. Seit 2015 versorge die Stadt alle städtischen Einrichtungen (darunter Straßenbeleuchtung, Klärwerk, öffentliche Gebäude) mit Ökostrom.

 

Zahlreiche weitere Projekte lasse Karlsruhe zu den Vorreitern der kommunalen Nachhaltigkeitspolitik zählen, urteilt die Jury. So punkte die Stadt mit einem zukunftsweisenden Mobilitätskonzept, wozu die "Kombilösung" zähle, die das ÖPNV-Netz deutlich leistungsfähiger gestalte. Die "SmarterCity Initiative" diene der Unterstützung von nachhaltigen Innovationen aus Forschung und Wirtschaft. Nicht zuletzt rundeten vielfältige Maßnahmen zur Förderung des sozialen Ausgleichs, wie der „Karlsruher (Kinder)Pass“ oder die umfassende Förderung von Bürgerzentren in den Stadtteilen, das Nachhaltigkeitsprofil Karlsruhes ab.

 

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"Mach dich sichtbar!"


Kostenloser Lichtcheck am 26. November auf dem Stephanplatz


"Mach dich sichtbar!" heißt es wieder am Donnerstag, 26. November, wenn die Stadtverwaltung die diesjährige Fahrradlichtaktion startet. Der kostenlose Lichtcheck findet auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie statt. Radlerinnen und Radler können dann zwischen 11 und 14 Uhr das Licht ihres Rades auf Funktionstüchtigkeit überprüfen lassen. Als Dankeschön gibt es eine Warnweste und ein Reflektorband als Geschenk.
Beim Fahrradlicht geht es um das "Sehen und Gesehen werden". Denn Radfahrende, die sich jetzt in der dunklen Jahreszeit gut sichtbar machen, werden vom Autoverkehr nicht so schnell übersehen. Und tragen so letztlich auch zur Verbesserung des Klimas zwischen den Verkehrsteilnehmenden bei – ist es doch für Autofahrer schlicht ärgerlich, wenn ein unbeleuchteter Radfahrer plötzlich auftaucht.
Der Lichtcheck auf dem Stephanplatz ist Auftakt der Aktion. Wer da keine Zeit hat, kann noch bis Ende Januar sein Licht bei mehreren Karlsruher Radhändlern ebenfalls kostenlos prüfen lassen und das Dankeschöngeschenk erhalten, solange der Vorrat reicht. Wer sich Reparatur oder Montage eines neuen Fahrradlichts vom Radhändler bestätigen lässt, kann an der Verlosung von 20 Gepäckträgertaschen teilnehmen.
Folgende Radhändler nehmen an der Aktion teil: Bicibene, Zur Gießerei; Gruner´s Gute Fahrräder, Pennsylvaniastraße 2; Mike´s Bike, Sophienstraße 180; MK Bikes, Bahnhofstraße 9; only highend, Veilchenstraße 12; RADLER MARTIN, Steinstraße 23; RAD + TAT, Waldstraße 58; Strebel & Co, Zirkel 27 und Velorep, Auer Straße 10.
Die Fahrradlichtaktion "Mach dich sichtbar!" ist Bestandteil der Kommunikationskampagne "Tu´s aus Liebe!". Mit dem Fokus auf Belohnung möchte die Verwaltung die Sicherheit im Radverkehr erhöhen. Die Aktion wird von der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und Abus unterstützt.

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Werkschau der Kunstakademie


Führungen durch die aktuelle Ausstellung der Städtischen Galerie


Unter dem Titel „Kunstakademie Karlsruhe“ präsentieren sich in der Städtischen Galerie die 18 derzeitigen Akademielehrerinnen und -lehrer erstmals in einer Gruppenausstellung. Kunstinteressierte haben am Sonntag, 22. November, um 15 Uhr die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen. Die Kinderwerkstatt gestaltet von 15 bis 16.30 Uhr Schicht um Schicht bunte Collagen. Weitere Rundgänge stehen für Mittwoch, 25. November, um 18 Uhr, Donnerstag 26. November, um 12.15 Uhr sowie Freitag, 27. November, um 16 Uhr auf dem Programm.

 

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Gegen Gewalt an Frauen


Veranstaltungen zum Internationalen Aktionstag / Frühstück und Fahnen hissen


Was kann man gegen Gewalt im Umfeld tun? Wie sie frühzeitig verhindern? Und wo gibt es kompetente Beratung? Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen laden die Projektgruppe „Häusliche Gewalt überwinden“, die städtische Gleichstellungsbeauftragte und weitere Mitveranstalterinnen für Mittwoch, 25. November, von 10 bis 12 Uhr zu einem Frühstück in das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) ein. Willkommen zu der Informationsrunde sind Frauen und Männer aller Altersstufen und Herkunft, insbesondere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Integrationskursen. Laut Studien der Vereinten Nationen wird jede dritte Frau einmal in ihrem Leben geschlagen, vergewaltigt oder anderweitig missbraucht. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter. Der Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ ist seit 1999 von der UNO als internationaler Gedenktag anerkannt. Auf Initiative der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES wehen seit 2001 an diesem Tag die blauen Fahnen ‚Frei Leben ohne Gewalt’. In Karlsruhe beteiligen sich zahlreiche Organisationen, Fahnen werden an vielen öffentlichen Gebäuden gehisst.

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Stadt tauscht Rotlichtüberwachungsanlagen aus

 

Jetzt Rotlichtüberwachung und Geschwindigkeitsmessung in einer Anlage

 

An der Fußgängerampel in der Kapellenstraße, sowie an den Kreuzungen Starck-/ Honsellstraße und Rheinhafen- / Eckenerstraße, tauscht die Stadt jetzt ihre in die Jahre gekommenen Rotlichtüberwachungsanlagen aus. An diesen Stellen werden sich bisher zu schnell fahrende Autofahrerinnen und Autofahrer jetzt auf  langsameres Fahren einstellen müssen. Wie Günter Cranz, Leiter der Abteilung Straßenverkehr beim Ordnungs- und Bürgeramt mitteilt, hat die Stadtverwaltung dort kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb genommen.

Das Ordnungs- und Bürgeramt ermittelte mit verdeckten Geschwindigkeitsmessungen, dass an diesen Kreuzungen teilweise auch erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festzustellen sind. Autofahrerinnen und Autofahrer geben am Ende einer Grünphase häufiger nochmal Gas und überschreiten dadurch die erlaubte Geschwindigkeit. Und das alles nur, um nicht anhalten zu müssen. Die Folge: Häufige Missachtung des Rotlichts. Bei beiden Kreuzungen handelt es sich zudem auch um Unfallhäufungsstellen.

„An dem Fußgängerüberweg in der Kapellenstraße werden, durch die Rotlichtmissachtungen und die zu hohen Geschwindigkeiten, vor allem die querenden Schulkinder gefährdet. Zu deren Schutz hat die Stadt schon zum Schuljahresbeginn 2013 dort die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gesenkt. Von Montag bis Freitag gilt in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr seither Tempo 30. Wir haben an dieser Stelle regelmäßig mobil die Geschwindigkeit kontrolliert“, erläutert Günter Cranz.

Durch Installation der neuen Anlagen mit den permanenten Rotlicht- und Geschwindigkeitskontrollen werden die beiden Kreuzungsbereiche und der Fußgängerüberweg sicherer werden, ist die Stadtverwaltung überzeugt.

 

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Stadtteilprojekte als Stars


Vortrag am 25. November im Stadtmuseum


Wäscherinnenlauf, Willkommensfest, Weltrekordversuche – mit den Stadtteilprojekten zum Stadtgeburtstag erlebte Karlsruhe ein einmaliges Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. In allen 27 Stadtteilen fanden über 80 Projekte statt. Von März bis Oktober organisierten tausende Akteure Feste, präsentierten ihren Stadtteil und begeisterten mit ihrer Kreativität sowohl Einheimische wie auch Gäste.

In seinem Vortrag "Die Stadtteilprojekte - die eigentlichen Stars des Stadtgeburtstages" am Mittwoch, 25. November, um 18 Uhr zeigt Manuel Brenneisen, Mitarbeiter im KA300-Team, wie es zu den Stadtteilprojekten gekommen ist, welche Rolle sie bei den Geburtstagsfeierlichkeiten spielten und welche nachhaltigen Effekte sie über den Stadtgeburtstag hinaus haben.

Der Vortrag findet im Rahmen des Historischen Mittwochabends von Stadtarchiv und Historische Museen statt, der Eintritt ist frei.

 

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Wie eine umgekehrte Fußbodenheizung


Aufbau der „Stadtwerke Eiszeit“ startet auf dem Karlsruher Schlossplatz

 

Auf dem Schlossplatz Karlsruhe rollen die Lastwagen und Gabelstapler: Bis zum 26. November entsteht mit der „Stadtwerke Eiszeit“ eine der schönsten und größten Open-Air-Eislaufbahnen Süddeutschlands, die mit ihrem einmaligen Flair über neun Wochen lang Eislaufspaß für Groß und Klein garantiert.
Hinter dem Aufbau der eisigen Winterwelt steckt eine logistische Meisterleistung: Tonnenweise Material für die Aufbauten rund um die Eisfläche, die Gastronomie-Zelte, den Schlittschuhverleih und für die Dekoration des Schlossplatzes müssen auf den Schlossplatz transportiert werden. Das große Gastronomiezelt der Eiszeit-Stube steht bereits, ab dem 19. November geht es an den Aufbau der rund 1.200 Quadratmeter großen Eisfläche.
Was nachher als glatte Eisfläche erscheint, bedarf einer einwöchigen Aufbauphase mit vielen kleinen Arbeitsschritten. Auf dem Schotter des Schlossplatzes werden als Unterlage zunächst riesige Rollen mit weißem Vlies ausgebreitet. Auf diesem Untergrund werden Schläuche verlegt, die hintereinandergelegt 71 Kilometer lang sind, sprich vom Karlsruher Schloss bis nach Mannheim reichen würden. Im Anschluss werden die Schläuche mit einem Frostschutz-, Wassergemisch gefüllt und an eine Kältemaschine angeschlossen. Hat das Kühlmaterial eine Temperatur von -10 °C erreicht, wird Wasser aufgesprüht, das dann sofort gefriert. Ähnlich wie bei einem guten Blätterteig werden nun mehrere Schichten übereinandergelegt – und das, bis die Eisdecke rund sieben Zentimeter Dicke erreicht hat. Einfach gesagt, funktioniert das System wie eine umgekehrte Fußbodenheizung.

 

Bilder: Stadtmarketing Karlsruhe GmbH

Pro Quadratmeter der Eisfläche werden insgesamt 70 Liter Wasser benötigt. Bei einer Fläche von 1.220 Quadratmetern macht das etwa 712 Badewannen voll Wasser. Diese Fläche wird fortan täglich fünf bis sechs Mal von der Eismaschine gepflegt und bei Bedarf nachgewässert.
Auch darüber hinaus hat die „Stadtwerke Eiszeit“ noch Vieles zu bieten: 93.000 Lichter lassen den Schlossplatz und die Eisbahn erstrahlen, 185 Paar Leihschlittschuhe stehen für die Besucherinnen und Besucher bereit und in der Eislaufsaison warten zahlreiche Veranstaltungen, Kurse und Kombi-Angebote auf die Karlsruher Eislauffans. Zum Aufwärmen lockt die gemütliche und beheizte Eiszeit-Stube mit 120 Plätzen.
Weitere Informationen zur „Stadtwerke Eiszeit“ gibt es unter www.stadtwerke-eiszeit.de


Hinweis: Wegen Aufbauarbeiten der „Stadtwerke Eiszeit“ wird es am 19. November von 7.00 bis 19.00 Uhr zu einer Vollsperrung auf dem Zirkel zwischen Lammstraße und Ritterstraße kommen.

