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Reisen

 

5. Etappe Jakobsweg

Pedrouzo – Santiagio de Compostela

 

Der letzte Tag meiner Pilgerreise bricht an und am Horizont sehe ich den vom Flugplatz erleuchteten nächtlichen Himmel. Noch liegen rund 21 km zwischen mir und meinem Ziel. Deshalb mache ich mich auch noch kurz vor Sonnenaufgang auf den Weg, damit ich bereits am frühen Nachmittag in Santiago ankomme. Die Etappe habe ich mir im Kopf in drei Abschnitte eingeteilt. Zuerst gilt es zum Flughafen zu kommen, von dort zum Monte do Gozo, wo man erstmals die Stadt erblicken kann und dann den Hügel hinuntergeht um zur Kathedrale zu kommen. Diese Einteilung der Strecke ist für mich von Etappe zu Etappe wichtiger geworden, da die Zwischenziele es mir einfacher machen das Tagesziel zu erreichen.

 

Nicht weit vom Flugplatz mache ich eine kleine Rast im „Casa Porta de Santiago“. Es hat mittlerweile wieder zu regnen angefangen und ich hoffe nicht die restlichen Kilometer im Regen laufen zu müssen. Bei Labacolla finde ich auch die Waschstelle, an der sich früher die Pilger nochmals wuschen, bevor sie in Santiago eintrafen. Zwei kleine Bäche fließen hier zusammen und man kann recht gut ans Ufer gelangen. Ab da geht es steig bergauf zum Monte do Gozo. Die Strecke zieht sich und man hofft immer am Ende des Wegs oder nach dem nächsten Hügel an der höchsten Stelle angekommen zu sein. Doch die Hügel scheinen endlos zu sein. Endlich angekommen ist die Aussicht eher etwas enttäuschend. Das Areal auf dem Monte ist recht weitläufig und ich bin nicht gewillt extra nochmals 1-2 km zu gehen um am „richtigen“ Standort zu sein um auf die Kathedrale zu sehen. Viel wichtiger ist es mir endlich dort anzukommen. Und somit ist die Pause recht kurz. Auf einem Schild steht noch 4,7 km bis zum Endpunkt des Jakobsweges; das muss doch machbar sein. Aber die letzten Kilometer haben es in sich. Mit meinen Wanderstiefeln, die eher für Feldwege gedacht sind, brennen mir schon nach wenigen 100 Metern die Sohlen und jeder Schritt auf dem Asphalt und den Gehsteigen wird beschwerlicher.

 

Endlich sehe ich die Kathedrale, die ich zuvor noch nicht gesehen habe. Aber sie ist nicht so wie ich mir sie vorgestellt habe. Die Kathedrale ist nicht so aufgebaut wie z.B. der Kölner Dom oder in Paris die Notre Dame mit einem großen Hauptportal durch das man die Kirche betritt. Endlich habe ich den Eingang gefunden und werde gleich darauf hingewiesen, dass Rucksäcke verboten sind. Aber wohin damit??? Ich entscheide mich dafür abends in die Pilgermesse zu gehen und mir erst einmal meine Pilgerurkunde abzuholen. Doch auch das ist kein leichtes Unterfangen. Nach einigen Fragen und Wegbeschreibungen gelange ich in die „Oficina de Acogida del Peregrino“, Rúa del Villar Nr. 1 wo mir die Compostela, meine Pilgerurkunde, ausgestellt und überreicht wird.

 

Stolz wie Bolle gehe ich mit der Urkunde zu meiner Unterkunft um mich frisch zu machen, mich meinem Rucksack zu entledigen und mich auf die Pilgermesse zu freuen, die abends um 19:30 Uhr beginnt. Die Kathedrale ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Nachdem die Pilger aus den entsprechenden Ländern begrüßt worden sind, beginnt die Messe. Leider verstehe ich so gut wie nichts, denn Spanisch ist jetzt nicht unbedingt die Sprache, die ich beherrsche aber was soll’s. Es geht nicht unbedingt um das was gesagt wird sondern eher um das was man fühlt. Am nächsten Tag mache ich mich vor dem Abflug noch einmal auf um mir den silbernen Schrein in der Krypta anzusehen, in dem die Reliquien des heiligen Jakobus liegen.