 

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Vorerst letzte Versteigerung von Fundsachen


Im Schutzbunker Dammerstock kommen am 20. November Räder und Handys unter den Hammer / Für 2016 aktuell keine Termine geplant


Das Fundbüro des Ordnungs- und Bürgeramts (OA) versteigert am Freitag, 20. November, vorerst zum letzten Mal Fahrräder und andere gefundene Sachen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Dabei kommen im Schutzbunker im Dammerstock, Danziger Straße 2, ab 14 Uhr insgesamt 45 Räder, Modeschmuck, gelöschte Handys und andere Gegenstände unter den Hammer. Interessierte können die Fahrräder ab 13.50 Uhr begutachten. Für das Jahr 2016 sind aktuell keine Termine geplant, das OA erarbeitet derzeit das künftige Konzept der Versteigerungen.

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Schnäppchenjagd für Bücherwürmer


Bücherflohmarkt in der Amerikanischen Bibliothek


Die Amerikanische Bibliothek im Kanalweg 52 veranstaltet am Samstag, 21. November, ihren herbstlichen Bücherflohmarkt. Von 10 bis 14 Uhr können Bücherwürmer nach Schnäppchen - von Krimis bis Kinder- und Sachbücher - jagen. Auch CDs und DVDs sind im Angebot.
Damit sich die Besucherinnen und Besucher dazwischen ein wenig stärken können, bietet die Bibliothek hausgemachte, traditionelle Leckereien wie American Apple Pie oder Cookies an.

 

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Kleider machen Leute


Führung durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum


"Kleider machen Leute" ist die Führung der Kunsthistorikerin Helene Seifert durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum, Pfinztalstraße 9, überschrieben. Sie erwartet ihre Gäste am Sonntag, 25. Oktober, um 11.15 Uhr und zeigt Durlacher Mode von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei.

 

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Führung durch Stadtmuseums-Teil von "Genug gejubelt?"


Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte sind Gegenstand der derzeitigen Doppelausstellung "Genug gejubelt?" im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, und im Durlacher Pfinzgaumuseum als Beitrag zum 300. Stadtgeburtstag. Jenseits üblicher Chronologien und tradierter Erzählmuster blickt die Schau auf 300 Jahre Karlsruher und 450 Jahre Durlacher Stadt- und Residenzgeschichte. Die Kunsthistorikerin Hildegard Schmid führt am Sonntag, 25. Oktober, um 14 Uhr durch den Ausstellungsteil im Stadtmuseum. Der Kombipreis für beide Ausstellung beträgt vier Euro.

 

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Brunnen werden winterfest gemacht


Die Temperaturen sinken und die meisten der 135 öffentlichen Brunnen im Stadtgebiet müssen winterfest gemacht werden. Seit dieser Woche und noch bis Mitte November lassen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gartenbauamts Wasser ab und leeren Leitungen und Düsen, um Frostschäden zu verhindern. Die Wintermonate nutzen sie dann, um die Technik der Brunnenanlagen zu untersuchen und kleinere Reparaturen durchzuführen. Auch die Pumpen und Beleuchtungseinrichtungen werden ausgebaut, technisch überholt und bis zum nächsten Frühjahr eingelagert.
Die Winterruhe für zentral gelegene Brunnen wie die Anlage auf dem Vorplatz des Staatstheaters oder auf dem Kirchplatz St. Stephan beginnt voraussichtlich erst Mitte November. Wegen der Aufbauarbeiten für den Christkindlesmarkt wird der Fontänenbrunnen auf dem Friedrichsplatz bereits Ende Oktober abgeschaltet.

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Informationsveranstaltung zur Onleihe der Stadtbibliothek


Die Stadtbibliothek bietet am Freitag, 6. November, um 15 Uhr eine Einführung in die Onleihe an. Die Onleihe ist ein Service der Stadtbibliothek, der eine große Bandbreite digitaler Medien wie E-Books, E-Papers, E-Music und E-Videos bereithält. Bei der Schulung wird die Nutzung von E-Book-Readern der Marken Sony und Tolino und die Onleihe über Apps auf Tablets der Firma Apple und Samsung vorgestellt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0721/133-4201 wird gebeten. Der Kurs findet im Lernstudio der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus statt.

 

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Karlsruhe so wie es war


Bei historischem Mittwochabend im Ständehaussaal Präsentation des neuen Bildbands

 

Der Historiker Dr. Ferdinand Leikam, derzeitiger Leiter des Durlacher Pfinzgaumuseums, hat jüngst den Bildband "Karlsruhe so wie es war" mit rund 340 Karlsruher historischen Fotografien aus den 1870er Jahren bis in die 1970er Jahre herausgebracht. Die Bilder bieten Einblicke in das Karlsruhe der Vergangenheit und dokumentieren den Wandel der Stadt im Laufe der Zeit.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Der historische Mittwochabend" stellt Leikam sein Werk am Mittwoch, 28. Oktober, um 18 Uhr im Saal der Erinnerungsstätte Neues Ständehaus in der Ständehausstraße 2 vor.

 

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Einzug vom Wohnungsgeber bestätigen lassen


Neues Meldegesetz tritt am 1. November in Kraft /Änderungen für Kunden und OA


Das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) hat allein im Bereich Meldewesen über 250.000 Kundenkontakte im Jahr. Und auf die Kunden wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde kommen in den nächsten Tagen einige Neuerungen zu. Die betreffen das neue Bundesmeldegesetz, das am 1. November in Kraft tritt, und erstmals das Melderecht in Deutschland vereinheitlicht. Es soll unter anderem Daten der Bürger besser schützen, Bürokratiekosten senken und Verwaltungsabläufe vereinfachen. Die Neuerungen haben großen Einfluss darauf, wie sich Kunden künftig an die Bürgerbüros und Ortsverwaltungen wenden müssen.

Wie das OA mitteilt, wird mit dem neuen Meldegesetz die 2002 abgeschaffte Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers bei Anmeldung und Abmeldung wieder eingeführt, um „Scheinanmeldungen“ wirksamer verhindern zu können. Das heißt: Ab 1. November muss jeder, der eine Wohnung bezieht, bei der Anmeldung in der Meldebehörde eine vom Wohnungseigentümer ausgestellte Bescheinigung darüber vorlegen. Und diejenigen, die eine Wohnung aufgeben, ohne eine neue im Bundesgebiet zu beziehen, müssen ebenfalls eine „Wohnungsgeberbestätigung“ dazu vorlegen.
Auch in Sachen Auskünfte aus dem Melderegister gibt es künftig einige Änderungen. So müssen Personen, die beim OA eine Auskunft aus dem Melderegister beantragen wollen, ab 1. November angeben, ob die Auskunft für einen gewerblichen Zweck benötigt wird. Die erlangten Daten dürfen dann nur für diese Zwecke verwendet werden. Wie das OA weiter mitteilt, müssen Auskunftsersuchen für Werbung oder Adresshandel als solche benannt werden und sind nur zulässig, wenn die Betroffenen in die Übermittlung ihrer Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt haben.


Möglichkeit des Sperrvermerks

Mit dem neuen Melderecht wird weiter die Meldepflicht in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen abgeschafft, solange Bürgerinnen und Bürger für eine Wohnung in Deutschland gemeldet sind. Das Gesetz sieht zudem eine Vereinfachung der Hotelmeldepflicht vor.
Künftig gibt es zudem die Möglichkeit der Eintragung eines bedingten Sperrvermerks im Melderegister für Personen, die in Einrichtungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt, in Einrichtungen zur Behandlung von Suchterkrankungen, in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen oder der Heimerziehung dienen, einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber wohnen oder sich in einer Justizvollzugsanstalt befinden. Damit soll speziell für den dort wohnenden Personenkreis gewährleistet werden, dass eine Weitergabe von Meldedaten an Private unterbleibt, soweit deren schutzwürdige Interessen dadurch beeinträchtigt würden.
Mit dem Gesetz wird kein bundeseinheitliches Melderegister geschaffen. Die Länder behalten ihre dezentralen Melderegister auf Ortsebene und bestehende zentrale Datenbestände. Das bisherige Widerspruchsrecht im Meldegesetz von Baden-Württemberg, das beinhaltet, dass ein automatisierter Abruf über das Internet nicht zulässig ist, sieht das Bundesmeldegesetz nicht vor.

 

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Wegen Felsarbeiten leben die Seelöwen hinter den Kulissen und die Seehunde bei den Pinguinen


Keine Schaufütterungen bei den Robben bis Ende Oktober

 

Die Seelöwen machen sich momentan im Zoologischen Stadtgarten rar. Sie sind wegen Arbeiten am Kunstfels für Besucherinnen und Besucher nicht zu sehen. Auch die Seehunde mussten aus ihrem Revier weichen. Sie sind vorübergehend bei den Humboldtpinguinen untergebracht. In der Außenanlage der Robben wurde für die Kunstfelsarbeiten das Wasser abgelassen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, sollen die Arbeiten bis zum 30. Oktober beendet sein.

Die öffentlichen Fütterungen für die Robben entfallen für die Zeit der Bauarbeiten.

 

 

 

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Vollsperrungen durch Bauarbeiten im Tunnel Grötzingen


Tunnelreinigung und Nachrüstung Löschwasserleitung


Die jährlichen Tunnelreinigungs- und Wartungsarbeiten im B 10-Tunnel Grötzingen stehen an. Von Montag, 26. Oktober, bis Mittwoch, 28. Oktober, muss daher der Tunnel in den Nachtstunden zwischen 18.30 und 5.30 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wird durch die Augustenburgstraße geführt.
Im Anschluss an die Reinigung des Tunnels rüstet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Löschwasserleitung nach. Für den Einbau einer Druckerhöhungsanlage für die Hydrantenleitung muss der Tunnel dann von Donnerstag, 29. Oktober, ab 5.30 Uhr bis Montag, 2. November, um 22 Uhr aus Sicherheitsgründen durchgehend gesperrt werden. Da während der Nachrüstung im Tunnel kein Wasser zur Verfügung steht, darf er bei den Bauarbeiten nicht in Betrieb bleiben. Während der Sperrung muss der Verkehr über die Augustenburgstraße geführt werden. Die Nachrüstung der Druckerhöhungsanlage für die Versorgung der Hydranten im Tunnel ist ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit im Tunnel Grötzingen. Die Kosten von rund 150.000 Euro übernimmt der Bund.
Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis.

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In vier Stadtteilen hält das Schadstoffmobil


Vier Stadtteile stehen am Dienstag, 27. Oktober, und Donnerstag, 29. Oktober, auf dem Tourenplan des Schadstoffmobils. In Neureut-Heide hält das Amt für Abfallwirtschaft am 27. Oktober auf dem Parkplatz am Bocksdornweg/Alte Bahnlinie ab 15 Uhr für 45 Minuten. Die Weststadt folgt mit dem Gutenbergplatz ab 16.45 Uhr für 45 Minuten. Neureut-Kirchfeld ist am 29. Oktober von 15 bis 15.45 Uhr an der Reihe (Parkplatz vor FV Fortuna Kirchfeld), danach Grünwettersbach von 16.45 bis 17.30 Uhr (Wiesenstraße vor der Wertstoffstation).

 

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Verzögerung bei Fußgängerbrücke über Ostring


Die Erneuerung der Fußgängerbrücke über den Ostring im Zuge der Forststraße verzögert sich. Das hat das Tiefbauamt dem Bauausschuss in nichtöffentlicher Sitzung unter Leitung von Bürgermeister Michael Obert berichtet. Bei der genaueren Untersuchung der beiden Rampen rechts und links hat es sich herausgestellt, dass sie auch nach Sanierung die Last des aufzulegenden Mittelteils nicht tragen können. Auf dem Mittelstreifen des Ostrings muss daher ein Stützpfeiler errichtet werden. Die Planungen dazu sind angelaufen, der Bau kann aber erst im Frühjahr erfolgen. Wenn dann das Mittelteil aufgesetzt ist, kann die Brücke wieder genutzt werden.