SdC

 

Waschstelle

 

Altar

 

Grab

 

 

 

 

 

 

 

4. Etappe

Arzúa – Pedrouzo

 

Die letzten Etappen bis zu meinem Ziel in Santiago lasse ich etwas ruhiger angehen. Die restlichen rund 41 km teile ich mir in zwei etwa gleichgroße Strecken ein. Schließlich will ich nicht auf dem Zahnfleisch nach Santiago de Compostela kriechen. Nach rund zwei Stunden erreiche ich einen Bauernhof auf dem eine deutsche Pilgerin (Heidi) wohnt und eine Alpaka-Zucht aufmachen möchte. Leider bin ich zu früh dran, sodass ich keinen Kaffee bekomme. Danach führt mich der Weg über die künftige Autobahn, die künftig von Santiago ostwärts in Richtung Arzúa führen soll. Bislang war der Weg hauptsächlich durch Wälder geprägt und immer wieder pilgere ich durch Eukalyptuswäldchen mit ihrem unverwechselbaren Geruch.

 

In Calle verweile ich an einem kleinen Restaurant wo ich mir ein Brötchen gönne. Etwas zum Trinken brauche ich nicht, da ich meine Trinkflasche öfters an Quellen auffülle. Hinzu kommen isotonische Brausetabletten, die den Mineralhaushalt des Körpers einigermaßen decken sollen und Krämpfen vorbeugt. Ich lasse mir an diesem Tag bewusst Zeit, da die Strecke doch 5-6 km kürzer als an den vorherigen Tagen ist, die ich zu bewältigen habe. Und ich möchte mir einfach Zeit nehmen um mit anderen Pilgern ins Gespräch zu kommen. Da ist das Mädchen und der Opa, die aus Californien angereist sind um die Mutter zu unterstützen, oder der gut aussehnde Deutsche, den ich jeden Tag aufs Neue sehe, jedoch immer mit anderer Begleitung... oder die kleine englische Gruppe, die ich seit Sarria immer wieder sehe.

 

Etwas weiter, den genauen Ort weiß ich  nicht mehr kommt mir eine ganze Kuhherde entgegen. Zum Glück sind die Rindviecher an mir desinteressiert und laufen gemütlich links und rechts an mir vorbei. Dahinter ein gelangweilter Hirte, der es wahrscheinlich herzlich wenig interessiert jeden Tag auf’s Neue von Pilgern abgelichtet zu werden. Meine letzte Station vor Pedrouzo ist eine kleine Bewirtungsstation die richtig urig ist. An der ganzen decke hängen handbeschriftete T-Shirts, Mützen sind an den Wänden und die Tische sind beschrieben mit Grüßen oder wurden mit dem Taschenmessern bearbeitet. Als ich wieder weiter gehen möchte werde ich noch auf einen Schnaps eingeladen, den ich aber dankend ablehne.

 

Das Wetter wird schlechter und genau wie am Tag zuvor erwischt mich kurz vor dem Ziel ein Regenguss. An der Landstraße entlang gehend beeile ich mich Pedrouzo zu erreichen. Gleich am Ortseingang finde ich in einer Seitenstraße eine Bleibe für die Nacht. Doch zum Schlafen ist es noch viel zu früh und somit beschließe ich noch ein wenig auf der Hauptstraße nach einem Restaurant zu suchen und in den Souvenirläden etwas zu stöbern.