 

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Herbstliche Baumführung durch den Stadtgarten


Auch seltene Arten sind unter den rund 1.200 Bäumen


Den Bäumen widmet das Gartenbauamt am Sonntag, 25. Oktober, seine nächste Führung durch den Stadtgarten. Treffpunkt für den eineinhalb- bis zweistündigen Rundgang ist um 10.30 Uhr am Eingang Nord (Kongresszentrum) des Zoologischen Stadtgartens. Es gilt der normale Eintritt. Die Führung selbst ist kostenfrei.
Im Zoologischen Stadtgarten gibt es neben vielen einheimischen Bäumen eine größere Anzahl an Bäumen aus anderen Herkunftsländern. Unter den insgesamt rund 1.200 Bäumen befindet sich auch manche seltenere Art, die den Park bereichert. Die Vielfältigkeit der Baumgestalten im bunten Herbstkleid, ihr eigenes, gerade in dieser Jahreszeit typische Erscheinungsbild mit Fruchtschmuck und farbigem Blattwerk bringen Experten des Gartenbauamts den Besucherinnen und Besuchern bei der Führung näher. Der Baumfreund erfährt Interessantes und Wissenswertes über Heimat und Verbreitungsgebiet, Holz, Blatt, Blüte und Frucht der verschiedenen Bäume, vom Amberbaum aus Amerika bis zum Kuchenbaum aus Japan.

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Fotoausstellung im Naturkundemuseum Karlsruhe: 


Farben der Erde. Fotografien von Bernhard Edmaier
12.11.2015 – 13.03.2016

 

Viel mehr als nur blau! Die neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum zeigt die Erde in all ihren Farben, und aus einer Perspektive, aus der wir unseren Planeten nur selten zu sehen bekommen. In den spektakulären Luftbildaufnahmen von Bernhard Edmaier erscheinen Wüsten, Meere und Wälder wie abstrakte Farbkompositionen.


Die Fotoausstellung „Farben der Erde“ präsentiert das erstaunliche Farbenspektrum, das die Erdoberfläche zu bieten hat: Das Blau des Wassers und des Eises, die vielen Grünvariationen der Vegetation, die unzähligen Gelb-, Orange-, Rot- und Braunschattierungen von Fels und Wüstensand, das Grau und Weiß von Gletschern. All diese Farben sind allein durch natürliche Prozesse wie Verwitterung und Erosion, durch vulkanische und gebirgsbildende Kräfte entstanden.


Die Ausstellung umfasst 45 großformatige, quadratische Fotografien – die meisten davon Luftbilder, aufge­nommen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt. Sie ist in fünf Farbsektionen unterteilt, in Blau, Grün-Gelb, Rot-Orange, Braun und Weiß-Grau-Schwarz.
Die Aufnahmen zeigen keine Landschaften im herkömmlichen Sinn. Bernhard Edmaier blendet vielmehr den Horizont aus und fokussiert den Blick des Betrachters dadurch auf die Farbgebung eines Landstrichs, einer Gebirgsregion, einer Wüste, eines Flusstales oder eines Küstenabschnitts. Seine Intention: „Farben der Erde sprechen nicht nur unsere Sinne an, sondern erzählen auch etwas über die Beschaffenheit und die Ent­stehungsgeschichte der Oberfläche unseres Planeten, der Erdkruste, des Bodens unter unseren Füßen.“ Edmaiers Partnerin, die Wissenschaftspublizistin Angelika Jung-Hüttl, hat die Begleittexte zu den Fotos verfasst, mit geografischen und geologischen Informationen. Die Kunstpädagogin Ines Auerbach unterstützte die Bild­auswahl.


Bernhard Edmaier, geboren 1957, ist Fotograf und Geologe, der sich in den letzten 20 Jahren mit seinen oft abstrakt anmutenden Aufnahmen von der Erdoberfläche international einen Namen gemacht hat. Sein Wissen um die Entstehung der Erde und die geologischen Prozesse, die sie ständig verändern, bilden die Basis seiner fotografischen Arbeit. Mehrmals im Jahr reist er für seine Fotoprojekte in abgelegene, vom Menschen kaum oder nicht berührte Gegenden der Welt. Dabei begleitet ihn seine Lebensgefährtin Angelika Jung-Hüttl. Sie entwickelt mit ihm zusammen Buch- und Ausstellungskonzepte und verfasst die Texte dazu. Bernhard Edmaier lebt im Süden Deutschlands, in Ampfing bei Mühldorf am Inn.
Mehr Informationen zum Fotografen unter www.bernhardedmaier.de.

(Informationstext: B. Edmaier/ A. Jung-Hüttl)

 

Ergänzt wird die Ausstellung im Naturkundemuseum Karlsruhe durch ausgewählte Gesteinsexponate, welche die Farbvielfalt der Landschaften widerspiegeln. An einem Forschertisch können die Besucher Sandproben aus verschiedenen Teilen der Erde mit dem Mikroskop untersuchen und so den Farbtönen der Großbilder im Kleinen nachspüren. Ein Erinnerungsspiel mit Fotos der Ausstellung lädt zum spielerischen Vertiefen der Bildeindrücke ein.

 

Weitere Informationen:
Dr. Eduard Harms, Leiter Referat Museumspädagogik
Tel.:  +49 (0)721 175 2158, E-Mail: eduard.harms@smnk.de

 

Das Programm zur Ausstellung „Farben der Erde“ mit Fotografien von Bernhard Edmaier:
Öffentliche Führungen
Museumseintritt
• Sonntagsführung zur Sonderausstellung
Sonntag, 29.11.2015, 11 Uhr mit Dr. Eduard Harms

 

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Lasst die Spiele beginnen: Ingress Mission Day am 17. Oktober in Karlsruhe


Cancun, Mexiko – Canberra, Australien – Pittsburgh, USA: Weltweit reißen sich Städte darum, Austragungsort für den Ingress Mission Day zu werden. Karlsruhe hat es geschafft: Am Samstag, 17. Oktober 2015 treffen sich Fans  des mobilen Online-Spiels "Ingress", um virtuelle Herausforderungen und Abenteuer im realen Karlsruhe zu erleben.

„Wir haben weltweit allen Spielern die Möglichkeit gegeben, sich für die Mission Days zu bewerben. Karlsruhe hat eine sehr aktive und begeisterte Ingress Community, die sich um den Mission Day in Karlsruhe beworben hat“, erläutert Anne Beutenmüller, Product Marketing EMEA vom Veranstalter Niantic Labs.

„Wir freuen uns sehr, dass die Wahl auf Karlsruhe gefallen ist“, sagt Klaus Hoffmann, Geschäftsführer KTG Karlsruhe Tourismus GmbH, „denn es ist eine tolle Möglichkeit, unsere Stadt und unsere Sehenswürdigkeiten auf eine ganz neue Weise zu zeigen. Gemeinsam mit den Veranstaltern haben wir spannende Pfade für die Missionen durch Karlsruhe festgelegt, vom Ausgangspunkt beim Karlsruher Schloss bis hin zur Durlacher Altstadt. Natürlich machen die Spieler auch Halt beim ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, das sich ja als eines der ersten Museen überhaupt mit der Gaming-Welt befasste und derzeit die Ausstellung „Global Games“ im Rahmen der GLOBALEN zeigt.“

Am 17. Oktober 2015 um 09:30 Uhr gibt es ein Meet & Greet vor dem Restaurant „MultiKulti“ am Schlossplatz vor dem Karlsruher Schloss. „Mitmachen kann jeder“, so Anne Beutenmüller, „egal ob jung oder alt, ob Neuling oder alter "Spielerhase“. Vor dem Schloss erhalten  die Teilnehmer ihre Ingress Missionen. Missionen sind vorgegebene Pfade von Portalen, die die Spieler gemeinsam ablaufen. Rund 300 Spieler haben sich bereits für den „spielerischen“ Streifzug durch Karlsruhe angemeldet, insgesamt werden mehr als 400 Teilnehmer erwartet.

Weltweit haben über 12 Millionen Menschen das mobile Online-Spiel Ingress herunter geladen. Ingress ist ein Handy Spiel für iOS & Android und wird von Spielern oft als eine Mischung aus Geo Caching und „Capture the flag“ (Traditionelles Geländespiel, das im Freien gespielt wird. Dabei besitzt jede Spielpartei eine Fahne, welche durch die Gegenpartei erobert werden muss) bezeichnet. Ziel des Spiels ist es, sogenannte Portale einzunehmen. Portale sind real existierende Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Statuen, berühmte Gebäude oder auch Museen. Das Besondere an dem Spiel ist, dass man sich draußen in der realen Welt bewegen muss und dass man andere Spieler im realen Leben kennen lernt.

Die Einladung zum "Ingress Mission Day" in Karlsruhe findet sich auf Google+: https://plus.google.com/u/0/events/cpjgm55j4q80ei85i9bsrc9p538

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Reparieren statt wegwerfen

Kinderworkshop im Pfinzgaumuseum am 4. November/Anmelden bis Ende Oktober


„Spielzeug – reparieren statt wegwerfen“ lautet das Motto eines Reparatur-Workshops für Kinder, der am Mittwoch,  4. November, von 15 bis 17 Uhr im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach stattfindet.

Kaputte Spielsachen wandern oft sehr schnell in den Mülleimer. Hildegund Brandenburg und Helga Schulz zeigen, dass man lieb gewonnenes, kaputtes Spielzeug nicht wegwerfen muss, und geben den Kindern Hilfestellung beim Reparieren mit verschiedenem Flick- und Reparaturwerkzeug.

Für diese Kinder-Aktion sollte das eigene kaputte Spielzeug (keine Elektrospielzeuge und kein Plastikspielzeug) mitgebracht werden.

Der Workshop ist kostenlos, auf Grund begrenzter Teilnehmerzahl ist bis zum 30. Oktober 2015 eine Anmeldung unter Telefonnummer 0721/133-4232 oder pfinzgaumuseum@kultur.karlsruhe.de erforderlich.

 
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Trachten, historische Uniformen und viel Musik in Karlsruhe

Landes­­tre­f­­fen der Badischen Bürger­weh­ren gibt Ausblick auf Heimat­ta­ge Baden-Württem­berg 2017 in Karlsruhe


Tradi­tio­­nell in Tracht und histo­ri­­scher Uniform präsen­tie­ren sich rund 1.200 Menschen am Wochenende vor dem Karlsruher Schloss. Anlässlich des 300. Karls­ru­her Stadt­­­ge­­burts­­tags veran­­stal­tet der Landes­­­ver­­­band der Bürger­weh­ren und Milizen Baden-Südhessen am 17. und 18. Oktober sein Landes­­tre­f­­fen in Karlsruhe. Das Landes­­tre­f­­fen gibt aber gleich­­zei­tig auch einen Vorge­schmack auf die Heimattage Baden-Württem­berg 2017 in Karlsruhe - denn Karlsruhe ist eine Stadt im Wandel, eine Stadt zwischen Tradition, Moderne und Innovation. Aus diesem Grund liegt 2017 der Fokus nicht nur auf spannen­den Aspekten eines aktuellen, modernen Heimat­­be­­griffs, sondern auch auf Tradition und Stadt­­­ge­­schichte.

Neben dem großen Zapfen­streich am Samstag um 19 Uhr vor dem Schloss lädt der Landes­­­ver­­­band zu einem Festabend in der Schwarz­wald­halle unter Anwesen­heit der Schir­m­her­ren Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup und S.K.H. Max von Baden und einer ökume­ni­­schen Morgen­­fei­er am Sonntag um 9.30 Uhr auf dem Schloss­­platz ein. Als Highlight findet am Sonntag ab 14 Uhr ein großer histo­ri­­scher Festumzug durch die Karlsruher Innen­stadt statt, der vom Schloss über den Zirkel, die Herren­straße, die Erbprin­­zen­­straße und den Fried­richs­­platz zur Lammstraße führt. Alle Veran­­stal­tun­­gen sind öffent­lich und kostenfrei. Insgesamt werden 23 histo­ri­­sche Bürger­weh­ren und Milizen aus Baden und Südhessen, denen zum Teil auch Spiel­­manns­züge, Musik­­ka­­pel­len und Trachten- oder Bieder­­mei­er­­grup­­pen angeschlos­­sen sind, zum Landes­­tre­f­­fen erwartet.