Baumtunnel

 

Centwand

 

Kuhherde

 

T-Shirts

 

 

 

 

 

 

3. Etappe

Palais de Rei – Arzúa

 

Und wieder geht es am nächsten Morgen auf die Pilgerstrecke. Diesmal jedoch ohne Frühstück, da ich keinen Hunger verspüre und nach rund 45 Minuten eine kleine Jausestation ausgemacht habe, in der es bestimmt einen Kaffee und ein belegtes Brötchen geben könnte. Es ist wie beim ersten Tag etwas kühl und der Tau ist noch auf den Bäumen und in den Wiesen zu sehen. Die ersten Kilometer geht es Berg auf, was mir nichts ausmacht, da ich noch frisch bin und die Sonne gerade den Horizont erreicht hat, womit es noch nicht sonderlich warm ist. Angekommen an der Casa Casanova (was für ein Name für eine Pilgerstation) genehmige ich mir ein kleines Frühstück und gehe weiter durch  Eukalyptuswälder. Es riecht frisch und angenehm und die Nase wird durch die ätherischen Öle, die in der Luft liegen frei.

 

Auf dem Weg, der hauptsächlich durch Wälder geht überquere ich öfters kleine Bäche die mich teilweise an das Mittelalter erinnern, da sie schon recht alt zu sein scheinen.

 

Was mir immer wieder auffällt und auch zunehmen ärgert ist, dass nicht wenige Pilger zwar die Jakobsmuschel am Rucksack tragen, jedoch das Gepäck nicht im Entferntesten an einen Pilgerrucksack erinnert; höchstens an einen Eastpak, den Kinder mit in die Schule nehmen. Für mich hat das so wenig mit Pilger zu tun wie ein Brunnen ohne Wasser. Apropos Brunnen: Am Wegrand sind relativ viele Brunnen, die ein Mitführen von größeren Wasserflaschen nahzu überflüssig machen. Und es zählt wirklich jedes Gramm, das ich schleppe. Bei Melide kommen mir plötzlich Schafe entgegen. Dies beschreibt auch den ländlichen Bereich, durch den ich pilgere. Ich komme mir so weit weg vor von jeglicher Zivilisation und ich bin beeindruckt von der Natur und der Stille, die mich umgibt. Aus meinen Gedanken werde ich nur gerissen, wenn ich Pilger treffe und man sich wie immer mit einem Lächeln und einem „Buen Camino“ begrüßt.

 

Mittlerweile ist das Wetter schlechter geworden und ich befürchte, dass mir der heranziehende Regen einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Ich würde gerne schneller gehen um noch trockenen Fußes die nächste geplante Herberge zu erreichen, aber die Füße lassen ein schnelleres Tempo nicht zu. Ich habe noch rund 10 km vor mir, was so zwischen 3 und 4 Stunden Marsch bedeutet; inklusiv den Pausen, die ich immer wieder einlegen muss. Kurz vor Arzúa erwischt es mich dann doch noch. Der einsetzende regen zwingt mich zu einer kurzen Pause um meine Regensachen anzuziehen. Der Regen kann zwar meinem Oberkörper nichts anhaben, aber dafür ist die Hose richtig nass. Nach 2 km erreiche ich endlich die Unterkunft und nehme dort erst einmal eine heiße Dusche und versuche meine Hose für den nächsten Tag trocken zu bekommen...


 

Euka

 

Brücke

 

Schafe

 

Jakobskreuz

 

 

 

 

 

 

 

2. Etappe

Portomarin – Palais de Rei

 

Es ist wieder soweit. Obwohl die Füße nach den anstrengenden rund 23 km vom ersten Tag noch etwas angeschwollen sind komme ich in meine Wanderstiefel. Die Treppen hinunter laufe ich wie auf Eiern und ich weiß nicht wie ich die vor mir liegenden rund 28km bewältigen soll. Doch ich merke schnell, dass sich entweder die Füße den Stiefeln oder die Stiefel den Füßen anpassen. Ich tippe auf Ersteres...

 

Diesmal dauert es nur rund drei Stunden, bis ich meine erste Pause mache. Ein kleines Häuschen am Wegrand lädt zur Einkehr ein, die ich gerne annehme. Wieder sind es die brennenden Sohlen, die mich dazu bewegen eine Pause einzulegen.