Weitere Infor­­ma­tio­­nen zum Landes­­tre­f­­fen und zu den Heimat­ta­­gen Baden-Württem­berg 2017 in Karlsruhe gibt es unter www.heimattage-karlsruhe.de.

 


 

Führungen durch die Doppelausstellung "Genug gejubelt"

Mittwoch im Stadtmuseum, Sonntag im Pfinzgaumuseum


Auf dem Programm der Doppelausstellung "Genug gejubelt? Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte" stehen demnächst zwei Führungen. Durch den Ausstellungsteil im Pfinzgaumuseum, Pfinztalstraße 9, führt Dr. Ferdinand Leikam am Mittwoch, 21. Oktober, um 18 Uhr. Die Führung durch den Ausstellungsteil im Stadtmuseum, Karlstraße 10, am Sonntag, 25. Oktober, bietet um 14 Uhr die Kunsthistorikerin Hildegard Schmid an. Der Kombi-Eintrittspreis für beide Ausstellung beträgt vier Euro. Weitere Informationen über die Doppelausstellung gibt es unter www.karlsruhe.de/jubelausstellung.

 
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Wälder liefern wertvollen Rohstoff Holz

Holzernte hat begonnen


Seit Anfang Oktober und noch bis in den März laufen in den Wäldern rund um Karlsruhe Holzfällarbeiten. In Naturschutzgebieten endet die Holzernte bereits im Februar.

Der Zeitraum, in dem die Forstleute Holz ernten können, ist relativ kurz. Dadurch scheint es so zu sein, als dass ständig Holz eingeschlagen würde. Tatsächlich, so versichert das städtische Forstamt, wird nur soviel Holz geerntet wie nachwächst. In den Karlsruher Wäldern entspricht die tägliche Erntemenge gerade einmal der Masse der Pyramide am Marktplatz. Die forstliche Fachplanung, die das sicherstellt, ist von externen Zertifizierern überprüft. Die jährlichen Holzerntemengen sind deshalb weitgehend konstant. Im Staatswald sind dies 2015 etwa 15.000 Kubikmeter, im Stadtwald rund 14.400 Kubikmeter. Diese nachhaltige Nutzung sichert dauerhaft den Erhalt des Waldes und seiner vielfältigen Funktionen.

Alle zu fällenden Bäume werden zuvor vom jeweils zuständigen Förster ausgewählt und markiert. Bei der so genannten Durchforstung werden wenig vitale, beschädigte oder kranke Bäume gefällt. Die vitalen und qualitativ guten Bäume erhalten dadurch mehr Raum zum Wachsen. Dort, wo es um die Verjüngung des Waldes geht, werden auch alte Bäume gefällt, die den nachwachsenden Jungwald in der Entwicklung behindern. An einzelnen Waldorten werden zudem Bäume gefällt, um junge Bäume pflanzen zu können. Betroffen ist dabei vor allem die Pappel, die sich nicht von Natur aus verjüngt. Auch kann dies dort vorkommen, wo Eichen gepflanzt werden.

Für jede Holzernte erstellt der Förster einen Arbeitsauftrag an die ausführenden Forstwirte, wobei nicht nur forstwirtschaftliche, sondern auch ökologische, landschaftliche und sicherheitstechnische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle spielen. Entdeckt der Förster beispielsweise die Höhle eines Schwarzspechts, bleibt der Baum in jedem Fall stehen und wird als so genannter Habitatbaum gekennzeichnet. Abgestorbene Bäume bleiben als stehendes Totholz erhalten. Damit genügend alte Bäume im Wald bleiben, setzt der Forst ein flächendeckendes Alt- und Totholzkonzept um.

Die Waldarbeit im Winter schafft mit der Ernte des Rohstoffs Holz hohe Werte und erhält den Wald mit all seinen Funktionen für kommende Generationen. Das geerntete Rundholz steht am Beginn der Ressourcen schonenden Nutzung. Die stoffliche Nutzung von Holz als Baumaterial oder in der Verarbeitung zu Holzwerkstoffen bindet das für den Klimawandel verantwortlich Kohlendioxid. Jeder Kubikmeter Fichtenholz etwa bindet so 825 Kilogramm CO2.


Auch Vollernter im Einsatz/Rückegassen


Die Erntearbeiten erledigen städtische Forstwirte oder beauftragte Forstunternehmen. Im Hardtwald werden auch Holzerntemaschinen, so genannte Vollernter, eingesetzt. Nachdem ein Baum gefällt ist, ziehen ihn Forstunternehmer mit einem Spezialschlepper an den Waldweg. Das Fahrzeug darf dabei nur die weiß markierten "Rückegassen" nutzen. Zudem werden Forstschlepper mit drei oder vier Achsen oder sogar Bänderraupen eingesetzt. Dies verringert den Druck auf den Boden und damit Schäden an den Rückegassen. Damit sind große Maschinen für den Waldboden schonender als kleine Schlepper.

Um Gefahren für die Waldbesucherinnen und -besucher zu vermeiden, werden zeit- und ortsweise Waldwege mit Warnschildern und Absperrbändern gesperrt. Damit gibt es zum Bedauern der Forstleute auch in den Wäldern immer wieder "Baustellen". An stark frequentierten Wegen informieren außerdem zusätzlich aufgestellte Hinweisschilder über Sinn und Zweck der Waldarbeiten. Selbst wenn im Augenblick keine Erntegeräusche wie ratternde Motorsägen zu vernehmen sind, dürfen gesperrte Waldwege aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Wer dies missachtet, begibt sich in Lebensgefahr.

Das geerntete Holz kaufen Sägewerke, Spanplatten- und Zellstoffwerke überwiegend aus dem Inland. Sehr beliebt ist nach wie vor Brennholz aus dem heimischen Wald.

Zum Thema "Kein heimisches Holz ohne Holzernte" hat der Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg Infomaterial veröffentlicht, das über www.forstbw.de heruntergeladen werden kann. Die Broschüre liegt auch im Waldzentrum Karlsruhe an der Linkenheimer Allee (ehemalige Gustav-Jakob-Hütte) aus.

 

Kein Winterdienst auf Waldwegen


Dass bei winterlicher Witterung Waldwege durch die Erntearbeiten matschig und rutschig werden, lässt sich nicht vermeiden. Das Forstamt sagt zu, die Wege nach Ende der Holzernte wieder instand zu setzen, bittet um Verständnis und verweist auf zahlreiche Alternativwege im Wald. Wo es ja eventuell auch Neues zu entdecken gibt. Außerdem weist die Forstverwaltung darauf hin, dass Waldwege nicht von Schnee und Eis befreit werden. Wer dort bei entsprechender Witterung Spazieren geht oder Rad fährt, muss sich auf winterliche Bedingungen als waldtypische Gefahren einstellen. Das Betreten der Waldwege geschieht stets auf eigene Gefahr, auch wenn diese Wege mit Wegweisern gekennzeichnet sind.

Abschließend betont das Forstamt, dass der Wald auch im Winter ein schöner Erholungsraum für Besucherinnen und Besucher bleibt. Die Forstleute bitten aber nochmals darum, nur die vorhandenen Wege zu nutzen. Dann haben die vielen Tiere im Wald ihre Ruhe und müssen keine kräftezehrenden Fluchten starten. Rücksicht nehmen ist auch im winterlichen Wald angesagt.


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Führung durch Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum

Kleider machen Leute - Mode in Durlach von den Römern bis ins 19. Jahrhundert


Am Sonntag, 25. Oktober, führt die Kunsthistorikerin Helene Seifert um 11.15 Uhr durch die Dauerausstellung des Durlacher Pfinzgaumuseums, Pfinztalstraße 9. Die Führung steht unter dem Motto "Kleider machen Leute - Mode in Durlach von den Römern bis ins 19. Jahrhundert". Der Eintritt ist frei.

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Im Sonntagscafé: 300 Jahre Recht in Karlsruhe


Anhand einer Bilddokumentation stellt Dr. Detlev Fischer am 18. Oktober im Rahmen der Reihe "Sonntagscafé" die unterschiedlichen Etappen der Rechtsentwicklung in Karlsruhe vor - von der Stadtgründung bis ins die heutige Zeit. Beginn der Veranstaltung mit dem ehemaligen Richter am Bundesgerichtshof und Vorsitzenden des Vereins Rechtshistorisches Museum e. V. ist um 11 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum (Großer Saal), Kaiserallee 12 d. "300 Jahre Recht und Gericht in Karlsruhe" ist der Vortrag überschrieben.

Der Eintritt ist kostenlos. Für den anschließenden Mittagsimbiss wird ein Kostenbeitrag von drei Euro erhoben. Einlass ist bereits ab 10.30 Uhr. Das "Sonntagscafé" findet jeden dritten Sonntag im Monat statt und soll insbesondere alleinstehenden Menschen die Möglichkeit der Begegnung und Unterhaltung bieten. Weitere Infos unter www.karlsruhe.de.

 

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"Natur erleben - Natur gestalten": Karlsruher Friedhofstage 2015

Friedhofstage auf dem Hauptfriedhof am 17. und 18. Oktober im Zeichen der Natur


„Friedhof im grünen Kleid“ „Park der Stille und Besinnlichkeit“, „Oase der letzten Ruhe“ – der Karlsruher Hauptfriedhof zählt nicht nur als ältester kommunaler Parkfriedhof, sondern vor allem wegen seines umsichtigen wie auch gestalterisch außergewöhnlichen Umgangs mit der Natur zu den besonderen Friedhöfen in Deutschland. Die Gestaltung des stadtnahen Naturraumes ist seit nun fast 140 Jahren ein besonderes Merkmal des Hauptfriedhofs. Geschwungene, von Platanen umsäumte Friedhofswege führen zum „letzen Geleit“, laden aber auch zum beschaulichen Spaziergang ein. Neue, inmitten grüner Idylle gestaltete Friedhofsareale sind Orte für die Toten und die Lebenden gleichermaßen. Unter dem Motto „NATURERLEBEN – NATURGESTALTEN“ laden das Friedhofs- und Bestattungsamt der Stadt Karlsruhe und seine Partnerorganisationen am Wochenende 17. bis 18. Oktober (Samstag, 10 - 17 Uhr; Sonntag 11 - 16 Uhr) zu den Friedhofstagen 2015 auf den Karlsruher Hauptfriedhof ein.

Dabei haben die Besucherinnen und Besucher der Friedhofstage die Möglichkeit, den Natur-Lebensraum Karlsruher Hauptfriedhof, seine Naturnähe und besondere Ausstrahlung aus ganz unterschiedlichen, interessanten Perspektiven zu entdecken und zu erleben: bei spannenden Führungen zu Fuß, gemütlichen Rundfahrten mit der Pferdekutsche oder dem Info-Bähnle, bei Ausstellungen und persönlichen Beratungen sowie Informationsveranstaltungen rund um das Thema Friedhofs- und Bestattungskultur in Karlsruhe. So erfährt man nicht nur Wissenswertes zu besonderen Bestattungsmöglichkeiten auf dem Hauptfriedhof, beispielsweise zu Grab-Patenschaften, Baumbestattungen oder Gräber für die Ewigkeit, sondern auch zu besonderen Naturschätzen wie den alten Bäumen des Parkfriedhofs.

Auch das naturgestalterische Element spielt bei den diesjährigen Friedhofstagen eine große Rolle. Im Mittelpunkt steht die „30. Landesmeisterschaft der Floristen – Silberne Rose 2015“ des Fachverbandes Deutscher Floristen e.V. Landesverband Baden-Württemberg (FDF) am Veranstaltung-Samstag. Hier können die Besucher herausragenden Floristen bei ihren Kunstfertigkeiten aus nächster Nähe über die Schulter schauen und miterleben, wie die vier Wettbewerbsthemen „Pflanzarbeit“, „Strauß“, „Kranz – Diesseits, Jenseits“ und „Raum für Trauer – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“, mit kreativer Perfektion umgesetzt werden. Die Siegerehrung mit Bürgermeister Klaus Stapf findet am selben Tag um 16.30 Uhr in der großen Friedhofskapelle statt.

Den Abschluss der Karlsruher Friedhofstage 2015 bildet am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst in der großen Kapelle mit Gabriele Hug, Pfarrerin der Karlsruher Christuskirche und Erwin Schmidt, Pfarrer der katholischen Seelsorgeeinheit St. Raphael.

Zu den Karlsruher Friedhofstagen 2015 ist ein umfassender Programmflyer erschienen, der in den Karlsruher Rathäusern und Ortsverwaltungen, im Info-Center am Hauptfriedhof sowie bei Mitgliedern des Vereins zur Pflege der Friedhofs- und Bestattungskultur in Karlsruhe (Bestatter, Friedhofsgärtner und Steinmetzbetriebe) ausliegt.

 

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Schadstoffmobil kommt in vier Stadtteile


Am Dienstag, 20., und Donnerstag, 22. Oktober, ist das Schadstoffmobil des Amtes für Abfallwirtschaft wieder unterwegs und hilft in vier Stadtteilen bei der Entsorgung umweltschädlicher Abfälle. Am Dienstag steht es zunächst zwischen 15 Uhr und 15.45 Uhr in Oberreut auf dem Festplatz an der Bonhoefferstraße. Nächstes Ziel ist von 16.45 Uhr bis 17.30 der Parkplatz am Friedhofweg in Palmbach.

Unter der Brücke an der Ecke Pulverhausstraße/Grünwinkler Straße in Bulach nehmen die Schadstoffexperten am Donnerstag von 15 Uhr bis 15.45 Uhr übrig geblieben Desinfektionsmittel, Farbreste, Laugen und andere Schadstoffe entgegen. Danach fahren sie auf den Walther-Rathenau-Platz in der Nordweststadt, wo Schadstoffreste zwischen 16.45 Uhr und 17.30 Uhr abgegeben werden können.

Die Stoffe müssen auslaufsicher verpackt sein und dürfen nicht mehr als 20 Liter umfassen. Die Beschriftung der Behälter muss mit dem Inhalt übereinstimmen.

 

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Daten richtig verschlüsseln

Stadtbibliothek und Entropia informieren über die Themen Datenschutz und Computersicherheit


Nicht erst in den Zeiten der NSA-Affäre haben Datenschutz und Computersicherheit einen hohen Stellenwert. Daher sind das am Freitag, 16. Oktober, die Themen in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus bei der Cryptoparty. Ab 19 Uhr werden in Zusammenarbeit mit Entropia Methoden aufgezeigt, mit denen Nutzer ihre digitale Privatsphäre schützen können. Interessierte lernen unter anderem, wie sie Nachrichten verschlüsseln und absichern können.
Da es sich um eine nicht-kommerzielle Veranstaltung handelt, liegt der Fokus auf kostenloser und frei verfügbarerer OpenSource-Software. Außerdem gibt es mit der Vorstellung von "Freifunk" einen Einblick in ein Projekt, das ein dezentrales, drahtloses Netz in Bürgerhand fördert.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten eigene Hardware mitbringen. Die gemeinsame Veranstaltung von Entropia und der Stadtbibliothek Karlsruhe ist kostenlos.

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Tag der offenen Tür 2015 im Naturkundemuseum Karlsruhe  

Samstag, 14. November 2015, 10 – 18 Uhr


Eintritt frei

 
Nachdem das Naturkundemuseum Karlsruhe wegen Umbauarbeiten in der Eingangshalle und im Bereich des Museumsshops den Sommer über geschlossen war, wird nun wieder zum Tag der offenen Tür eingeladen, an dem die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Museums oder in die Sammlungen werfen können.  Die Mitarbeiter des Museums öffnen die Türen zu ihren Arbeitsräumen, Laboren und Sammlungsmagazinen und geben Einblicke in ihre Tätigkeiten. In verschiedenen Führungen werden die Ausstellungen und Projekte vorgestellt  Für die Bewirtung sorgt der Förderverein Freunde des Naturkundemuseums Karlsruhe e.V. 

 

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L-Bank übergibt 61 Leihfahrräder an die Stadt Karlsruhe

 

Vorfahrt für Pink: L-Bank übergibt 61 Leihfahrräder an die Stadt Karlsruhe


Karlsruhe, 13.10.2015. Die L-Bank sponsert 61 Fahrräder für das Fahrradverleihsystem „Fächerrad“ der Stadt Karlsruhe. Die „Pink Bikes“ in der Hausfarbe der Förderbank nahm Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup von Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, heute entgegen. Die Übergabe der Räder fand am Schlossplatz/Kreuzstraße statt, wo demnächst eine neue Verleihstation eröffnet wird.

„Wir freuen uns über die Bereicherung für unser Fächerrad. Die Pink Bikes beflügeln nicht nur die stadtverträgliche Mobilität aller Karlsruherinnen und Karlsruher. Mit ihrem Engagement setzt sich L-Bank auch als Arbeitgeberin vorbildlich mit einem Beitrag  zur nachhaltigen Mobilität für ihre Beschäftigten ein“, sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

„Unser Sponsoring ist ein klares Bekenntnis zur Zweirad-Tradition unseres Standorts Karlsruhe. Die Pink Bikes für das Fächerrad-Angebot der Stadt unterstützen ganz im Sinne unseres Förderauftrags die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Denn Energie- und Ressourceneffizienz sind zentrale Zielsetzungen unserer Programme“, sagte Dr. Axel Nawrath.

Das Sponsoring der L-Bank umfasst nicht nur die Anschaffung der neuen Fahrräder, sondern sichert auch ihre Instandhaltung und Wartung in den nächsten drei Jahren. Beides wird für die Fächerräder von der Firma nextbike GmbH übernommen. Die Endmontage und Auslieferung der Räder fand durch die AFB-Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH aus Karlsruhe statt.

Mehr Informationen zum Fahrradverleihsystem in Karlsruhe unter www.faecherrad.de

 

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Inkasso: Keine Angst vor unseriösen Firmen

Film erklärt echtes und betrügerisches Inkasso

 

Überzogene Rechnungen, falsche Forderungen und massive Einschüchterung: Wenn Verbraucher Post von Inkasso-Unternehmen erhalten, machen sich häufig Angst und Verunsicherung breit. Mit einem Film klärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zentrale Fragen rund um das Thema Inkasso.

 

In gut zwei Minuten erläutert der Film, was ein Inkasso-Unternehmen ist, weshalb es Mahnungen verschickt, und wie Verbraucher ein seriöses von einem unseriösen Unternehmen unterscheiden können. Erklärt wird auch, wie sich Betroffene im Falle einer Forderung am besten verhalten und gegen unseriöse Firmen und unberechtigte Forderungen wehren können. Der Film ist neben der deutschen Version auch in den Sprachen Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch und Türkisch abrufbar.

 

Wie wichtig eine gute Aufklärung über Inkasso-Unternehmen ist, zeigt sich in den Beratungsgesprächen der Verbraucherzentrale. "Immer wieder berichten uns Verbraucher von Einschüchterungsversuchen oder zweifelhaften Forderungen", sagt Erich Nolte, Rechtsberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Einige Betroffene zahlten aus Angst. Nolte rät, ruhig zu bleiben und sich bei der Verbraucherzentrale Rat und Hilfe zu holen. Welche ersten Schritte außerdem sinnvoll sind, erklärt auch der Info-Film, der auf dem YouTube-Kanal der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg eingestellt ist (http://tinyurl.com/pn89zbb).

Bundesweit sagen die Verbraucherzentralen derzeit unseriösen Inkasso-Unternehmen den Kampf an. In einer Umfrage konnten Betroffene den Verbraucherzentralen ihre Erfahrungen schildern. Die Ergebnisse sollen im November vorgestellt werden.

Quelle: Verbraucherschutzzentrale Baden-Württemberg

 

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Schein und Sein im Heizungskeller

Neues Angebot: Heiz-Check schließt Energielecks

 

Unnötige Energieverluste bei privaten Heizungsanlagen machen der Energiewende zu schaffen. Dieses Problem geht die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit ihrem neuen Heiz-Check an. Der Check liefert eine unabhängige Bewertung der Heizanlage und konkrete Empfehlungen, wie sich das System auch ohne große Investitionen optimieren lässt. Der Heiz-Check wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

"Viele Heizungsanlagen bringen in der Praxis nicht die Effizienz, die das System eigentlich verspricht", erläutert Meike Militz von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Für Verbraucher bedeutet das in erster Linie zu hohe Heizkosten: Die Mehrkosten summieren sich in einem typischen Einfamilienhaus schnell auf 150 Euro jährlich und mehr." Auch Umwelt und Klima würden unnötig belastet. In jedem Heizsystem schlummern Chancen zur Optimierung. "Oft muss man nicht einmal große Investitionen tätigen, sondern nur das Zusammenspiel aller Komponenten verbessern, zum Beispiel mit einem sogenannten hydraulischen Abgleich", betont Militz: "Da wollen wir mit dem Heiz-Check Klarheit schaffen." Zentral ist dabei die Unabhängigkeit der Berater: "Nur wenn der Berater selbst nichts verkaufen will, kann er wirklich das empfehlen, was Verbraucher brauchen."

 

Der Heiz-Check besteht aus zwei Terminen an aufeinanderfolgenden Tagen. Zwischen den Besuchen des Energieberaters zeichnen Messgeräte wichtige Systemtemperaturen auf. Zudem werden der Dämmstandard von Rohren und Armaturen überprüft und Daten wie Alter und Dimensionierung des Systems, der Verlauf der Raumtemperatur und der Vorjahresverbrauch erfasst. Schließlich werden alle Komponenten der Anlage, etwa Kessel und Warmwasserspeicher, in Augenschein genommen. Anschließend erhält der Verbraucher per Post einen Bericht mit der Gesamteinschätzung zum Heizsystem und Empfehlungen, wie es sich optimieren lässt. In manchen Fällen kann auf Basis der HeizCheck-Ergebnisse auch der Austausch einzelner Komponenten oder der kompletten Anlage naheliegen.

 

Der Heiz-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die z.B. einen Gas- oder Ölheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe zuhause haben. Termine für den Heiz-Check können unter der kostenlosen Nummer 0800 – 809 802 400 gebucht werden. Die Kostenbeteiligung beträgt 30 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Heiz-Check kostenlos. Der Heiz-Check wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Quelle Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

 

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Was ist Heimat?


Schau­­fens­ter Heimattage 2017 am 24.9. / Alexandros Stefanidis kommt nach Karlsruhe

 

Was ist Heimat? Zum 300. Jahrestag des Privi­le­­gien­­briefs, 24. September 2015, gehen Karls­ru­he­rin­­nen und Karlsruher ab 19 Uhr im KA300-Pavillon dieser Frage nach. Mit dabei sind Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup, der Autor Alexan­dros Stefanidis, Catherine Devaux und Lela aus Georgien mit Band. Sie erzählen Geschich­ten ihrer Heimat­­fin­­dung und geben einen Ausblick auf die Heimattage Baden-Württem­berg 2017 in Karlsruhe. Im Anschluss sind alle Gäste eingeladen, ihre persön­li­chen Heimat­­ge­­schich­ten festzu­hal­ten.
Seit der Stadt­grün­dung vor 300 Jahren ist Karls­ru­hes Identität untrennbar mit der europäi­schen Migra­ti­­ons­­ge­­schichte verbunden. Vielfäl­tige und inter­na­tio­nale Kulturen prägen heute die Stadt­­­ge­­sell­­schaft und den Heimat­­be­­griff. Auch heute ist Migration und Integra­tion ein wichtiges Thema in einer so vielfäl­ti­gen Stadt wie Karlsruhe.
Die Heimattage Baden-Württem­berg finden 2017 in Karlsruhe und erstmals in einer Großstadt statt. Neben den zwei großen Landes­­­ver­­an­­stal­tun­­gen, dem Baden-Württem­berg-Tag und den Landes­­­fest­ta­­gen, stehen die Themen "Heimat in Bewegung", "Heimat im Netz" und "Heimat des Fahrra­­der­­fin­­ders" im Mittel­­punkt. Mit dieser Themen­­set­­zung präsen­tiert sich Karlsruhe mit all seinen Facetten und Beson­­der­hei­ten im Land Baden-Württem­berg und definiert Heimat als vielsei­ti­­gen Begriff. Zu den Heimat­ta­­gen präsen­tiert sich Karlsruhe als eine Stadt im Wandel - eine Stadt zwischen Tradition, Moderne und Innovation. Organi­­siert werden die Heimat­ta­ge Karlsruhe von der Stadt­­­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH.
Weitere Infor­­ma­tio­­nen zu den Heimat­ta­­gen Baden-Württem­berg 2017 in Karlsruhe gibt es auf www.heimattage-karlsruhe.de.