 

Nach der kleinen Rast geht es weiter durch scheinbar unberührte Natur bis ich zu einem kleinen Weiler komme, wo mich Schafe begrüßen. Es soll nicht meine letzte Begegnung mit für mich als „Stadtmensch“ wilden Tieren werden. Es geht weiter durch kleine Dörfer und Holwege bergauf und bergab. Wobei das Bergabgehen wesentlich anstrengender ist, da zusätzlich zu den Füßen auch noch die Belastung der Kniegelenke größer ist.

 

In der Nähe von Airexe, nach rund 16km Pilgerschaft auf dieser Etappe treffe ich auf ein deutsches Pilgerpärchen. Die Frau läuft mit Flip Flops und ich denke mir noch wie die das schaffen will. Aber ich werde belehrt, dass dies nicht auf Grund von einer „Blasenschwäche“ geschieht, sondern einfach nur deshalb, weil sie der Meinung ist, dass die Füße einfach mal eine Entspannung benötigen. Ich dagegen bevorzuge die Wanderstiefel anzulassen, weil ich sonst nicht weiß, ob ich noch einmal überhaupt in die Stiefel komme...

 

Das Ziel Palas de Rei rückt immer näher, und die Füße werden immer schwerer. Sagte ich die Füße? Ich glaub es ist auch der Rucksack, der gefühlte 20kg wiegt. Aber der Drang nach einem Bett und nach einem kühlen Bier am Endpunkt der Etappe treibt mich weiter. Nach weiteren zwei kleinen Unterbrechungen und unzähligen „Buen Camino’s“ erreiche ich endlich Palais de Rei. Unterm Strich sind es an diesem Tag 28km, die ich gepilgert bin. Auf der einen Seite bin ich stolz die Strecke geschafft zu haben, auf der anderen Seite aber auch denke ich wie bescheuert ich sein muss eine so lange Distanz gewählt zu haben.

 

Am nächsten Tag werde ich mit Sicherheit nicht mehr so weit gehen. Das nehme ich mir zumindest mal vor...

Kneipe

 

Natur_Pur

 

Schafe

 

Kapelle

 

 

 

 

 

 

 

 

Sarria - Portomarin

 