 

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Hausfest im Prinz-Max-Palais


Aktionen im Stadtmuseum und Museum für Literatur am Oberrhein


Die Institutionen im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, laden für 26. September  zu ihrem Hausfest ein. Den Anfang macht am Samstag die Jugendbibliothek, die ab 10 Uhr bis 18 Uhr Medien ausleiht. Um 15 Uhr wird das Figurentheater "Der kleine Drache Kokosnuss" für Kinder ab vier Jahren gezeigt. Kostenlose Eintrittskarten gibt es an der Auskunft der Jugendbibliothek gegen ein Pfand von zwei Euro. Um 16 Uhr findet dann die Preisverleihung des Jubi-Sommer-Clubs statt. Anwesende Teilnehmer der großen Sommerferien-Leseaktion können bei der Verlosung einen der zahlreichen Preise gewinnen.

Im Stadtmuseum dreht sich diesmal alles um die Sonderausstellung "Genug gejubelt!? Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte". Jenseits der tradierten Erzählmuster der Karlsruher Stadtgeschichte werden hier altbekannte, aber auch eher unbekannte stadthistorische Themen mit einer ordentlichen Prise Ironie und Lust zur Zuspitzung präsentiert. Um 11 und 16 Uhr finden Rundgänge für Erwachsene durch die Ausstellung statt, eine Führung zu den zahlreichen interaktiven Stationen auch für Kinder und Jugendliche bietet Hildegard Schmid um 14 Uhr an. 

Das Museum für Literatur am Oberrhein präsentiert am Samstagabend ab 18 Uhr "Best of Alexander Gerlach". Wolfgang Burger liest seine Lieblingsszenen und stellt den neuen Alexander-Gerlach-Krimi vor. Seit 1998  schreibt Wolfgang Burger, der Initiator der Karlsruher Krimitage, seine Reihe rund um den Kriminaloberrat Alexander Gerlach, der an den Tatorten Karlsruhe und Heidelberg ermittelt. Aus seinen 18 Kriminalromanen liest Wolfgang Burger seine Lieblingsszenen der Kriminalreihe vor. 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Bewirtung des Festes übernimmt "Max, Café, Bar".

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Webinare zum Selbstmarketing für Frauen

Informationsveranstaltung der Kontaktstelle Frau und Beruf

Für Frauen, die für sich eine persönliche, authentische und umsetzbare Marketingstrategie entwickeln möchten, bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf 2016 eine Seminarreihe zum Thema Selbstmarketing an. Vom eigenen Auftritt bis zur Preisverhandlung werden dabei vielfältige Aspekte bearbeitet, deren praktische Umsetzung sowohl am Arbeitsplatz als auch im eigenen Unternehmen möglich ist.
Über die Inhalte und das Format der Seminarreihe informiert die Kontaktstelle Frau und Beruf am Mittwoch, 26. Oktober, von 17.30 Uhr bis 19 Uhr im Heinrich-Meidinger-Saal, in der Karl-Friedrich-Straße 17. In dieser Schnupperstunde mit der Referentin und Coach Anita Berres werden bereits die Grundlagen des Selbstmarketings und das Konzept Blended Learning vorgestellt, das Präsenzveranstaltungen und E-Learning von zu Hause aus verbindet.
Der Teilnahmebeitrag für die Informationsveranstaltung von 20 Euro ist mit der Anmeldung fällig. Nach der Anmeldung per E-Mail an info@frauundberuf-karlsruhe.de werden die Daten Frauen für die Überweisung mitgeteilt. Weitere Informationen unter www.frauundberuf-karlsruhe.de/aktuelles.

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Willkommenskultur für Karlsruher Studierende

 

Erstwohnsitzkampagne: Begrüßungspakete ab Dienstag im Ständehaus erhältlich

 

Studienbeginn in Karlsruhe: Am Dienstag startet die Erstwohnsitzkampagne der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH zum Wintersemester 2015/16. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird es auch dieses Mal wieder in Kooperation mit dem Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe eine zentrale Anlaufstelle im Ständehaus geben.

Rund 2.500 Studierende haben letztes Jahr am Studierendenschalter im Ständehaus ihren Erstwohnsitz angemeldet – das ist ein toller Erfolg“, stellt Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, fest. „Damit war fast die Hälfte aller Ummelder im Jahr 2014 im Ständehaus. Die Entscheidung, den Studierendenschalter im Ständehaus einzurichten, war richtig.“

Vom 22. September bis 30. Oktober 2015 können sich die neuen Studierenden von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 15 Uhr im Ständehaus (Ständehausstraße 2; 2. Untergeschoss) am Schalter der Stadt mit Erstwohnsitz an- oder ummelden. Mitbringen müssen sie lediglich ihren Personalausweis (oder Reisepass) und eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung.

 

Bilder: Stadtmarketing Karlsruhe GmbH

 

Ihr Begrüßungspaket bekommen sie gleich anschließend am Schalter des Wissenschaftsbüros der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH ausgehändigt.

Montags sowie am 6. und 23. Oktober bleibt der Studierendenschalter im Ständehaus geschlossen. Nach dem 30. Oktober können Studierende ihren Erstwohnsitz wieder im Bürgerbüro K8 (Kaiserallee 8) oder im Bürgerbüro Mitte (Rathaus am Marktplatz) an- oder ummelden.

Das von der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH geschnürte Begrüßungspaket erhalten alle Studierenden, die ihren Erstwohnsitz in Karlsruhe anmelden. Es enthält vieles, das die Orientierung in der neuen Stadt erleichtert und den studentischen Geldbeutel entlastet: ein Buch über Karlsruhe mit wichtigen Infos und Stadtplan, Karlsruher Geschenkgutscheine im Wert von 50 Euro, die sie in über 250 Karlsruher Geschäften einlösen können, sowie einen Gutschein für ein Ticket zu DAS FEST. Dazu kommt ein Gutschein für ein Semesterticket des Karlsruher Verkehrsverbundes KVV.

Mit etwas Glück können die studentischen Neubürger sogar ein hochwertiges Fahrrad gewinnen. Ein Los für die zweimal jährlich stattfindende Verlosung liegt jedem Begrüßungspaket bei. Die exklusiv für Karlsruher Studis designten Fahrräder sind leuchtend rot und heißen „Draisler“ – nach dem in Karlsruhe geborenen Zweiraderfinder Karl Drais. Rund 4.300 Draisler wurden bereits verlost; inzwischen sind sie Kult und prägen das Stadtbild.

Die Karlsruher Erstwohnsitzkampagne bringt nicht nur den Studierenden, sondern auch der Stadt deutliche Vorteile: Jede mit Hauptwohnung gemeldete Person erhöht die Einwohnerzahl der Stadt und damit die Mittel, die diese über den kommunalen Finanzausgleich erhält. Damit kann Karlsruhe die Infrastruktur, das sportliche, soziale und kulturelle Angebot erhalten und ausbauen – und die Rahmenbedingungen für die Studierenden weiter verbessern.

Mit der Erstwohnsitzkampagne setzt die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH seit 2007 Anreize für Studierende, ihren Erstwohnsitz in Karlsruhe anzumelden. Dieser Aufforderung gehen jedes Jahr rund 5.000 Studierende nach. Die Karlsruher Erstwohnsitzkampagne gehört damit zu einer der erfolgreichsten in ganz Deutschland. Sie ist einer der Gründe dafür, dass Karlsruhe die bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen am schnellsten wachsende Stadt Baden-Württembergs ist.

Weitere Informationen zur Erstwohnsitzkampagne und Wissenswertes zum Thema „Wohnsitzwechsel“ finden Sie unter www.erstwohnsitz-ka.de.

 

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Schluss mit der Verschwendung im Heizungskeller

Schärfere Vorschriften und EU-Label sollen Energieeffizienz bei Heizungsanlagen erhöhen

 

Auf Waschmaschinen, Kühlschränken und mittlerweile auch Staubsaugern kennt man sie bereits: die EU-Energieeffizienzkennzeichnung, kurz EU-Label genannt. Mit seiner Hilfe sollen Geräte, die Energie verschwenden, nach und nach vom Markt verschwinden. Ab 26.9.2015 gilt es nun auch für Heizungsanlagen, Warmwasserbereiter und -speicher. Gleichzeitig treten bestimmte Mindestanforderungen an die Energieeffizienz der Geräte in Kraft.

Heinz Kastenholz, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, erläutert die neue Kennzeichnung: "Das Label hat neun Effizienzklassen von A++ bis G, die auf der bekannten Skala von grün nach rot abgetragen werden. Die Logik ist die gleiche wie bei Waschmaschinen: Je grüner der Balken, desto effizienter das Gerät." In die schlechteren Effizienzklassen C bis G fällt allerdings kein Gerät auf dem Markt – die Neugeräte mit der geringsten Effizienz tragen also ein B.

 

Die besten Effizienzklassen bleiben zunächst Wärmepumpen vorbehalten. Allerdings können Wärmepumpen, so Heinz Kastenholz, ihren technischen Vorteil in der Praxis nicht immer ausspielen: "Gute Wärmepumpenanlagen sind energetisch nicht zu toppen. Schlecht geplante oder installierte Anlagen können jedoch einen sehr hohen Stromverbrauch haben, der zu erheblichen Kosten führt. Wärmepumpen sind deshalb, auch wenn sie in den besten Effizienzklassen gemessen werden, nicht pauschal das effizienteste System." Das Label gibt also keine Auskunft darüber, wie hoch die künftigen Heizkosten mit der neuen Anlage tatsächlich wären, da jedes Heizsystem auch zum Gebäude und den Bewohnern passen muss. Hier hilft eine Beratung bei einem unabhängigen Experten weiter.

 

Vorsicht ist außerdem geboten, um beim EU-Label nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen: Neben der EU-Kennzeichnung wird es nämlich ab 2016 eine deutsche Kennzeichnung für bereits installierte Bestandsgeräte geben. Beide Label sind nur bedingt miteinander vergleichbar.

 

Die neuen Mindesteffizienzanforderungen führen außerdem dazu, dass Anlagentypen, die sie nicht erfüllen können, vom Markt verschwinden, weil sie nicht mehr in den Vertrieb gebracht werden dürfen. Dies gilt beispielsweise für die bisher noch verbreiteten, jedoch technisch nicht mehr zeitgemäßen Niedertemperaturkessel. Nach Auffassung von Heinz Kastenholz jedoch kein großer Verlust: "Hier verschwindet eine überholte Technik – die deutlich sparsameren Brennwertgeräte sind bis auf ganz wenige Sonderfälle für Verbraucher schon seit Jahren die bessere Wahl."

 

Bei allen Fragen zu Heizungsanlagen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

 

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Lastenrad wurde zum alltagstauglichen Begleiter

Radaktion der Senioren aus dem Mehrgenerationenprojekt „Quartier am Albgrün“

 

Neue Bewegung im „Quartier am Albgrün“: Drei Wochen lang fuhr eine Seniorenwohngruppe in dem Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Grünwinkel diesen Sommer testweise ein Lastenrad. Organisiert werden diese Probefahrten vom Stadtplanungsamt. Motto des Wohnprojekts ist das selbstverständliche Miteinander von Jung und Alt: „Anfang Juli probierten unsere Nachbarn - junge Familien mit Kindern - das Lastenrad aus. Da sind wir Älteren neugierig geworden und haben uns ebenfalls beworben“, erzählt der 66-jährige Horst Babenhauserheide.



 

Test bestanden:

Senioren überzeugten sich von Vorzügen eines Lastenrads

Ganz alte Schule, hängte Babenhauserheide im Gemeinschaftsraum einen entsprechenden Kalender für die Nutzung des neuen Gefährts aus. Ganz modern, nämlich per E-Mail, hat hingegen eine ältere Dame aus dem Haus das Lastenrad für ihr kleines Familienfest an der Alb gebucht. Ob Kinder, Kisten oder sonstige Kilos: Das Lastenrad-Modell kann in seiner breiten Transportbox vor dem Lenkerbügel bis zu 100 Kilogramm Ladung aufnehmen. Genutzt wurde das Rad für Großeinkäufe in der Nachbarschaft. Auch der Grünschnitt vom hauseigenen Garten wurde mit Muskelkraft abtransportiert. Zudem erwies sich das Gefährt als willkommener Helfer bei gemeinsamen Ausflügen.
Das Lastenrad überzeugte die Senioren. Eine Überlegung ist nun, ob man gemeinsam mit den jungen Familien aus dem Nachbarhaus ein Lastenrad anschaffen sollte. „Im nächsten Jahr beginnen einige von uns mit dem Imkern. Da ist die Diskussion Lastenrad oder Fahrradanhänger schon im Gange“, fügt der hausinterne Koordinator hinzu.
Zum Abschluss der Lastenrad-Probefahrten testet in diesem Monat die Arbeiterwohlfahrt (AWO), ob sich Lastenräder für ihren Tagespflegedienst eignen. Im Anschluss daran wird das Lastenrad unter allen Bewerbern im Oktober verlost.
Die Aktion ist Teil der städtischen Info- und Werbekampagne „Tu's aus Liebe. Das Lastenrad soll so als günstige Transportalternative ohne CO2- Emissionen und als stressfreies Fortbewegungsmittel bekannt gemacht werden.

 

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Am Wochenende Sperrung der Rheinstraße Richtung Innenstadt


Umgestaltung: Zwischen Am Entenfang und Philippstraße abschließende Belagsarbeiten


Straßenarbeiten in der Rheinstraße bedingen am kommenden Wochenende die Sperrung der Straße zwischen Am Entenfang und Philippstraße Richtung Innenstadt. Im Zuge der Neugestaltung der Rheinstraße werden in diesem Abschnitt die abschließenden Fahrbahnbeläge eingebaut. Die Sperrung erfolgt von Samstag, 19. September, ab 13 Uhr bis zum Montag, 21. September, bis 6 Uhr. Betroffen sind die stadteinwärts führenden Fahrstreifen der Rheinstraße für den Individualverkehr. Auch die dortigen Parkplätze sowie die Gebäudezufahrten sind während dieses Zeitraums nicht erreichbar. Ferner sind die Gleisquerungen in Höhe Nuitsstraße und Peter-und-Paul-Platz für den Deckeneinbau gesperrt. Der stadtauswärts führende Teil der Rheinstraße ist nicht betroffen. Die dortigen Asphaltarbeiten werden im Anschluss mittels einstreifiger Verkehrsführung durchgeführt.
Umleitungsstrecken sind ausgewiesen. Verkehrsteilnehmer in Richtung Innenstadt werden gebeten, die Rheinstraße in diesem Bereich weiträumig zu umfahren. Das Tiefbauamt bemüht sich um einen zügigen Bauablauf und bittet für die durch die Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen und Unannehmlichkeiten um Verständnis. Weitere Informationen: mobilitaet.trk.de/karlsruhe.

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Genug gejubelt? Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte

 

Außergwöhnliche Doppelausstellung von Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum


Zum dritten Mal präsentieren die beiden historischen Museen der Stadt Karlsruhe, das Stadtmuseum und das Pfinzgaumuseum, eine Doppelausstellung. Und abermals ist es eine außergewöhnliche Schau. Die Doppelaus­s­tel­­lung "Genug gejubelt? Pleiten Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte", die am Ende des offizi­el­len Jubilä­um­ser­eig­­nises zum 300. Stadt­­­ge­­burts­­tag beginnt, bürstet die Karlsruher und Durlacher Geschichte einmal gründlich gegen den Strich. Sie zeigt Pleiten, Pech und Glücksfälle aus 300 Jahre Karlsruher und 450 Jahre Durlacher Stadt- und Residenzgeschichte, einschließlich Querverbindungen.
Eine ordentliche Prise Ironie und die Lust zur Zuspitzung bestimmt die Auswahl und lässt auch altbekannte stadthistorische Themen in neuem Licht erscheinen. Denn es ist nicht immer eindeutig, ob ein Ereignis als Pleite oder Glücksfall zu bewerten ist. 28 Stationen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, und 15 Stationen im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg, Pfinztalstraße 9, präsentieren Territorial- und Alltagsgeschichte, Sozial- und Kulturgeschichte, Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte, aber auch Einzelpersonen.
Eröffnet wird die Doppelschau gleich zweimal. Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche und der Leiter des Stadtarchivs und der historischen Museen, Dr. Ernst Otto Bräunche, treffen sich am Donnerstag, 24. September, um 17 Uhr im Stadtmuseum zum Fachgespräch "Benz oder Drais? Die Antwort heißt Kessler". OB Dr. Frank Mentrup eröffnet die Ausstellung im Pfinzgaumuseum am Freitag, 25. September, um 19 Uhr. Einführungen in die jeweilige Teilausstellung bieten die Museumsleiter Dr. Peter Pretsch im Stadtmuseum und Dr. Alexandra Kaiser im Pfinzgaumuseum jeweils nach der Eröffnung.
Ein umfangreiches Programm begleitet die Ausstellung bis zum 27. März. So gibt es gleich drei Führungen am Samstag, 26. September, um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr im Stadtmuseum. Der Eintritt für beide Ausstellungen zusammen beträgt vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen im Internet über www.karlsruhe.de/jubelausstellung.

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Karlsruhe sucht Tierschützer


Vorschläge können schriftlich und auf dem elften Tierschutztag eingereicht werden


Die Stadt Karlsruhe ehrt auch 2015 wieder Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Verbände und Organisationen, die sich in besonderer Weise für den Tierschutz engagieren. Empfehlungen können am Samstag, 10. Oktober, beim elften Karlsruher Tierschutztag auf dem Gelände von Nelly's Futterkiste in der New-York-Straße 3 bis 7 von 9 bis 16.30 Uhr eingereicht werden.
Die Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen des Ordnungs- und Bürgeramtes ist dort mit einem Stand vertreten und informiert Interessierte über ihre Arbeit, zu der auch Tierschutz gehört. "An diesem Stand werden die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger entgegengenommen. Es liegen entsprechende Vorschlagslisten aus", so Amtsleiter Dr. Björn Weiße. 2012 beschloss der Gemeinderat, einen Tierschutzpreises auszuloben. In diesem Jahr wird er zum vierten Mal vergeben. Der Tierschutztag findet zum elften Mal statt.
Anregungen können auch sofort direkt beim Ordnungs- und Bürgeramt, Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen, Alter Schlachthof 5, 76124 Karlsruhe, schriftlich oder per E-Mail unter luv@oa.karlsruhe.de eingereicht werden.

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Karlsruhe wirbt in Bruchsal für Heimattage 2017


Teilnahme am Landes­­­festum­­zug / Präsen­ta­tion des Themas "200 Jahre Fahrrad"


2017 finden die Heimattage Baden-Württem­berg in Karlsruhe und damit zum ersten Mal in einer Großstadt statt. Am kommenden Sonntag gibt es ab 14 Uhr beim Landes­­­festum­­zug im Rahmen der Heimattage Baden-Württem­berg in Bruchsal bereits einen Vorge­schmack auf die bevor­­s­te­hen­­den Heimattage in Karlsruhe. Mit einem rund 20-köpfigen Fahrra­d­­korso, der über verschie­­dene Fahrra­d­t­y­­pen die Entwick­­lung des Fahrrads seit der Erfindung der Draisine aufzeigt, geht die Stadt Karlsruhe an den Start. Fast zwei Stunden lang präsen­tiert sich Karlsruhe den tausenden Besuche­rin­­nen und Besuchern aus der gesamten Region als Heimat des Fahrra­­der­­fin­­ders Karl Drais. Anlässlich des 200-jährigen Fahrr­a­d­ju­­bi­lä­ums im Jahr 2017 werden unter dem Format "RADIALE" im Rahmen der Heimat­ta­ge Baden-Württem­berg in Karlsruhe bestehende und neu entwi­­ckelte Veran­­stal­tungs­­­for­­mate zum Thema "Fahrrad" gebündelt. Aus diesem Anlass wirbt die Stadt beim Landes­­­festum­­zug in Bruchsal mit verschie­­de­­nen Fahrrädern für die bevor­­s­te­hende Großver­an­­stal­tung in Karlsruhe.

Natürlich darf dabei der Fahrra­­der­­fin­­der Karl Drais nicht fehlen, der auf einer histo­ri­­schen Holzdrai­­si­ne unterwegs ist. Neben weiteren histo­ri­­schen Rädern wie Draisinen und Hochrädern kommen mit Lasten­rä­dern, Liege­rä­dern, Bonanza-Bikes und E-Bikes auch moderne Fahrräder zum Einsatz. Für musika­­li­­sche Unter­hal­tung sorgt ein Soundbike, während zwei Karlsruher auf BMX-Bikes beein­­dru­­ckende Kunst­stücke aufführen. Alle, die nicht vor Ort mit dabei sein können, können die Präsen­ta­tion der Stadt Karlsruhe beim Landes­­­festum­­zug im SWR sehen. Dieser überträgt die Veran­­stal­tung live im Fernsehen.

Die Heimattage Baden-Württem­berg finden 2017 in Karlsruhe statt und werden von der Stadt­­­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH organi­­siert. Weitere Infor­­ma­tio­­nen gibt es auf www.heimattage-karlsruhe.de.

 

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Weinbrenner-Veranstaltungen in der Städtischen Galerie


Sonntagvormittagsführung wird wegen des Baden-Marathons verlegt


Die Städtische Galerie widmet sich zum 300. Stadtgeburtstag weiterhin über ihre Sonderausstellung dem Lebenswerk des Stadtplaners und Baumeisters Friedrich Weinbrenner, der Karlsruhe so entscheidend prägte. Die für Sonntag, 20. September, um 11 Uhr vorgesehene Führung entfällt wegen des zeitgleichen Baden-Marathons und wurde auf den 4. Oktober verlegt. Die Führung um 15 Uhr findet jedoch statt.
Durch "Friedrich Weinbrenner 1766 - 1826. Architektur und Städtebau des Klassizismus" können Interessierte sich außerdem leiten lassen am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr, am Donnerstag, 24. September, um 12.15 Uhr, am Freitag, 25. September, um 16, am Samstag, 26. September, um 15 Uhr sowie am Sonntag, 27. September, um 15 und um 15.30 Uhr. Eine Kinderwerkstatt zum Thema gibt es an den Sonntagen 20. und 27. September jeweils von 15 bis 16.30 Uhr. Helena Neubert bietet zuerst „Große Ideen ganz klein: Architektur im Schuhkarton“ und in der Folgewoche „Friedrich Weinbrenner & ich. Wir werden zu (kleinen) Baumeistern“ an.

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Führung im Landschaftspark Rhein


Im Rahmen des Stadtgeburtstages lädt das Gartenbauamt für Samstag, 19. September, zu einer Führung im Landschaftspark Rhein ein. Auf dem etwa zweistündigen und zwei Kilometer langen Rundgang werden die neu entstandenen Erholungsangebote im Umfeld der Karlsruher Rheinbrücke und des Hofguts Maxau vorgestellt sowie die planerische Idee für den Landschaftspark erläutert.
Treffpunkt ist um 16 Uhr der Sitzplatz am Rhein beim Karlsruher Yachthafen unterhalb der Rheinbrücke. Er liegt in der Nähe des Bedarfshaltepunkts "Maxau" der S-Bahn-Linie S5.