Morgens um 7:30 klingelt der Wecker und drängt mich zum Aufstehen. Der Rucksack ist bereits schon am gestrigen Abend gepackt und ich muss mich nur noch waschen und anziehen. Im Frühstücksraum haben sich schon andere Pilger eingefunden und frühstücken bereits. Ich nehme Eier mit Speck, eine Tasse Kaffee und Orangensaft. Mehr geht in meinen unruhigen Magen nicht rein. Immerhin ist es meine erste Etappe und ich bin gespannt darauf, was mich erwartet.
Gleich vor der Herberge beginnt "mein" Jakobsweg und ich folge den gelben Pfeilen auf der Straße und den Hauswänden. Alle 500m ist ein Kilometerstein, der mir sagt wieviele km es noch bis Santiago de Compostela sind. Für mich sind es 112 km, die ich zu bewältigen habe.
Ich gehe los in einen nebligen und sehr kühlen Tag und bin überrascht wie zügig ich doch vorankomme. Die knapp 10 kg auf dem Rücken merke ich kaum, was sich im Laufe des Tages noch ändern wird...
Gleich hinter Sarria überquere ich einen Bach und gehe an mit Nebelschwaden bedeckten Feldern und durch neblige Wälder hindurch. Meine Gedanken sind nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Ich beschäftige mich eher damit den Weg zu finden und mir vorzustellen wie weit es noch nach Portomarin, meinem Etappenziel, ist.
Der Weg füllt sich langsam mit Leben, denn entweder werde ich von anderen Pilgern überholt, oder überhole selbst andere. Und immer wieder höre ich die gleichen Worte: Buen Camino, Guten Weg. Das scheint der Leitspruch zu sein, denn selbst Ortsansässige, die einem auf dem Weg begegnen wünschen mir das. Es ist ein Spruch, der verbindet und gleichzeitig Mut macht.
Nach mir endlos scheinenden 3,5 Stunden erreiche ich nach einem kleinen Anstieg endlich mein internes Zwischenziel: den 100km-Stein bei dem kleinen Örtchen Brea. Und seltsamerweise geht es von da an immer schwerer und langsamer voran...
Ich merke plötzlich das Gewicht des Rucksacks, fühle die Sohlen meiner Füße und wünsche mir jeden Kilometerstein sehnlichst herbei. Die Pausen, die ich einlege, werden länger und die Wegstrecke dazwischen immer kürzer. Mut macht mir nur, dass es den anderen auf dem Weg ähnlich geht, wenn nicht sogar schlechter. Ich schaue in erschöpfte Gesichter und trotz alledem habe ich ein gutes Gefühl, je näher ich Portomarin komme. Die Ortschaft am Ufer des Rio Miño kann ich schon ein paar Kilometer vorher erkennen, nur ankommen ist eine andere Sache. Die letzten beiden Kilometer scheinen nicht enden zu wollen. Aber nach gut acht Stunden Fußmarsch erreiche ich meine Unterkunft und lasse mich müde aufs Bett fallen. Nach einer heißen Dusche fühle ich mich schon wieder frisch genug um noch einen kleinen Ausflug in die Innenstadt zu machen und mir die Kirche San Nicolás anzusehen. Die romanische Kirche wurde Stein für Stein Original wieder aufgebaut, nachdem der alte Ort in den 60er Jahren im künstlich angelegten Stausee versank. Auf dem Orujo-Fest, dem heimischen Kräuterschnaps genehmige ich mir noch einen kleinen Happen und auch ein leckerer Orujo muss noch sein. Danach Falle ich ins Bett und hoffe, dass der kommende Tag nicht so strapaziös wird...

 

 

 

 

 

 

 

 

Buen Camino

 

Die Pilgerreise von Sarria nach Santiago de Compostela.

 

In mehreren Folgen wird hier von der Anreise bis hin zum Ziel Santiago de Compostela berichtet

 

Anreise:

Von Frankfurt nehme ich den Flug nach Madrid um von dort weiter nach Santiago zu fliegen. Dies ist der aus meiner Sicht einfachste Weg, da fast sämtliche Flüge aus Deutschland in die galizische Stadt über Madrid erfolgen. Als ich am späten Nachmittag in Santiago ankomme erwartet mich ein überdimensionierter Flughafen, der wie ausgestorben wirkt.

Jetzt gilt es eine Verbindung vom Flughafen in die rund 13km entfernte Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Galicien zu bekommen. Am Ausgang finde ich die Lösung meines Problems: Der Bus fährt im Halbstundentakt in die Innenstadt. Von dort ist es nicht mehr weit zu meiner ersten Unterkunft. Ein altes Hospiz dient als erste Herberge. Spartanisch eingerichtet ist es für mich die ideale Einstimmung für meine Pilgerreise.

 

Früh morgens stehe ich auf um mit anderen Pilgern gemeinsam zu frühstücken. Warmherzige, ältere Herbergsmütter kümmern sich liebevoll um die Pilgerer. Danach wird der Rucksack geschultert und es geht wieder mit dem Bus zurück an den Flughafen, da von dort die Weiterreise nach Lugo erfolgt.

Nach rund 2,5 Stunden Busfahrt erreiche ich das Zwischenziel, den Busbahnhof von Lugo, um kurz danach weiter nach Sarria zu gelangen, meinem Ausgangspunkt der Pilgerreise.

 

Unweit vom Km-Stein 112 befindet sich meine Herberge, die mir als Nachtlager dient. Auch hier ist das Zimmer ohne sonderlichen Komfort, dennoch aber gemütlich ausgestattet. Nach einem reichhaltigen Abendessen und einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt Sarrias freue ich mich auf die erste Etappe die am nächsten Tag von Sarria mach Portomarin geht und ca. 23 km lang ist.