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Vorstellung des Rheinhafens im Sonntagscafé


"Karlsruhe und der Rheinhafen" lautet das Thema für das Sonntagscafé am 20. September. Hafendirektorin Patricia Erb-Korn berichtet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Aktivitäten eines der größten Binnenhäfens Deutschlands und Europas. Das Sonntagscafé beginnt um 11 Uhr im Großen Saal des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ), Kaiserallee 12 d. Einlass ist ab 10.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind aber willkommen. Der Kostenbeitrag für einen Mittagsimbiss liegt bei drei Euro.

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Schadstoffmobil kommt in sechs Stadtteile


Bürger können vor Ort ihre giftigen Stoffe aus dem Haushalt entsorgen


Das Schadstoffmobil des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) tourt in den nächsten Tagen durch sechs Stadtteile. Am Samstag, 19. September, können Bürgerinnen und Bürger von Mühlburg von 9 bis 10 Uhr vor der Post am Entenfang ihre giftigen Stoffe aus dem Haushalt loswerden. Am selben Tag kommt das Afa-Mobil noch von 11 bis 12 Uhr auf den Park-and-Ride-Parkplatz am Sportpark in der Waldstadt. Am Dienstag, 22. September, steht zunächst von 15 bis 15.45 Uhr die Wertstoffstation in der Wiesenstraße in Grünwettersbach auf dem Tourplan, danach von 16.45 bis 17.30 Uhr der Laubplatz (vor dem Feuerwehrhaus) in Grötzingen.

Am Donnerstag, 24. September, steuern die Schadstoffexperten ebenfalls zwei Stationen an. Von 15 bis 15.45 Uhr sind sie auf dem Walther-Rathenau-Platz in der Nordweststadt und von 16.45 bis 17.30 Uhr hinter dem Feuerwehrhaus im Waidweg in Daxlanden.

 

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Durlacher Weinfest auf dem Saumarkt


Zweitägige Veranstaltung im Rahmen der Kerwe / Verkaufsoffener Sonntag und Markt der Möglichkeiten


Im Rahmen der Durlacher Kerwe, die von Freitag, 18., bis Montag, 21. September, auf dem Platz vor der Karlsburg über die Bühne geht, veranstaltet das städtische Marktamt wieder ein Weinfest auf dem Saumarkt. Ortsvorsteherin Alexandra Ries eröffnet am Samstag, 19. September, um 17 Uhr zusammen mit der Weinkönigin der Winzergenossenschaft Weingarten offiziell das Fest, das bis Sonntagabend Besucherinnen und Besuchern auf dem Saumarkt und im Rathausgewölbe edle Tropfen der Region und kulinarische Spezialitäten präsentiert.

Für die musikalische Eröffnung des achten Durlacher Weinfests sorgt am Samstag um 18.30 Uhr die A-cappella-Gruppe „BeTONT männlich“, um 20 Uhr spielen „Billy & Tom and Friends“. Am Sonntag, 20. September, tritt Arthur Gepting, Gewinner der Kategorie „Gesang“ des diesjährigen Durlacher Talentwettbewerbs, um 15 Uhr vor das Publikum. Das Weinfest hat am Samstag von 15 bis 24 Uhr, am Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Und am Sonntag, 20. September, herrscht nicht nur bei Weinfest und Kerwe reges Treiben. In der Durlacher Innenstadt öffnen beim verkaufsoffenen Sonntag Geschäfte von 13 bis 18 Uhr und auf dem Markplatz geben 25 Vereine ebenfalls von 13 bis 18 Uhr beim „Markt der Möglichkeiten“ Einblick in die Vielfalt bürgerschaftlichen Schaffens.      

 

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Teilweise Vollsperrung auf der Rheinbrücke

 

Sonntags-Demo: Spuren Richtung Karlsruhe außer Betrieb


Wegen einer Demonstration für den Bau einer zusätzlichen Rheinbrücke wird die B10/Rheinbrücke am Sonntag, 20. September, von etwa 17.30 Uhr bis voraussichtlich 19.30 Uhr in Fahrtrichtung Karlsruhe voll gesperrt. Dies teilen die Kreisverwaltung Germersheim und die Stadtverwaltung Karlsruhe mit. Der Aufzug der Demonstrierenden wird sich von der Anschlussstelle Wörth/Maximiliansau kommend auf der Fahrbahn über die Rheinbrücke in Richtung Karlsruhe zur Ausfahrt Verkehrsübungsplatz bewegen und dort unterhalb der Rheinbrücke beendet.
Mit Einschränkungen für Verkehrsteilnehmende muss bereits im Vorfeld gerechnet werden. Ab etwa 17 Uhr wird die Ausfahrt Maximiliansau vom Wörther Kreuz kommend und die Auffahrt zur B 10 von Maximiliansau in Richtung Baden-Württemberg gesperrt. Die übrigen Strecken von der B 9, A 65 und L 540 kommend zur Rheinbrücke Karlsruhe werden ab etwa 17.30 Uhr gesperrt.
Die Fahrtstrecke in Richtung Rheinland-Pfalz steht während des Demonstrationszuges mit verminderter Geschwindigkeit zur Verfügung. Die beidseitig der Rheinbrücke verlaufenden gemeinsamen Fuß- und Radwege können ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, den gesperrten Bereich im genannten Zeitraum weiträumig zu umfahren und auf die Übergänge bei Rastatt und Germersheim beziehungsweise auf die Fähren auszuweichen.

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Vegane Produkte: Eine sinnvolle Alternative?

 

Veganismus liegt im Trend. Das erkennen auch Hersteller und Handel: Im Supermarkt und Bioladen finden sich viele vegane Produkte als Alternative zu Bratwurst & Co. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat in einem Marktcheck* 52 unterschiedliche vegane Produkte zum Braten und Grillen unter die Lupe genommen. Ergebnis: Im Schnitt sind vegane Produkte doppelt so teuer wie ihr Gegenstück aus Fleisch. Die meisten veganen Produkte enthalten aber weniger Fett, jedoch trüben der zum Teil hohe Salzgehalt und die Verwendung von Zusatzstoffen den Genuss.

Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, findet eine große Auswahl an Alternativen: Vegane Bratwürste, Steaks und Cevapcici versprechen fleischfreien Brat- und Grillgenuss. In einem Marktcheck hat die Verbraucherzentrale 52 vegane Grillprodukte genauer betrachtet. Der größte Unterschied zum Fleischprodukt besteht im Preis: Im Schnitt kosten die veganen Produkte das Doppelte, einige sogar mehr. Insbesondere veganes Cevapcici und vegane Burger schneiden im Preisvergleich schlecht ab, hier liegt der Durchschnittspreis fast 140 Prozent über dem des Fleischprodukts.

 

Häufig werben Anbieter veganer Produkte auch mit einem Gesundheitsvorteil. Aber sind vegane Grillprodukte wirklich gesünder? Bis auf einige getestete vegane Filets enthalten vegane Produkte zwar deutlicher weniger Fett, mit Blick auf den Kaloriengehalt schenken sich die Fleischwurst und das vegane Würstchen aber nichts. Auffällig im Test war die Verwendung von Hefeextrakt zur Geschmacksverstärkung und anderen Zusatzstoffen in fast jedem zweiten veganen Produkt sowie ein hoher Salzgehalt. „Der durchschnittliche Salzgehalt der Produkte lag bei 1,48g je 100g. Damit ist schon ein Viertel der empfohlenen Tagesdosis erreicht“, so Christiane Manthey von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Auch wenn einige Anbieter ihre Produkte als besonders gesund bewerben: Tofuwürstchen und andere vegane Produkte sind unterm Strich nicht besser oder schlechter für eine ausgewogene Ernährung geeignet, als andere Fertigprodukte auch“, so Manthey weiter.

 

* Der Marktcheck wurde im Rahmen der Bachelorarbeit „Kennzeichnungsrechtliche und ernährungsphysiologische Bewertung des Angebots von veganem Grillgut auf Basis einer Marktanalyse im Lebensmitteleinzelhandel“ von Laura Ruck (FH Münster, Studiengang Oecotrophologie) durchgeführt.

Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

 

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dm muss Werbung für Kindermilch ändern - Kindermilch nicht besser als Kuhmilch

 

Im Bonusprogramm "glückskind" behauptete dm, spezielle Kindermilchen seien für Kleinkinder besser geeignet als Kuhmilch. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat diese unzulässige Werbung erfolgreich abgemahnt.

 

Kuhmilch sei für Kleinkinder nicht optimal geeignet, wichtige Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin D wären nicht ausreichend enthalten, dagegen seien Kindermilchen ideal auf Kleinkinder-Bedürfnisse abgestimmt, würden den Organismus nicht belasten und seien besser zu verdauen. Verbunden mit Vorteils-Coupons sollten diese Behauptungen in einem Flyer des Bonusprogrammes "glückskind" Eltern dazu verlocken für ihre Kleinkinder spezielle Kindermilch-Produkte zu kaufen.

 

Diese Aussagen widersprechen jedoch aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ernährungsempfehlungen für Kleinkinder, beispielsweise des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): Nach dem ersten Lebensjahr sind spezielle Lebensmittel für eine ausgewogene Ernährung von Kleinkindern nicht notwendig, die Nährstoffversorgung von Kleinkindern in Deutschland ist überwiegend zufriedenstellend. Dagegen kann der Verzehr von Kindermilchgetränken zu überflüssigen und sogar zu hohen Nährstoffaufnahmen führen, häufig enthaltenes Aroma kann die Geschmacksprägung negativ beeinflussen.

 

"Kein Kind braucht Kindermilch", stellt Sabine Holzäpfel von der Verbraucherzentrale klar. "Eltern dürfen nicht durch falsche Aussagen zum Kauf unnötiger und teurer Produkte verleitet werden."

 

Mit der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung hat sich dm Drogeriemarkt jetzt verpflichtet, auf die irreführenden Werbeaussagen zu verzichten.

Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

 

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Instandsetzung von Fußgängerbrücke über Ostring verzögert sich

 

Abschluss der Arbeiten nicht vor Ende des Jahres / Schlechteres Schadensbild als urspünglich angenommen

 

Die Fußgängerbrücke über den Ostring im Zuge der Forststraße kann nicht wie vorgesehen bis zum Schuljahresbeginn am 14. September freigegeben werden. Fußgänger und Radfahrer müssen somit weiterhin die Übergänge mit Ampelanlage an den Kreuzungen Haid-und Neu-Straße/Ostring sowie Rintheimer Straße/Mannheimer Straße/Ostring benutzen. Wie das Tiefbauamt mitteilt, rechnet es mit dem Abschluss der Arbeiten nicht vor Ende des Jahres.

Der Grund für die Verzögerung liegt darin, dass beim Rückbau des schadhaften Brückenmittelteils des in den 60-er Jahren mit einer schlanken Spannbetonkonstruktion erstellten Bauwerks Anfang August ein schlechteres Schadensbild festgestellt wurde, als ursprünglich angenommen. Die dadurch notwendig gewordenen umfangreichen statischen und betontechnologischen Untersuchungen verzögern derzeit die Arbeiten. Darüber hinaus werden diese Untersuchungen voraussichtlich einen gegenüber den Planungen größeren Umfang der notwendigen Instandsetzungen ergeben.

 

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Seehundmädchen geboren

 

Familienzuwachs „Dorle“ kam am 20. August zur Welt

 

Im Karlsruher Zoologischen ist vor einer Woche ein Seehundmädchen geboren worden. Am 20. August brachte Mutter Gina die kleine „Dorle“ zur Welt, teilte jetzt der stellvertretende Zoochef Dr. Clemens Becker mit. Zum munteren Familienquartett gehört derzeit außer Vater Alf auch die einjährige Seehündin „Cora“. Allerdings steht bereits seit April fest, dass „Cora“ den Karlsruher Zoo im Herbst verlässt.